wird geladen

Achtelfinale: Schweiz - Polen

Xhaka: "Das macht mich stärker"

SID
Samstag, 25.06.2016 | 23:51 Uhr
Der Fehlschuss von Granit Xhaka war der einzige im Elfmeterschießen
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Super Cup
Live
Real Madrid -
Barcelona
Copa do Brasil
Botafogo -
Flamengo
Copa do Brasil
Gremio -
Cruzeiro
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Granit Xhaka hat mit seinem Fehlschuss das Achtelfinal-Aus der Schweiz bei der EM verschuldet. Nach der Niederlage gegen die Polen war der 23-Jährige aber schnell wieder gefasst.

Nach seinem folgenschweren Fehlschuss erhielt Granit Xhaka einen aufmunternden Klaps vom Schweizer Verbandspräsidenten Peter Gillieron - wirklich nötig war der offenbar aber nicht. "Ja", gestand Xhaka nach dem Elfmeterkrimi im EM-Achtelfinale gegen Polen, "wir alle sind sehr enttäuscht. Aber einer musste eben diesen Fehler machen. Ich werde auch das nächste Mal anlaufen, das macht mich alles nur noch stärker."

Eineinhalb Stunden nach dem bitteren Aus, das der 23-Jährige mit der einzigen Niete beim 4:5 i.E. verschuldet hatte, wirkte Xhaka also schon wieder gefasst. Der Fußball sei "manchmal eben blöd", sagte der Pechvogel, und nicht immer gewinnt "die bessere Mannschaft. Aber wir haben dennoch ein super Turnier gespielt. Die Zukunft sieht rosig aus, und man muss mich nicht aufbauen."

Aufmunternde Worte wollte Xhaka gar nicht hören - er bekam sie trotzdem. "Granit hat hier eine super EURO hingelegt", sagte der Frankfurter Bundesliga-Stürmer Haris Seferovic und zog danach einen bemerkenswerten Vergleich: "Auch Ronaldo oder Beckham haben früher schon Elfmeter verschossen."

"Glück war entscheidend"

Mit größtmöglicher Wucht hatte das am Samstag Xhaka getan, der wegen seiner konstant erstklassigen Leistungen ab der kommenden Saison beim FC Arsenal spielen wird und der Bundesliga den Rücken kehrt. Der Noch-Gladbacher drosch den Ball als zweiter Schweizer Schütze deutlich neben den Pfosten und schlurfte danach traurig und mit gesenktem Haupt zur Mittellinie, wo ihn die Teamkollegen in den Arm nahmen.

"Fehler passieren. Manchmal ist man der Beste, manchmal der Traurigste. So ist eben der Fußball", sagte Xherdan Shaqiri, der mit seinem traumhaften Fallrückzieher (82.) die polnische Führung durch Jakub Blaszczykowski (39.) egalisiert und sein Team in die Verlängerung geführt hatte: "Auch Granit wird wieder aufstehen. Davon bin ich felsenfest überzeugt."

Ähnlich sah es der Schweizer Trainer Vladimir Petkovic, für den ein Erfolg beim "Elfer-Roulette" ohnehin das Glück und nicht die Qualität der Spieler verantwortlich sei. "Granit hat eine tolle EM gespielt, deshalb tut es mir für ihn sehr leid. Am Ende ist die Schweiz ausgeschieden - darum geht es, und nicht nur um ihn."

Englische Medien hauen drauf

In Xhakas künftiger Heimat England, wo sie in der Vergangenheit bei großen Turnieren bekanntlich nicht die besten Erfahrungen mit Entscheidungen vom Punkt gemacht haben, war der künftige Gunner schnell das bestimmende Thema. "Xhakas Elfmeter-Kummer: Der Schweizer verliert die Nerven und knallt den Ball weit am Tor vorbei", schrieb das Boulevard-Blatt Sun. Der Mirror titelte: "Xhaka trifft als Einziger nicht! Sein Fehlschuss knockt die Schweiz aus."

Es war zuletzt dann noch der Trainer der Polen, der Pechvogel Xhaka für die Leistung vor dem folgenschweren Malheur Respekt zollte - zumindest indirekt. "Arkadiusz Milik hat ihn während des Spiels sehr eng gedeckt. Wir hatten extra einen Plan ausgeheckt, der perfekt aufgegangen ist", sagte Adam Nawalka, der mit seiner Mannschaft im Viertelfinale am Donnerstag in Marseille auf Portugal trifft. Wohl auch wegen Milik konnte Xhaka in der regulären Spielzeit im Mittelfeld nicht wie gewohnt Akzente setzen, auch in der Verlängerung blieb er blass.

Als er dann die Verantwortung übernehmen wollte, ging es prompt schief. Die Polen um Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski trafen allesamt, Grzegorz Krychowiak als Letzter - und der Viertelfinaltraum für Xhaka und Co. vorbei.

Schweiz-Polen: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung