Keine Panik vor dem Aus - not at all!

SID
Sonntag, 19.06.2016 | 16:15 Uhr
Roy Hodgson sah sich dazu gezwungen die englischen Journalisten etwas einzubremsen
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Vor ihrem letzten EM-Gruppenspiel am Montag in St. Etienne gegen die Slowakei (21 Uhr im LIVETICKER) ist alles anders bei den Engländern: Keine Spur von den sonst üblichen Versagensängsten - not at all.

Die verschobene Hochzeitsreise von Jamie Vardy - ein Thema für die Sun. Das Stürmer-Roulette - darum kümmert sich die Times. Die schlechten Erinnerungen an den Spielort - eine nette Story für die Edelfedern. Das immer noch mögliche Vorrunden-Aus: kein Sterbenswort!

Auf beiden Seiten des Ärmelkanals geht es bereits darum, wer denn wohl im Achtelfinale auf die Three Lions warten könnte. Was so ein Last-Minute-Sieg gegen den kleinen Bruder aus Wales doch ausmacht! Da wird Teammanager Roy Hodgson nach den soliden, aber nicht unbedingt berauschenden Vorstellungen gegen Russland (1:1) und den britischen Nachbarn (2:1) tatsächlich gefragt, ob er gegen die Slowaken taktieren wird, um einen starken Gegner in der ersten K.o.-Runde zu vermeiden.

Angesichts dieser voreiligen Gedankenspiele bei den Medien sah sich Gentleman Hodgson dazu gezwungen, die mitgereisten Journalisten ein wenig einzubremsen. "Wir denken nicht an so etwas. Immer wenn man voraus denkt und einem möglichen Gegner aus dem Weg gehen möchte, trifft man plötzlich auf eine noch stärkere Mannschaft", sagte der 68-Jährige: "Unsere Scouts beobachten alle möglichen Gegner. Und das reicht."

Setzt Hodgson weiter auf Kane?

That's it! Hodgson muss sich in der Tat mit anderen Themen befassen. Schließlich wird der Coach seit der zweiten Hälfte gegen Wales von Fragen geplagt. Soll er weiter Harry Kane im Angriff vertrauen? Soll er einem seiner Joker - Vardy und Daniel Sturridge - eine Chance von Anfang an geben? Oder sogar beiden?

Die Meinungen darüber gehen auseinander. So rechnete die Times vor, dass Kane in der vergangenen Saison 5092 Minuten für Tottenham Hotspur gespielt hat. Vardy dagegen nur 3707 Minuten für Sensations-Meister Leicester City, und Sturridge lediglich 1812 Minuten für den FC Liverpool. Der Schluss daraus: Kane wirkt nicht nur müde, er ist es auch.

Die Slowaken interessierte das englische Stürmer-Roulette freilich wenig. "Wir schauen nicht auf einzelne Spieler. Es ist ganz egal, ob Kane, Vardy oder Sturridge stürmt - wir müssen sie alle kontrollieren", sagte Kapitän Martin Skrtel.

Ausgerechnet Vardy sieht das anders. Der 29-Jährige stärkte seinem Startplatz-Konkurrenten den Rücken - und lieferte damit ein weiteres Indiz für den diesmal intakten Mannschaftsgeist bei den Briten. "Harry wirkt frisch im Training. Ich bin sicher, dass er noch trifft und dann richtig in Fahrt kommt", sagte Vardy, der sich völlig in die Hände von Hodgson begibt.

Vardy: "Jeder übernimmt seine Rolle"

"Letztlich entscheidet doch der Trainer. Und am Ende zählt nur der Sieg des Teams", sagt Vardy. Der Torjäger hätte Verständnis dafür, wenn er auch gegen die Slowaken um Topstar Marek Hamsik wieder von der Bank kommen würde: "Es würde auch Sinn machen, mich zu bringen, wenn die Verteidiger schon etwas müde sind. Es ist doch so: Es ist ein Teamspiel. Jeder übernimmt seine Rolle."

Ihre Rolle als Drama-Könige spielten die Engländer übrigens auch bei ihrem bisher letzten großen Auftritt in St. Etienne perfekt: WM 1998, Achtelfinale, Fabeltor des damals 18 Jahre alten Michael Owen, Rote Karte für David Beckham nach einer Tätlichkeit gegen Diego Simeone, 2:2 nach Verlängerung, David Batty scheitert im Elfmeterschießen. England war raus.

England im Überblick

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