wird geladen

Granit Xhaka im Interview

"Schweizer kann man nur so stoppen"

Montag, 20.06.2016 | 00:53 Uhr
Granit Xhaka blickt dem weiteren Turnierverlauf optimistisch entgegen
© getty
Advertisement
Serie A
Hellas Verona -
Benevento
Premier League
Leicester -
West Bromwich
Primera División
Las Palmas -
Celta Vigo
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter
Primeira Liga
Porto -
Pacos de Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Fiorentina
Serie A
Milan -
Genua
Serie A
Ferrara -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit St Petersburg
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolves
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nice
Championship
Leeds -
Sheff Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Arsenal v
Swansea
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano

Granit Xhaka und die Schweiz stehen nach dem 0:0 gegen Frankreich im Achtelfinale der EM. In der Mixed Zone sprach der Spielmacher über ein Duell auf Augenhöhe, seine breite Brust, Final-Wunschgegner Deutschland und die zerrissenen Trikots.

Frage: Herr Xhaka, wie fällt Ihr Fazit vom heutigen Spiel aus?

Granit Xhaka: Am wichtigsten ist, dass wir uns und den Fans gezeigt haben, dass wir auch gegen die Großen mithalten können - nicht nur läuferisch und körperlich. Wir haben gezeigt, dass wir auch Fußball spielen können. Das Ergebnis stimmt am Schluss. Das 0:0 ist am Ende in meinen Augen auch nicht unverdient. Klar hatten wir ein bisschen Glück, andererseits hatten wir auch unsere Chancen.

Frage: Das Glück muss man sich verdienen, sagt man ja.

Xhaka: Absolut. Das muss man sich erarbeiten. Dass Frankreich individuelle Klasse hat und kompakt steht, hat man heute gesehen. Aber man hat auch gesehen, dass wir Respekt haben, aber keine Angst. Es war aber auch schwer, auf dem Platz zu spielen.

Frage: Beschreiben Sie es.

Xhaka: Er war unfassbar rutschig. Wir haben mit Stollen gespielt und trotzdem hatte man keinen Halt. Das ging aber beiden Mannschaften so.

Frage: Können Sie den Eindruck bestätigen, dass die Schweiz sehr solide ist? Sie haben nur ein Gegentor kassiert und stehen ungeschlagen im Achtelfinale.

Xhaka: Ich glaube schon, dass es noch Mankos gab. Unser größtes war, dass wir viele individuelle Fehler gemacht haben und einfache Ballverluste hatten. Auf dem Niveau darf das nicht passieren. Hier ist es am wichtigsten, dass hinten die Null steht. Denn bei so einem Turnier darf man nicht davon abhängig sein, zwei Tore schießen zu müssen.

Frage: Und was sind die Stärken?

Xhaka: Wir stehen sehr kompakt. Wir spielen unsere Konter stark aus, da haben wir unberechenbare Spieler. Außerdem sind wir physisch und läuferisch auf einem ganz hohen Niveau.

Frage: War es heute von Anfang an Ihr Ziel, das 0:0 mitzunehmen?

Xhaka: Nein, auf 0:0 zu spielen, das ist scheiße. Wir haben in der Halbzeit gesagt, dass wir auf das 1:0 gehen, um Gruppensieger zu werden. Wenn es fünf Minuten vor Schluss aber 0:0 steht, muss man den Punkt mit nach Hause nehmen. Auch, wenn man dann Zweiter wird. Wie gesagt: Das Spiel hätte keinen verdienten Sieger gehabt. Einen großen Unterschied hat man zwischen den beiden Mannschaften heute nicht gesehen.

Frage: Man hat auch das Gefühl, Sie selbst fühlen sich in der Mannschaft extrem wohl. Sie strotzen vor Selbstvertrauen.

Xhaka: Ich fühle mich sehr, sehr wohl. Ich merke, dass die Spieler auf mich setzen können. Sie wissen, dass sie den Ball bekommen, wenn ich das Spiel an mich ziehe. Das ist sehr ähnlich wie in Gladbach. Ich spüre, dass ich bei diesem Turnier wieder voll drin bin in der Mannschaft. Nicht, dass ich das vorher nicht war, aber ich spüre deutlich, dass die Mannschaft mich sucht und sie mir vertraut. So kann ich meine Leistung bringen.

Frage: Sie haben schon oft gesagt, dass Sie auch im Verein Selbstvertrauen brauchen, um erfolgreich zu sein. Wollen Sie sich das hier für Arsenal abholen?

Xhaka: Es ist nicht der beste Zeitpunkt, um über Arsenal zu sprechen. Ich hoffe, dass wir so weit wie möglich kommen und ich dann mit einer breiten Brust nach London reise.

Frage: Haben Sie das Gefühl, dass Sie an diesem Turnier noch einmal wachsen?

Xhaka: Auf jeden Fall. Das gilt aber auch für die gesamte Mannschaft. Es ist wichtig, dass das Team zusammenhält und stark ist. Und das ist bei uns so. Wir lassen uns nicht unterkriegen, sondern sind immer hellwach.

Frage: Es läuft vermutlich darauf hinaus, dass Sie im Achtelfinale gegen Polen spielen. Was muss in dem Spiel der nächste Schritt sein?

Xhaka: Wir wollen uns von Spiel zu Spiel steigern. Es ist ein K.o.-Spiel, also quasi ein Finale. In einem Spiel kann alles passieren. Ich glaube, dass wir auf jeden Fall eine gute Chance haben.

Frage: Auch, wenn es doch Deutschland wird?

Xhaka: Warum nicht? Wir würden gegen sie genauso spielen, wie wir es in den letzten Spielen gemacht haben. Wir müssen vor Deutschland keine Angst haben. Sie haben eine sehr gute Mannschaft mit großer individueller Klasse, aber auch Deutschland ist schlagbar. Ob wir Deutschland jetzt im Achtelfinale oder im Finale bekommen, das ist für uns kein Problem.

Frage: Sie richten sich gar nicht so sehr nach dem Gegner, sondern versuchen, Ihr eigenes Spiel durchzubringen, oder?

Xhaka: Ja, klar. Das würden wir auch gegen Deutschland so durchziehen. Heute kann sich keine Mannschaft mehr 90 Minuten hinten reinstellen. Da kann immer etwas passieren. Entweder unterläuft einem ein Fehler oder man kassiert aus der Distanz ein Tor. Auch gegen Deutschland spielen wir Fußball und versuchen, offensiv zu agieren.

Frage: Wäre Ihnen das DFB-Team lieber als Polen, weil Sie dort viele Spieler kennen?

Xhaka: Mir wäre Deutschland im Finale am liebsten.

Frage: Im Finale?

Xhaka: Ja. (lacht)

Frage: Hatten Sie eigentlich schon Kontakt zu Ihrem Bruder?

Xhaka: Ja, ich habe eben schon mit ihm gesprochen.

Frage: Können Sie beschreiben, was es für Albanien bedeutet, zum Schluss noch einmal gewonnen zu haben?

Xhaka: Das ist eine unglaubliche Geschichte. Ich bin froh, dass Albanien Dritter und nicht Letzter geworden ist. Ich bezweifle zwar, dass es zum Weiterkommen reicht, aber dass Albanien bei einer EM noch einen Sieg mitnimmt, hat sich das Land verdient. Das freut mich enorm.

Frage: Ein Wort noch zu Ihren Trikots. Brauchen Sie einen neuen Ausrüster?

Xhaka: Einen neuen Ausrüster nicht. Aber Sie haben gesehen: Einen Schweizer kann man nur so stoppen. (lacht) Spaß beiseite, aber man hat gesehen, wie es hier zur Sache geht.

Schweiz - Frankreich: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung