Mittwoch, 10.02.2016

Nachfrage hält an

Ticket-Hysterie in Österreich

Die EM-Hysterie in Österreich nimmt kein Ende: Nachdem die rot-weiß-roten Fans mit 300.000 Ticketbestellungen das tatsächliche Kontingent für Österreichs Gruppenspiele bei der EURO 2016 in Frankreich (31.000) weit überschritten haben, kämpft der ÖFB jetzt um zusätzliche Eintrittskarten.

ÖFB-Präsident Alfred Ludwig (l.) kämpft um mehr Tickets für die EM 2016
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ÖFB-Präsident Alfred Ludwig (l.) kämpft um mehr Tickets für die EM 2016

ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig sagte der Kronen Zeitung: "Wir haben der UEFA bereits mitgeteilt, dass wir jede Karte, die von unserem jeweiligen Gruppengegner nicht benötigt wird, sofort für unsere Fans nehmen.

Logistisch wäre das kein Problem, die Stadien sind so konzipiert, dass die Fanblöcke jederzeit erweitert werden können."

Dennoch weist Ludwig darauf hin, dass längst nicht jede Anfrage aus Österreich Erfolg haben wird: "Es wird leider viele Enttäuschte geben." Österreich, EM-Co-Gastgeber von 2008, schaffte im vergangenen Jahr erstmals die sportliche Qualifikation für eine EM-Endrunde.

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