EM-Quali, 3. Spieltag

Krawalle! Abbruch in Serbien

Von SPOX
Montag, 13.10.2014 | 16:00 Uhr
Wie alles begang: Mitrovic entfernt die herabhängende Fahne
© getty
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Polen kommt gegen die Schotten in Warschau nicht über ein Remis hinaus. Ronaldo trifft spät für Portugal und sichert seinem Team den ersten Sieg. Die Griechen warten weiter auf den ersten Sieg, während die Schweiz einen Pflichtspielsieg feiert. Der Spieltag wird von Krawallen und einem Spielabbruch in Serbien überschattet.

Gruppe D

Polen - Schottland 2:2 (1:1)

Tore: 1:0 Maczynski (12.) 1:1 Maloney (18.), 1:2 Naismith (57.), 2:2 Milik (76.)

Gerade einmal zwölf Minuten brauchte Krzysztof Maczynski um den Gastgeber mit einem flachen Schuss aus 20 Metern in Führung zu bringen. Allerdings kamen die Gäste nur sechs Minuten später zum Ausgleich. Einen klasse Diagonalball verarbeitete Ikechi Anya und bediente den völlig frei stehenden Shaun Maloney.

Nach der Pause drehten die Schotten das Spiel. Bei einem langen Freistoß von James Morrison entwischte Steven Naismith seinem Bewacher Lukazs Piszcek und grätschte den Ball aus kurzer Distanz ins Netz. Es war das 6000. Tor in der EM-Qualifikation. Polen musste sich kurz schütteln, kam aber durch Arkadiusz Milik zum verdienten Ausgleich.

Gibraltar - Georgien 0:3 (0:2)

Tore: 0:1 Gelashvili (9.), 0:2 Okriashvili (19.), 0:3 Kankava (69.)

Deutschland - Irland 1:1 (0:0)

Tore: 1:0 Kroos (71.), 1:1 O'Shea (90.+4)

Deutschland tat sich gegen defensive Iren lange Zeit schwer. Ein Fernschuss von Toni Kroos brachte die Erlösung und schien bis kurz vor Schluss auch für den Sieg zu reichen. Aber mit der letzten Aktion erzielte John O'Shea in seinem 100. Länderspiel den Ausgleich.

Hier geht's zur Analyse

Gruppe E

San Marino - Schweiz 0:4 (0:3)

Tore: 0:1 Seferovic (10.), 0:2 Seferovic (23.), 0:3 Dzemaili (30.), 0:4 Shaqiri (79.)

Die Pflichtaufgabe im Olimpico Serravalle vor knapp 2000 Zuschauern wird für die Schweiz wie erwartet nicht zum Stolperstein. Von Beginn an zeigten die Eidgenossen, dass ihnen kein Patzer unterlaufen würde. So war es an Haris Seferovic mit einem Doppelpack schnell die Weichen auf Sieg zu stellen.

Blerim Dzemaili gelang der dritte Treffer des Tages, ehe man es ruhiger angehen ließ. Zwar erspielte sich dich die Nati noch einige gute Chancen, unter anderem scheiterte Xherdan Shaqiri per Seitfallzieher, konnte jedoch erst ein spät ein weiteres Tor verbuchen. Wieder war es der aktive Shaqiri, diesmal mit mehr Glück nach einer Hereingabe Granit Xhaka.

Gruppe F

Griechenland - Nordirland 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Ward (9.) 0:2 Lafferty (51.)

Gerade einmal neun Minuten waren gespielt, da bracht Jamie Ward brachte die Gäste in Führung. Der 28-Jährige traf Vorlage von Oliver Norwood aus kürzester Distanz. Die griechischen Angriffe waren in der Folge oft zu überhastet und planlos, sodass sich bis zur Pause nichts am Ergebnis tat.

Nach dem Seitenwechsel lief die Griechen nach einer eigene Ecke in einen Konter. Kyle Lafferty kam ab der Mittellinie ins Eins gegen Eins, tunnelte seinen letzten Bewacher und blieb vor dem Tor eiskalt. Die Griechen fanden darauf keine Antwort mehr.

Färöer Inseln - Ungarn 0:1 (0:1)

Tor: 0:1 Szalai (22.)

Finnland - Rumänien 0:2 (0:0)

Tore: 0:1 Stancu (54.), 0:2 Stancu (83.)

Gruppe I

Dänemark - Portugal 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Ronaldo (90+6.)

Wirklich viel Spielfluss bekamen die dänischen Fans gegen Portugal nicht zu sehen. Das hart geführte Spiel machte es schwer für beide Teams, sich große Chancen herauszuspielen. Ohne echten Mittelstürmer fehlte es Portugal an der nötigen Durchschlagskraft, um Simon Kjaer und Daniel Agger zu überwinden.

Mit zunehmender Spieldauer ließ Dänemark, rund um die Bundesliga-Profis Nicklas Bendtner und Pierre-Emile Hojbjerg, den Gästen mehr Platz. So war es an Superstar Ronaldo, seine Farben zu retten. Einmal mehr entschied der Madrilene köpfte eine Flanke von Quaresma ansatzlos an Keeper Schmeichel ins Tor der bitter enttäuschten Dänen.

Serbien - Albanien abgebrochen

Während der brisanten Begegnung zwischen Serbien und Albanien trug eine offenbar ferngesteuerte Drohne beim Stand von 0:0 eine albanische Flagge über das Spielfeld, in der Folge kam es zur Rudelbildung, einem Platzsturm - und dem vorzeitigen Ende des Spiels.

Die Flagge näherte sich, von einer offenbar ferngesteuerten Drohne getragen, in den folgenden Minuten dem Rasen und wurde dort von einem serbischen Spieler aufgenommen. In der Folge kam es auf dem Spielfeld zu einer Rudelbildung, in deren Verlauf auch einige Zuschauer den Innenraum stürmten und vereinzelt albanische Spieler attackierten. Angesichts der unübersichtlichen Situation unterbrach Schiedsrichter Martin Atkinson die Partie in der 40. Minute zunächst, sie wurde auch nicht mehr fortgesetzt.

"Wir wollten weiterspielen", sagte Serbiens Kapitän Branislav Ivanovic, "aber die albanischen Spieler sahen sich körperlich und psychisch nicht in der Lage dazu. Es ist bedauernswert, dass der Fußball heute nicht im Vordergrund stand." Fragen an den Verteidiger des FC Chelsea wurden nicht zugelassen, weitere Spieler oder Trainer äußerten sich nicht.

Der UEFA-Delegierte Harry M. Been sprach anschließend von einer "bedauerlichen Situation. Die Umstände ließen eine Fortsetzung des Spiels nicht zu." Zur Schuldfrage wollte sich der Niederländer noch nicht äußern und verwies auf die Zuständigkeit der Disziplinarkommission, die nun zunächst die Berichte zum Spiel erwarte.

Die nationalen Verbände Serbiens und Albaniens hatten sich im Sinne der Deeskalation vor dem Spiel auf den Ausschluss der Auswärtsfans geeinigt, auch zum Rückspiel 2015 in Albanien sollen keine serbischen Anhänger nach Tirana reisen. Hintergrund sind die belasteten Beziehungen zwischen beiden Nationen. Der Kosovo mit seiner großen albanischen Bevölkerung gehörte lange Zeit dem früheren Jugoslawien und später auch noch Serbien an, ehe 1999 ein Krieg um die Region zur späteren Unabhängigkeit des Gebietes führte.

Die EM-Qualifikation im Überblick

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