Donnerstag, 14.06.2012

Gruppe C: Spanien - Irland

Starke Spanier überrollen Irland

Spanien hat bei der EM 2012 im zweiten Gruppenspiel den ersten Sieg gelandet. Der Titelverteidiger besiegte Irland mit 4:0 (1:0) und sorgte dafür, dass die Iren als erste Mannschaft nicht mehr die K.o.-Phase dieser EM erreichen kann. Fernando Torres (4./70.), David Silva (49.) und Cesc Fabregas (82.) erzielten die Tore für Spanien.

Fernando Torres erzielte in der 4. Minute den Führungstreffer für Spanien
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Fernando Torres erzielte in der 4. Minute den Führungstreffer für Spanien

Im bisher einseitigsten Spiel der EURO 2012 war Spanien über die gesamte Spielzeit klar überlegen und hätte bei besserer Chancenverwertung noch höher gewinnen müssen.

Die Iren können zwar nicht mehr das Viertelfinale erreichen, im letzten Gruppenspiel gegen Italien aber das Zünglein an der Waage spielen.

Analyse: Mandzukic schockt Italien

Die Reaktionen:

Vicente del Bosque (Trainer Spanien): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Unser Ziel war, nach zwei Spielen ein bessere Torverhältnis zu haben als Kroatien. Das haben wir geschafft. Und wir haben in den ersten beiden Spielen gezeigt, dass wir mit und ohne Mittelstürmer gute Leistungen bringen können."

Fernando Torres (Spanien): "Wir hatten riesen Lust, dieses Spiel zu gewinnen. Wir haben sehr gut gespielt. Ich bin froh, dass ich zwei Tore geschossen habe, aber viel wichtiger ist, dass die Mannschaft funktioniert."

Keith Andrews (Irland): "Größten Respekt vor Spanien. Das ist die beste Mannschaft in Europa. Wir haben alles versucht, aber gegen diese Spanier hat nichts funktioniert. Wir sind sehr stolz auf unsere tollen Fans, die uns zehn Minuten vor Spielende laut gefeiert haben. Unglaublich!

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Spanien diesmal mit "echter" Neun. Fabregas muss im Sturm Platz machen für Torres. Ansonsten setzt Del Bosque auf die Spieler, die auch gegen Italien begannen.

Auch die Iren nehmen eine Veränderung im Angriff vor. Cox ersetzt Doyle als Sturmpartner von Kapitän Keane.

4., 1:0, Torres: Iniesta mit dem Steilpass auf Silva, der von Dunne abgegrätscht wird. Dann spritzt Torres dazwischen, umkurvt rechts auch noch Ward und haut den Ball humorlos über den Schädel von Given in die kurze Ecke. Kapitaler Aussetzer der Abwehr.

45.: Diesmal zieht Iniesta aus 17 Metern ab, Given lenkt die Kugel mit dem Fingerspitzen über die Latte.

49., 2:0, Silva: Einen Schuss von Torres lässt Given zu Silva prallen, der am Elfmeterpunkt steht. Drei Iren sind vor ihm, einer krabbelt am Boden, der zweite greift nicht an und der dritte macht die Beine breit. Da durch schiebt Silva den Ball ins linke Eck.

55.: Arbeloa schiebt den Ball von rechts mit Schmackes in die Mitte. Silvas Schuss wird abgeblockt, Xavis scharfen Nachschuss aus elf Metern holt Given mit einem Wahnsinns-Reflex aus dem linken unteren Eck.

62.: High life im irischen Strafraum. Zuerst will Torres mit der Hacke einnetzen, dann kommt der Ball zu Busquets, der haarscharf am linken Pfosten vorbeizielt.

70., 3:0, Torres: Zucker-Pässchen von Silva in den Lauf zu Torres, der den Ball aus zehn Metern rechts an Given vorbei ins untere Eck schiebt.

82., 4:0, Fabregas: Die Ecke von rechts legt Xavi flach in den Strafraum. Fabregas geht dem Ball entgegen, nimmt ihn mit und nagelt ihn mit Vollspann aus spitzem Winkel ins linke Eck.

Fazit: Starker Auftritt der Spanier gegen heillos überforderte Iren, die nie in die Zweikämpfe kamen und im Angriff nicht existent waren.

Der Star des Spiels: Fernando Torres. Vor wenigen Wochen war der Stürmer noch weit weg von seiner Bestform und saß bei Chelsea oft nur auf der Ersatzbank. Aber rechtzeitig zur EM ist Torres in Topform. Sein erster Schuss war gleich drin, sein Bewegungsradius enorm. Torres wich immer wieder auf die Seiten aus und wurde in viele Angriffe der Spanier eingebunden.

Der Flop des Spiels: Sämtliche Mitglieder der irischen Viererkette. Dunne ließ sich beim ersten Gegentor albern den Ball klauen, St. Ledger machte den Maikäfer beim zweiten, Arbeloa lief Ward immer wieder im Rücken weg und O'Shea bekam von Iniesta Knoten in die Beine gespielt. Die irische Defensive war der Angriffswelle der Spanier in keiner Phase des Spiels gewachsen.

EM 2012: Die besten Bilder der Gruppe C
ITALIEN - IRLAND 2:0: Italien sichert sich durch einen glanzlosen aber verdienten 2:0-Erfolg über Irland den Einzug ins Viertelfinale. Hier köpft Antonio Cassano (r.) das erste Tor
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ITALIEN - IRLAND 2:0: Italien sichert sich durch einen glanzlosen aber verdienten 2:0-Erfolg über Irland den Einzug ins Viertelfinale. Hier köpft Antonio Cassano (r.) das erste Tor
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Damien Duff (r.) versucht vergebens, den Ball noch von der Linie zu kratzen. Aber der Cassano-Kopfball war definitiv hinter der Linie
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Damien Duff (r.) versucht vergebens, den Ball noch von der Linie zu kratzen. Aber der Cassano-Kopfball war definitiv hinter der Linie
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Robbie Keane war nicht sonderlich erfreut und versteckte seine Trauer auch nicht großartig
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Robbie Keane war nicht sonderlich erfreut und versteckte seine Trauer auch nicht großartig
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Mario Balotelli sorgte dann in der 90. Minute per Seitfallzieher für das Highlight des Tages und für die endgültige Entscheidung
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Mario Balotelli sorgte dann in der 90. Minute per Seitfallzieher für das Highlight des Tages und für die endgültige Entscheidung
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Beim Jubeln hatte der gute Balotelli wohl wieder einen nicht so netten Spruch auf den Lippen. Leonardo Bonucci versuchte schlimmeres zu verhindern
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Beim Jubeln hatte der gute Balotelli wohl wieder einen nicht so netten Spruch auf den Lippen. Leonardo Bonucci versuchte schlimmeres zu verhindern
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Am Ende hatten sich trotzdem alle Italiener lieb und feierten ausgelassen das Erreichen des Viertelfinals. Hier trägt Gigi Buffon Bonucci über den Platz
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Am Ende hatten sich trotzdem alle Italiener lieb und feierten ausgelassen das Erreichen des Viertelfinals. Hier trägt Gigi Buffon Bonucci über den Platz
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KROATIEN - SPANIEN 0:1: Die Kroaten absolut chancenlos gegen übermächtige Spanier? Von wegen! Modric (M.) und Co. hatten den Champ am Rande der Niederlage
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KROATIEN - SPANIEN 0:1: Die Kroaten absolut chancenlos gegen übermächtige Spanier? Von wegen! Modric (M.) und Co. hatten den Champ am Rande der Niederlage
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Bis zum Schluss entwickelte sich ein Zitterspiel - auch am Rande des Spielfelds. Kroatiens Coach Slaven Bilic (l.) und sein Pendant Vicente del Bosque
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Bis zum Schluss entwickelte sich ein Zitterspiel - auch am Rande des Spielfelds. Kroatiens Coach Slaven Bilic (l.) und sein Pendant Vicente del Bosque
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Nur den Ball nicht aus den Augen verlieren: Danijel Pranjic (r.) durfte von Beginn an ran. Der Ex-Bayern-Spieler hier im Zweikampf mit Alvaro Arbeloa
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Nur den Ball nicht aus den Augen verlieren: Danijel Pranjic (r.) durfte von Beginn an ran. Der Ex-Bayern-Spieler hier im Zweikampf mit Alvaro Arbeloa
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Endstation! Ivan Rakitic (r.) holt David Silva von den Beinen
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Endstation! Ivan Rakitic (r.) holt David Silva von den Beinen
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Die Spanier hatten über weite Strecken das Heft in der Hand. Dennoch wurde es nach Kontern über Mario Mandzukic (r.) meist gefährlich
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Die Spanier hatten über weite Strecken das Heft in der Hand. Dennoch wurde es nach Kontern über Mario Mandzukic (r.) meist gefährlich
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In der 58. Minute Rakitic dann mit der Riesenchance für Kroatien. Der Ex-Schalker vergibt per Kopf alleinstehend vor Casillas
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In der 58. Minute Rakitic dann mit der Riesenchance für Kroatien. Der Ex-Schalker vergibt per Kopf alleinstehend vor Casillas
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Kurz vor Schluss dieser eine geniale Moment der Spanier: Fabregas chippt auf Iniesta, Iniesta legt quer und Navas muss nur noch einschieben - die Entscheidung
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Kurz vor Schluss dieser eine geniale Moment der Spanier: Fabregas chippt auf Iniesta, Iniesta legt quer und Navas muss nur noch einschieben - die Entscheidung
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SPANIEN - IRLAND 4:0: Wenn ein Bild mehr als 1000 Worte sagt... Giovanni Trapattonis Mannschaft bekam vom Titelverteidiger die Grenzen aufgezeigt
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SPANIEN - IRLAND 4:0: Wenn ein Bild mehr als 1000 Worte sagt... Giovanni Trapattonis Mannschaft bekam vom Titelverteidiger die Grenzen aufgezeigt
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Vor allem Fernando Torres war kaum zu halten. El Nino machte zwei Buden und beendete erst mal alle Diskussionen um die eigene Person
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Vor allem Fernando Torres war kaum zu halten. El Nino machte zwei Buden und beendete erst mal alle Diskussionen um die eigene Person
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Doch Torres war nicht alleine. Das komplette Team zeigte gegen oftmals hilflose Iren seine Klasse - hier nahm es David Silva mit der Abwehr der Grünen auf
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Doch Torres war nicht alleine. Das komplette Team zeigte gegen oftmals hilflose Iren seine Klasse - hier nahm es David Silva mit der Abwehr der Grünen auf
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Selbst die irische Härte konnte die Spanier nicht stoppen. Hier machte Jordi Alba Bekanntschaft mit John O'Shea
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Selbst die irische Härte konnte die Spanier nicht stoppen. Hier machte Jordi Alba Bekanntschaft mit John O'Shea
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Den Schlusspunkt setzte Cesc Fabregas mit dem 4:0. Und wer war im Stadion und...
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Den Schlusspunkt setzte Cesc Fabregas mit dem 4:0. Und wer war im Stadion und...
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...hat diese dominante Vorstellung gesehen? Kein Geringerer als Joachim Löw. Na Jogi, wie knacken wir diese Spanier?
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...hat diese dominante Vorstellung gesehen? Kein Geringerer als Joachim Löw. Na Jogi, wie knacken wir diese Spanier?
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ITALIEN - KROATIEN 1:1: Italiens Coach Cesare Prandelli setzte im Sturm erneut auf Mario Balotelli. Für Antonio Di Natale, der gegen Spanien getroffen hatte, blieb nur die Bank
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ITALIEN - KROATIEN 1:1: Italiens Coach Cesare Prandelli setzte im Sturm erneut auf Mario Balotelli. Für Antonio Di Natale, der gegen Spanien getroffen hatte, blieb nur die Bank
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Ein Bild mit Seltenswert in Hälfte eins: Kroatien um Mario Mandzukic (oben) kam kaum zu gefährlichen Aktionen
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Ein Bild mit Seltenswert in Hälfte eins: Kroatien um Mario Mandzukic (oben) kam kaum zu gefährlichen Aktionen
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Ein Meister bei der Arbeit: Andrea Pirlo war erneut Herz und Seele des italienischen Spiels. Passend dazu erzielte...
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Ein Meister bei der Arbeit: Andrea Pirlo war erneut Herz und Seele des italienischen Spiels. Passend dazu erzielte...
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...der "Architekt" per Freistoß das 1:0 für die Squadra Azzurra. Selbst die Flugeinlage von Stipe Pletikosa konnte den Treffer nicht verhindern
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...der "Architekt" per Freistoß das 1:0 für die Squadra Azzurra. Selbst die Flugeinlage von Stipe Pletikosa konnte den Treffer nicht verhindern
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Wer nach der Pause auf ein Feuerwerk der Kroaten wartete, wurde enttäuscht. Negativer Höhepunkt waren Fans, die den Rasen mit Bengalos in Rauch einhüllten
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Wer nach der Pause auf ein Feuerwerk der Kroaten wartete, wurde enttäuscht. Negativer Höhepunkt waren Fans, die den Rasen mit Bengalos in Rauch einhüllten
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Bis, ja bis Mario Mandzukic um die Ecke kam. Aus dem Nichts schockte der Wolfsburger ganz Bella Italia und sorgte mit dem 1:1 für den Schlusspunkt
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Bis, ja bis Mario Mandzukic um die Ecke kam. Aus dem Nichts schockte der Wolfsburger ganz Bella Italia und sorgte mit dem 1:1 für den Schlusspunkt
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Hilfe, wo bin ich? Gigi Buffon muss mit dem Weltmeister von 2006 um den Einzug in das Viertelfinale zittern
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Hilfe, wo bin ich? Gigi Buffon muss mit dem Weltmeister von 2006 um den Einzug in das Viertelfinale zittern
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IRLAND - KROATIEN 1:3: Man of the Match - Mario Mandzukic (o.) erzielte zwei Tore und ließ sich berechtigt feiern
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IRLAND - KROATIEN 1:3: Man of the Match - Mario Mandzukic (o.) erzielte zwei Tore und ließ sich berechtigt feiern
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Der irische Torwart Shay Given hatte bei den drei Gegentoren wenig Chancen, die Schüsse zu halten
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Der irische Torwart Shay Given hatte bei den drei Gegentoren wenig Chancen, die Schüsse zu halten
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Irlands Sean St. Ledger (M.) erzielte per Kopf in der 18. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1
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Irlands Sean St. Ledger (M.) erzielte per Kopf in der 18. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1
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Irland spielte gewohnt britisch - alle Bälle lang nach vorne. Gordon Schildenfeld klärt hier gegen Kevin Doyle
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Irland spielte gewohnt britisch - alle Bälle lang nach vorne. Gordon Schildenfeld klärt hier gegen Kevin Doyle
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Kein Grund sich zu verstecken - Nikica Jelavic brachte die Kroaten kurz vor der Pause wieder in Führung
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Kein Grund sich zu verstecken - Nikica Jelavic brachte die Kroaten kurz vor der Pause wieder in Führung
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Darijo Srna (r.) überwindet den Blockversuch von Aiden McGeady. Konsequenzen hatte der Schuss allerdings nicht
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Darijo Srna (r.) überwindet den Blockversuch von Aiden McGeady. Konsequenzen hatte der Schuss allerdings nicht
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Ältester Coach der EM-Geschichte: Giovanni Trapattoni war beim Eröffnungsspiel seiner Iren exakt 73 Jahre und 85 Tage alt
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Ältester Coach der EM-Geschichte: Giovanni Trapattoni war beim Eröffnungsspiel seiner Iren exakt 73 Jahre und 85 Tage alt
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SPANIEN - ITALIEN 1:1: Daniele De Rossi (l.) fühlte sich in seiner Rolle als Libero wohl - hier nimmt er Cesc Fabregas den Ball ab
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SPANIEN - ITALIEN 1:1: Daniele De Rossi (l.) fühlte sich in seiner Rolle als Libero wohl - hier nimmt er Cesc Fabregas den Ball ab
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Unsäglicherweise stimmten die Fans im Stadion Affen-Rufe an, wenn Mario Balotelli in der Nähe des Balls war
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Unsäglicherweise stimmten die Fans im Stadion Affen-Rufe an, wenn Mario Balotelli in der Nähe des Balls war
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Italienischer Tiefflug - Thiago Motta versucht sich auf ungewöhnliche Weise gegen Sergio Busquets durchzusetzen
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Italienischer Tiefflug - Thiago Motta versucht sich auf ungewöhnliche Weise gegen Sergio Busquets durchzusetzen
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In der 54. Minute klaute Mario Balotelli (r.) Sergio Ramos den Ball und lief mutterseelenallein aufs Tor zu - er vertrödelte die Chance leichtfertig
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In der 54. Minute klaute Mario Balotelli (r.) Sergio Ramos den Ball und lief mutterseelenallein aufs Tor zu - er vertrödelte die Chance leichtfertig
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Italiens Coach Cesare Prandelli (l.) handelte umgehend. Er wechselte den schlechten Balotelli, der nur einen Torschuss hatte, aus
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Italiens Coach Cesare Prandelli (l.) handelte umgehend. Er wechselte den schlechten Balotelli, der nur einen Torschuss hatte, aus
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Eingewechselt wurde Antonio Di Natale, der nur vier Minuten brauchte, um den Führungstreffer für die Squadra Azzurra zu erzielen
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Eingewechselt wurde Antonio Di Natale, der nur vier Minuten brauchte, um den Führungstreffer für die Squadra Azzurra zu erzielen
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Die Freude der Italiener währte nicht lange, weil Cesc Fabregas (l.) in der 64. Minute zum Ausgleich einnetzte. Daniele De Rossi ärgerte sich maßlos
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Die Freude der Italiener währte nicht lange, weil Cesc Fabregas (l.) in der 64. Minute zum Ausgleich einnetzte. Daniele De Rossi ärgerte sich maßlos
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Der Schiedsrichter: Pedro Proenca. Der Portugiese, der am 19. Mai das Champions-League-Finale leitete, hatte bei seinem ersten Einsatz bei dieser EM keinerlei Probleme mit einer fairen Partie. Die Gelben Karten für Keane und Whelan waren berechtigt, die für Xabi Alonso leicht überzogen.

Die Trainer:

Vicente del Bosque: Ob aus eigenen Antrieb oder als Reaktion auf die Kritik in der Heimat - Del Bosques Entschluss, mit Torres einen seiner vier Stürmer zu bringen, zahlte sich aus. Mit "echter" Neun hatte das spanische Mittelfeld einen Abnehmer für die Zuspiele und mehr Raum zum kombinieren, da Torres sich viel bewegte und oft mindestens zwei irische Abwehrspieler aus dem Zentrum zog.

Giovanni Trapattoni: Rückte vom klassischen 4-4-2 ab, um mit Cox als hängender Spitze einen zusätzlichen Spieler zu haben, der bei Ballbesitz Spanien das Kurzpassspiel der Iberer im Mittelfeld stören sollte. Für dieses taktische Mittel war der Tausch im Sturm logisch: Cox ist beweglicher und schneller als Doyle, der gegen Kroatien hauptsächlich in vorderster Front auf Bälle wartete. Weil Cox aber nur hinterherlief, brachte Trap zur Pause Walters. Auch der konnte die irische Defensive nicht entlasten.

Das fiel auf:

  • Die Iren begannen rustikal. Nach dem frühen Gegentor kamen die Mittelfeldspieler allerdings kaum in die Zweikämpfe und bekamen trotz Überzahl in Ballnähe keinen Zugriff.
  • Während die Iren hauptsächlich hohe Bälle Richtung spanischen Strafraum schlugen, um die Größenvorteile auszunutzen, verzichteten die Spanier auch den meisten Eckbällen auf den hohen Ball. Stattdessen wurden die meisten Standards kurz ausgeführt.
  • Spanien schaffte es immer wieder, in den Raum zwischen den beiden irischen Ketten zu gelangen, indem Xavi, Alonso oder Silva eine Linie weiter nach vorn gingen.
  • Spanien zog sein Spiel asynchron auf, ließ die rechte Seite fast immer frei, um damit Platz für den anlaufenden Arbeloa zu lassen und den Ball hoch über die Abwehr der Iren in deren Rücken zu spielen. Ähnlich wie es der FC Barcelona mit Dani Alves praktiziert. Wenn Arbeloa durchlief, griff Spanien mit vier Stürmern auf einer Linie an: Iniesta links, Torres und Silva in der Mitte, Arbeloa rechts.
  • Immer dann, wenn Irland sich mal den Ball erkämpfte und ein gepflegtes Aufbauspiel versuchte, war der Ball sofort wieder weg. Das Spiel ohne Ball der Iren war dann gegen früh attackierende Spanier war eine Katastrophe.
  • Spanien schlug ein höheres Tempo an als gegen Italien. Die Außenverteidiger nutzten ihre nicht vorhandenen Defensivaufgaben für viele Vorstöße. Dadurch war das Spiel der Spanier nicht so zentrumslastig.
  • Allerdings übertrieben es die Spanier es ab und an mit dem Kurzpassspiel. Chancen für einen simplen Torabschluss ergaben sich zur Genüge, ein Muster an Zielstrebigkeit waren die Angriffe vor allem in der ersten Halbzeit nicht. Alle vier Treffer entsprangen irischer Schlafmützigkeit und weil Spanien bei den zweiten Bällen viel entschlossener war - einer der Schlüssel für den exorbitant hohen Ballbesitz des Titelverteidigers.

Spanien - Irland: Daten zum Spiel

Thomas Gaber / Stefan Petri

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