Polen, Schottland und Irland

SID
Sonntag, 23.02.2014 | 14:10 Uhr
Am Sonntag werden die Gruppen zur Qualifikation für die EM 2016 ausgelost
© getty
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Das DFB-Team bekommt für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich nicht nur Wunschgegner zugelost und muss weit reisen. Österreich trifft auf Schweden, die Schweiz muss gegen England und Slowenien ran.

Die Gruppen im Überblick

Gruppe AGruppe BGruppe C
NiederlandeBosnien-H.Spanien
TschechienBelgienUkraine
TürkeiIsraelSlowakei
LettlandWalesWeißrussland
IslandZypernMazedonien
KasachstanAndorraLuxemburg
Gruppe DGruppe EGruppe F
DeutschlandEnglandGriechenland
IrlandSchweizUngarn
PolenSlowenienRumänien
SchottlandEstlandFinnland
GeorgienLitauenNordirland
GibraltarSan MarinoFäröer
Gruppe GGruppe HGruppe I
RusslandItalienPortugal
SchwedenKroatienDänemark
ÖsterreichNorwegenSerbien
MontenegroBulgarienArmenien
MoldavienAserbaidschanAlbanien
LichtensteinMalta

Die Reaktionen:

Joachim Löw (Bundestrainer): "Sportlich ist das schon eine interessante Gruppe. Vor allem in Irland und Schottland wird es mit Blick auf die Stimmung hoch hergehen. Bei den Polen kennen wir einige Spieler aus der Bundesliga sehr gut. Und bei Gibraltar lasse ich mich überraschen."

Oliver Bierhoff (Teammanager): "Wir haben ohnehin den Anspruch, Erster in der Gruppe zu werden. Also ändert sich nichts an der Herangehensweise, auch wenn sich der Zweitplatzierte zusätzlich qualifiziert. Derzeit liegt unser Fokus aber natürlich auf der WM."

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident): "Wir werden bei der Präsidiumssitzung am 21. März über die Spielorte beraten. Die Vertreter Gibraltars waren total glücklich und die Iren wie auch die Schotten werden sympathische Spuren und leere Bierfässer bei uns hinterlassen."

Gordon Strachan (Teammanager Schottland): "Die Deutschen haben seit 100 Jahren keinen Fehler mehr gemacht. Für uns wird es ein Kampf um den zweiten Platz. Über Gibraltar weiß ich nicht viel."

Allen Bula (Trainer Gibraltar): "Das ist natürlich eine harte Gruppe für uns. Über Deutschland braucht man nichts zu sagen, und die anderen Gegner sind auch sehr stark. Wir hatten schon fast damit gerechnet, dass wir eigentlich zu Spanien gelost werden. Irgendwann wird der Fußball über die Politik siegen."

Adam Nawalka (Trainer Polens): "Deutschland ist natürlich der Favorit. Aber wir wollen unser Bestes geben, um uns für die EM zu qualifizieren."

Der Modus: Die 53 teilnehmenden Nationen werden in acht Gruppen mit sechs Mannschaften und eine mit fünf Teams gelost. Die neun Gruppensieger, die neun Gruppenzweiten und der beste Gruppendritte werden sich direkt für die Endrunde qualifizieren. Die acht verbleibenden Gruppendritten bestreiten Playoffs, um die letzten vier Teilnehmer für die Endrunde mit 24 Nationen zu ermitteln.

Der Gastgeber: Gastgeber Frankreich füllt die einzige Fünfergruppe auf und dient den Teams als Testspielgegner an ihren eigentlich spielfreien Terminen. Die Fünfergruppe ist auch der Grund dafür, dass am Ende der Qualifikation die Spiele in den Sechsergruppen gegen die Tabellenletzten nicht gewertet werden. Nur so ist der beste Gruppendritte ohne ein verzerrtes Bild zu ermitteln. Wegen der bestehenden TV-Verträge wird Deutschland in jedem Fall in eine der acht Sechsergruppen gelost.

Der Debütant: Gibraltar wird seine ersten EM-Qualifikationsspiele bestreiten, nachdem ihnen am 24. Mai 2013 die UEFA-Zulassung bewilligt worden war. Das erste Länderspiel von Gibraltar war am 19. November ein torloses Remis gegen die Slowakei in Portugal.

Die Ausnahmen: Aus sportpolitischen Gründen darf Gibraltar nicht auf Spanien treffen. Auch Aserbaidschan und Armenien dürfen nicht in dieselbe Gruppe gelost werden.

Die Diskussion: Der neue Modus und die gestiegene Teilnehmerzahl stieß beim DFB auf Kritik. "Der sportliche Wert einzelner Spiele, aber auch des gesamten Wettbewerbs sinkt", meckerte Bundestrainer Joachim Löw. Man dürfe "den Fußball nicht beliebig werden lassen", mahnte Teammanager Oliver Bierhoff. UEFA-Boss Michel Platini wehrte sich allerdings mit klaren Worten: "Wenn das der Fall ist, dann sollen sie halt nicht spielen", sagte der Franzose in Richtung DFB.

Der Spielplan: Auch beim Spielplan gibt es Neuerungen. Da die Fernsehrechte erstmals zentral durch die UEFA vermarktet werden, legt sie auch den Spielplan fest. Um die Spiele zu entzerren und so die TV-Einnahmen zu erhöhen, wird in den sogenannten "Nationalmannschafts-Wochen" außer mittwochs künftig an jedem Wochentag gespielt.

WM 2014: Spielplan und Termine

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