Tschechen zum Siegen verdammt

SID
Montag, 11.06.2012 | 13:40 Uhr
Michal Kadlec (l.) könnte im zweiten Gruppenspiel eine Denkpause erhalten
© Getty
Advertisement
Premier League
Live
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Live
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Live
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Live
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Live
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Alles auf Sieg: Tschechien steht vor dem zweiten Gruppenspiel am Dienstag (18.00 Uhr) gegen Griechenland in Breslau bereits mit dem Rücken zur Wand. Und in seiner Verzweiflung um die blutleere Vorstellung zum Auftakt gegen Russland (1:4) bemüht der Vize-Europameister von 1996 schon die Historie.

Kapitän Tomas Rosicky denkt da vor allem an Welt- und Europameister Spanien. "Die haben vor zwei Jahren das erste Spiel verloren und dann das Turnier gewonnen", sagte er. Schränkte dann aber ein: "Es ist keine gute Ausgangssituation, aber wir haben die Möglichkeit, noch einmal anzufangen. Das werden wir tun."

Das müssen sie auch, denn bei einer Niederlage gegen die mit einem 1:1 gegen Polen in die EM gestarteten Griechen und einem gleichzeitigen Remis zwischen Russland und dem Co-Gastgeber wäre die EM beendet, bevor sie für die Tschechen überhaupt richtig begonnen hat. Auch ein Unentschieden wäre mit Blick auf ein dann mögliches "Endspiel" ausgerechnet gegen die Polen wohl zu wenig.

Pekhart für Baros?

Nationaltrainer Michal Bilek, der gegen die Griechen "ein Geduldsspiel" erwartet, lässt sich wie gewohnt nicht in die Karten blicken. "Es ist noch keine definitive Entscheidung gefallen. Es sind alle fit, und es gibt 23 Spieler. Ich habe mehrere Ideen im Kopf", sagte er am Montag. Nach dem Russland-Spiel kritisierte er den Leverkusener Michal Kadlec. Der 27-Jährige wird wohl eine Denkpause erhalten, für ihn könnte David Limbersky auf der linken Seite zum Einsatz kommen.

Im Angriff kann Bilek nur schwer von Milan Baros lassen, für den es von den Fans bei seiner Auswechslung Pfiffe hagelte. "Wir spielen nur mit einem Stürmer, aber ich glaube, dass er der Richtige ist", sagte der Nürnberger Tomas Pekhart, der für Baros das Toreschießen übernehmen könnte. "Aber das entscheidet der Trainer."

Bei den Griechen entscheidet das Coach Fernando Santos. Und da die EM für Avraam Papadopoulos wegen des Kreuzbandrisses vorbei ist und der Bremer Sokratis nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt ist, werden wie in der zweiten Halbzeit gegen Polen (1:1) der Schalker Kyriakos Papadopoulos und Konstantinos Katsouranis das Duo in der Abwehrzentrale bilden. Santos ist da ganz entspannt und erklärte nur: "Die beiden haben ihre Sache doch gut gemacht."

Erinnerungen an 2004

Den Tschechen liegt nicht nur die Auftaktschlappe im Magen, sondern wohl auch ein wenig das Drama von 2004. Im Halbfinale, auf dem Weg zum Titel, scheiterten die damals überragend spielenden Tschechen in der Verlängerung durch das inzwischen abgeschaffte Silver Goal am späteren Europameister Griechenland.

"Das ist keine Wiederholung von damals. Die Mannschaft hat sich sehr verändert, ich vergleiche nicht", sagte Rosicky, fing dann aber doch an zu schwärmen. "Wir hatten eine tolle Mannschaft damals, wir hatten alles, was man brauchte, um zu gewinnen. Das ist Fußball. Manchmal verliert man dann trotzdem", sagte Rosicky. Das werde jetzt aber keine Rache, sagte der Mittelfeldspieler vom FC Arsenal.

"Es ist ein neues Spiel. Die Griechen werden versuchen es zu machen wie die Russen, nachdem sie das Spiel gesehen haben."

Auch die Griechen spielen auf Sieg

Für den Europameister von 2004 gilt laut Santos: "Wir spielen immer auf Sieg. Ich denke, dass haben wir gegen Polen gezeigt. Und das werden wir auch wieder gegen Tschechien so machen", sagte Santos, der zwar auch nicht für Offensivspektakel steht, aber zumindest etwas mehr nach vorne spielen lässt, als seinerzeit "König" Otto Rehhagel.

Deshalb forderte Santos auch eine diszipliniertere Vorstellung als in der Anfangsphase gegen Polen. "Die Spieler müssen unbedingt die taktischen Vorgaben einhalten." Neben taktischer Disziplin setzt Santos auch auf die griechische Mentalität. "Wenn es Probleme gibt, haben die Griechen eine 'Jetzt-erst-recht'-Einstellung. Ich hoffe aber, dass wir diese Probleme nicht bekommen werden", sagte der Portugiese.

Die Gruppe A im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung