Russland wehrt sich gegen UEFA-Strafe

SID
Donnerstag, 14.06.2012 | 13:33 Uhr
Russlands Verbandspräsident Sergej Fursenko (r.) stimmt mit der UEFA nicht überein
© Getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
CSL
Live
Beijing Renhe -
Dalian Yifang
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County

Russlands Verbandspräsident Sergej Fursenko ist über die empfindlichen Strafe durch die Europäische Fußballunion verärgert. Als "übertrieben hart" bezeichnete er das von der Disziplinarkommission der UEFA verhängte Bußgeld von 120.000 Euro und die Bewährungsstrafe von sechs Punkten Abzug für die Qualifikation zur nächsten EM 2016 in Frankreich.

Russische Anhänger hatten am vergangenen Freitag in Breslau Feuerwerkskörper auf den Platz geworfen, illegale Fahnen geschwenkt und Ordner im Stadion heftig attackiert.

"Es ist eine Schande, wenn das Team für das unkorrekte Verhalten der Fans bestraft werden würde", sagte Fursenko der russischen Nachrichtenagentur RIA Novesti. Laut dem Internetportal "gazeta.ru" kündigte Fursenko im Falle "einer zuverlässigen Identifikation der Unruhestifter" an, Regressansprüche gegenüber diesen geltend machen zu wollen.

"Wir haben genug von Hooligans. Wenn wir sechs Punkte verlieren sollten, dann werden wir voraussichtlich die EM 2016 verpassen", sagte der 58-Jährige weiter.

Appell an russische Fans

Das russische Team brauche nun "die besten Fans der Welt" und keine Hooligans, die "ihre eigenen Interessen über die der Nationalmannschaft stellen", heißt es in einer offiziellen Verbandsmitteilung. Hierin werden alle russischen Fans zur Zurückhaltung aufgerufen und Gewalt in und außerhalb von Stadien sowie die Anwendung von Pyrotechnik verurteilt.

Derweil ist gegen Russland noch ein weiteres Verfahren anhängig. Tschechiens dunkelhäutiger Abwehrspieler Theodor Gebre Selassie war während des gegen Russland verlorenen EM-Spiels in Breslau nach eigenen Angaben rassistisch beschimpft worden.

Die UEFA prüft derzeit die Vorkommnisse. Einen Einfluss auf die bereits ausgesprochene Strafe hat der Fall allerdings nicht. Die Regeln der UEFA besagen, dass die nationalen Verbände bei der Fußball-EM für das Verhalten ihrer Anhängerschaft verantwortlich gemacht werden.

Was erreicht Russland bei der EM? Jetzt mittippen und absahnen!

Der Gruppe A im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung