Strafe sei "übertrieben hart"

Russland wehrt sich gegen UEFA-Strafe

SID
Donnerstag, 14.06.2012 | 13:33 Uhr
Russlands Verbandspräsident Sergej Fursenko (r.) stimmt mit der UEFA nicht überein
© Getty
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Russlands Verbandspräsident Sergej Fursenko ist über die empfindlichen Strafe durch die Europäische Fußballunion verärgert. Als "übertrieben hart" bezeichnete er das von der Disziplinarkommission der UEFA verhängte Bußgeld von 120.000 Euro und die Bewährungsstrafe von sechs Punkten Abzug für die Qualifikation zur nächsten EM 2016 in Frankreich.

Russische Anhänger hatten am vergangenen Freitag in Breslau Feuerwerkskörper auf den Platz geworfen, illegale Fahnen geschwenkt und Ordner im Stadion heftig attackiert.

"Es ist eine Schande, wenn das Team für das unkorrekte Verhalten der Fans bestraft werden würde", sagte Fursenko der russischen Nachrichtenagentur RIA Novesti. Laut dem Internetportal "gazeta.ru" kündigte Fursenko im Falle "einer zuverlässigen Identifikation der Unruhestifter" an, Regressansprüche gegenüber diesen geltend machen zu wollen.

"Wir haben genug von Hooligans. Wenn wir sechs Punkte verlieren sollten, dann werden wir voraussichtlich die EM 2016 verpassen", sagte der 58-Jährige weiter.

Appell an russische Fans

Das russische Team brauche nun "die besten Fans der Welt" und keine Hooligans, die "ihre eigenen Interessen über die der Nationalmannschaft stellen", heißt es in einer offiziellen Verbandsmitteilung. Hierin werden alle russischen Fans zur Zurückhaltung aufgerufen und Gewalt in und außerhalb von Stadien sowie die Anwendung von Pyrotechnik verurteilt.

Derweil ist gegen Russland noch ein weiteres Verfahren anhängig. Tschechiens dunkelhäutiger Abwehrspieler Theodor Gebre Selassie war während des gegen Russland verlorenen EM-Spiels in Breslau nach eigenen Angaben rassistisch beschimpft worden.

Die UEFA prüft derzeit die Vorkommnisse. Einen Einfluss auf die bereits ausgesprochene Strafe hat der Fall allerdings nicht. Die Regeln der UEFA besagen, dass die nationalen Verbände bei der Fußball-EM für das Verhalten ihrer Anhängerschaft verantwortlich gemacht werden.

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