Trotz Nichtnominierung

Hodgson sieht Zukunft für Ferdinand

SID
Sonntag, 10.06.2012 | 11:10 Uhr
Rio Ferdinand (r.) könnte nach der EM wieder ins englische Nationaltrikot schlüpfen
© Getty
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Englands Nationaltrainer Roy Hodgson hat Abwehrstar Rio Ferdinand trotz seiner Nicht-Nominierung für die EM Hoffnungen auf eine Zukunft im englischen Team gemacht.

"Ferdinand hat keinen Grund zu befürchten, dass seine internationale Karriere vorbei ist", sagte der 64-Jährige im Interview mit BBC Sport und ergänzte: "Solange er spielt, werde ich ihn im Auge behalten." Ferdinand hatte zuletzt bezweifelt, dass er noch einmal eine Rolle spielen wird: "Man muss damit rechnen, dass es für mich im englischen Team vorbei ist."

Der 81-malige Nationalspieler war trotz der Verletzung von Innenverteidiger Gary Cahill nicht in den EM-Kader berufen worden. Stattdessen setzte Hodgson auf den unerfahrenen Martin Kelly. Den Verzicht auf den 33-Jährigen begründet Hodgson vor allem mit "sportlichen Gründen".

In englischen Medienberichten wird diese Version angezweifelt. Demnach gilt das angespannte Verhältnis zwischen Ferdinand und Abwehrchef John Terry als wahrer Grund. Der Chelsea-Spieler sieht sich dem Vorwurf rassistischer Beleidigungen gegenüber Anton Ferdinand, dem bei Queens Park Rangers spielenden Bruder von Rio Ferdinand, ausgesetzt. Terry bestreitet die Vorwürfe.

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