Montag, 25.06.2012

Nach vorzeitigem EM-Aus

Chef des russischen Verbands zurückgetreten

Nach dem enttäuschenden Abschneiden der russischen Nationalmannschaft bei der EM ist der Chef des nationalen Fußballverbands RFS zurückgetreten. Sergej Fursenko hat sich bei einem Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin am Montag für die Leistung der Sbornaja beim Endrundenturnier in Polen und der Ukraine entschuldigt und seinen sofortigen Rückzug als Chef des RFS erklärt.

Russland schied nach der Pleite gegen Griechenland schon in der EM-Vorrunde aus
© Getty
Russland schied nach der Pleite gegen Griechenland schon in der EM-Vorrunde aus

Das frühe Aus bereits nach der Gruppenphase sei "sehr schmerzhaft gewesen, da das Team eigentlich einen sehr starken Eindruck hinterlassen hat", sagte er. Dennoch sei das Resultat nicht zufriedenstellend und die Enttäuschung der Fans daher verständlich.

Nationaltrainer Dick Advocaat, der bereits vor der EM seinen Abschied aus Russland bekannt gegeben hatte, stellte Fursenko ein gutes Zeugnis auf: "Er hat einen guten Job gemacht."

Pleite gegen Griechenland

Das favorisierte Russland war in der Vorrundengruppe A mit Co-Gastgeber Polen, Tschechien und Griechenland überraschend nur Dritter hinter Gruppensieger Tschechien und Griechenland geworden.

Zum Auftakt hatte es ein überzeugendes 4:1 gegen Tschechien gegeben, danach aber lediglich ein 1:1 gegen die Polen und ein 0:1 gegen Griechenland.

Russland bei der EM 2012


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