Die Top-11 der EM-Viertelfinals

Sechs Könige, zwei Verlierer, ein Pass-Gott

Von SPOX
Montag, 25.06.2012 | 11:36 Uhr
Nicht nur Halbfinalisten in der Top-Elf des Viertelfinals
© spox
Advertisement
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers - Celtic: Das 409. Old Firm steht an!
Primera División
Live
Levante -
Real Sociedad
Copa Libertadores
River Plate -
Jorge Wilstermann
Copa Libertadores
Lanus -
San Lorenzo
CSL
Guoan -
Shanghai SIPG
Ligue 1
Nizza -
Angers
Ligue 1
Lille -
Monaco
Primeira Liga
Porto -
Portimonense
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
CSL
Tianjin Teda -
Tianjin Quanjian
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Primeira Liga
Benfica -
Ferreira
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
Saint-Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Club Brugge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille

Die Halbfinals der Europameisterschaft stehen! Die SPOX-Top-11 wird fast zwangsläufig von den Gewinnern der Viertelfinals bestimmt, nur zwei besonders widerspenstige Tschechen mogeln sich mit in die Formation. Auffällig: Erstmals findet sich kein deutscher Innenverteidiger in der Top-11 wieder, dafür aber mit Sami Khedira und Mesut Özil die beiden Königlichen beim DFB-Team. Stark: Real Madrid stellt vier weitere Spieler. Auch mit dabei: Italiens Pass-Gott.

Petr Cech (Tschechien): Am Kapitän der Tschechen lag es wirklich nicht, dass der Vize-Europameister von 1996 die Heimreise antreten musste. Strahlte über die gesamte Spielzeit eine unglaubliche Ruhe aus und brachte die Portugiesen fast 80 Minuten lang zur Verzweiflung. Lenkte mit den Fingerspitzen Ronaldos Freistoß an den Pfosten und reagierte nur wenige Momente später auch gegen Moutinhos Fackel aus 20 Metern blitzschnell.

Pepe (Portugal): Ließ den Tschechen gemeinsam mit Bruno Alves nur in Halbzeit eins ein wenig Platz im Verteidigungszentrum. Ansonsten waren Baros und Co. völlig abgemeldet. Vor allem Pepe überzeugt erneut mit seiner unglaublichen physischen Präsenz und war auch als Antreiber im Spielaufbau der Portugiesen mit 68 Ballkontakten immer wieder aktv.

Sergio Ramos (Spanien): Einer der wichtigsten Gründe, weshalb das gefürchtete Angriffsduo der Franzosen, Benzema und Ribery, nie zur Entfaltung kam. Ramos gewann starke 78 prozent seiner Zweikämpfe und brachte 93 Prozent seiner Pässe an den Mann. Wirkte unglaublich spritzig und konnte durch gute Antizipation Angriffe der Franzosen immer wieder im Keim ersticken.

Jordi Alba (Spanien): Hatte gegen eine der defensivsten rechten Außenbahnen der französischen Turniergeschichte (Reveillere, Debuchy) wenig Abwehrarbeit zu verrichten und konnte sich so unentwegt in den Angriff der Spanier einschalten. Unwiderstehlicher Antritt gegen Debuchy vor dem Tor des Tages , den er mit einer zielgenauen Flanke auf Xabi Alonso krönte.

Sami Khedira (Deutschland): Sehr starke erste Halbzeit, mit dynamischen Wegen bis in die Spitze und gelungenen Balleroberungen. Die erste führte gleich zu seiner Auswechslung, als ihn Samaras voll am Schienbein traf. Ging aber weiter, was sich als Glücksfall für das deutsche Offensivspiel herausstellen sollte. Seine Energie fing Schweinsteigers schwächere Leistung mit auf. Spekulierte beim 2:1 gut und traf den nicht einfach zu nehmenden Ball optimal.

Was erreicht Deutschland bei der EM? Jetzt mittippen und absahnen!

Xabi Alonso (Spanien): Glänzende Vorstellung im Jubiläumsspiel. Stark in der Balleroberung, sicheres Passspiel, hohes Laufpensum. Wechselte sich meist mit Xavi ab, den ersten Ball aus der Viererkette abzuholen. Die Krönung: Doppeltorschütze!

Petr Jiracek (Tschechien): Unermüdlicher Antreiber im Mittelfeld der Tschechen. Eroberte hinten die meisten Bälle und war vorne neben Pilar der gefährlichste Mann im Bilek-Team. Musste nach rund einer Stunde seinem ungemein aufwendigem Spiel etwas Tribut zollen, steckte aber zu keiner Zeit auf.

Andrea Pirlo (Italien): Kein Spieler auf der Welt spielt so perfekte, so geniale Pässe wie der 33-jährige Pirlo. Er ist Italiens Seele, er ist Italiens Herz. Sein Elfmeter bei Rückstand? Provokant - aber erfolgreich. Pirlo war nie besser als bei dieser EM.

Mesut Özil (Deutschland): Startete gut in die Partie, war sofort viel in Bewegung und wählte die richtigen Räume. Rochierte auch viel auf die Seitenlinien. Von dort zog er sein Tempo auf oder passte die Kugel in die Tiefe. Zudem mit beinahe zwei Torvorbereitungen und einer guten Chance nach einem herrlichen Solo.

Cristiano Ronaldo (Portugal): Ließ sich in der Anfangsphase nahezu komplett von Tschechiens Gebre Selassie aus dem Spiel nehmen, um dann auf beeindruckende Art und Weise den Schalter umzulegen. Jeder Angriff lief über Portugals Hoffnungsträger, der gleich zweimal am Aluminium scheiterte. Der Lohn für seine Arbeit: der Siegtreffer, der Portugal ins Halbfinale brachte.

Mario Balotell (Italien): Für den England-Legionär ein besonderes Spiel und zeigte dies in jeder Minute der Partie. Sehr auffällig, sehr lebendig und immer gefährlich mit zahlreichen Abschlüssen. Nur sein Abschluss war unglücklich, vergab einige gute Möglichkeiten, was die überragende Gesamtvorstellung trübte. Trotz der fehlenden Fortune vor dem Tor schnappte er sich den ersten Elfmeter, ging sogar etwas Risiko und verwandelte sicher.

EM 2012 - Der Spielplan

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung