Fussball

Polnische Ex-Nationalspieler unter Verdacht

SID
Ex-Nationalspieler Lukasz Gargula von Wisla Krakau ist unter anderem unter den Verdächtigen
© Getty

Knapp einen Monat vor dem Beginn der Europameisterschaft im eigenen Land wird der polnische Fußball erneut von seiner korrupten Vergangenheit eingeholt.

Nach Informationen der Zeitung "Gazeta Wyborcza" ermittelt die Staatsanwaltschaft Breslau gegen 29 Personen. Ihnen wird vorgeworfen, zwischen 2003 und 2005 insgesamt 33 Spiele verschoben haben, um dem heutigen Erstligisten GKS Belchatow den Aufstieg in die Ekstraklasa zu sichern.

Mit Lukasz Gargula (heute Wisla Krakau), Radoslaw Matusiak (Widzew Lodz) und Dariusz Pietrasiak (Slask Breslau) befinden sich auch drei ehemalige polnische Nationalspieler unter den Verdächtigen. Seit 2005 beschäftigt sich die Breslauer Staatsanwaltschaft mit der Korruption im polnischen Fußball.

Über 600 Personen wurden bisher angeklagt. Zaglebie Lubin und Korona Kielce mussten wegen ihrer Verwicklung in die Korruptionsaffäre 2008 sogar in die 2. Liga zwangsabsteigen.

Radoslaw Matusiak im Steckbrief

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