Wegen Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine

EU-Chef Barroso droht mit Boykott der EM

SID
Montag, 30.04.2012 | 14:43 Uhr
EU-Präsident Jose Manuel Barroso droht damit, die EM 2012 zu boykottieren
© Getty
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Der politische Druck auf EM-Ausrichter Ukraine wächst. In Jose Manuel Barroso droht nun einer der führenden EU-Politiker mit einem Boykott des Turniers.

Der EU-Kommissionspräsident ließ am Montag mitteilen, er werde nicht zum Eröffnungsspiel am 8. Juni reisen, falls die ukrainische Regierung den Umgang mit den Menschenrechten in ihrem Land nicht rasch verändern werde.

"Nach derzeitigem Stand hat der Präsident nicht die Absicht, in die Ukraine zu reisen oder an dem Ereignis teilzunehmen", sagte seine Sprecherin Pia Ahrenkilde-Hansen am Montag in Brüssel. "Wir haben sehr ernste Sorgen, was in der Ukraine vor sich geht."

Barroso folgte mit seiner Aussage der EU-Justizkommissarin Viviane Reding, die ebenfalls nicht zum Eröffnungsspiel reisen will. Die ukrainische Regierung ist in den vergangenen Tagen wegen des Umgangs mit der inhaftierten ehemaligen Premierministerin Julia Timoschenko massiv in die Kritik geraten.

Das EM-Eröffnungsspiel findet im polnischen Warschau statt, das Finale am 1. Juli in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Polen und Ukraine richten das Turnier gemeinsam aus.

EM 2012: Der Spielplan

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