Frankreich: Laurent Blanc sieht schwarz

SID
Montag, 06.09.2010 | 12:42 Uhr
Seine ersten beiden Spiele als Trainer der Equipe Tricolore gingen verloren: Laurent Blanc
© Getty
Advertisement
Primera División
Live
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Live
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Live
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)

Frankreich schlottern die Knie: Nach dem peinlichen 0:1 gegen Weißrussland steht die Equipe Tricolore am Dienstag in Sarajevo gegen Tabellenführer Bosnien-Herzegowina mit dem Rücken zur Wand.

Frankreich droht die sportliche Bedeutungslosigkeit. "Wir befinden uns am Scheideweg", sagt der neue Nationaltrainer Laurent Blanc. Der Nachfolger des vom Hof gejagten Raymond Domenech sollte den großen Umbruch einleiten.

Nun aber sieht Blanc schwarz: "So ein Neuaufbau kann Monate dauern. Und manchmal gelingt es auch gar nicht", sagte der Weltmeister von 1998 und zeigt nach zwei Niederlagen - im August ging auch das Test-Länderspiel gegen Norwegen verloren - bereits Anzeichen von Resignation.

Gegen Bosnien unter Druck

Gegen die Bosnier, die zum Auftakt 3:0 in Luxemburg gewannen, muss der Fehlstart korrigiert werden. Auf eine selbstbewusste Kampfansage an Edin Dzeko, Vedad Ibisevic und Co. verzichtet Blanc allerdings: "In der aktuellen Situation kann sich niemand hinstellen und sagen, dass wir nach Bosnien fahren, um zu gewinnen", sagt der 44-Jährige. "Nach dem, was gegen Weißrussland passiert ist, werden wir ganz sicher keine großen Töne spucken."

Zumal die Franzosen große Personalsorgen plagen. Mit den verletzten Guillaume Hoarau, Loic Remy und Louis Saha muss Blanc kurzfristig gleich auf drei Stürmer verzichten.

Somit ruhen die Hoffnungen in der Offensive, die sich gegen Weißrussland gänzlich uninspiriert zeigte, allein auf Karim Benzema. Der Angreifer vom spanischen Rekordmeister Real Madrid kehrt nach überstandenen Knöchelproblemen in die Startelf zurück.

Petit: Charakter und Persönlichkeit fehlen

Ob der 22-Jährige nach seiner schwachen ersten Saison bei den Königlichen jedoch die Lücke schließen kann, die die gesperrten WM-Rebellen Franck Ribery, Nicolas Anelka, Patrice Evra, Jeremy Toulalan sowie der zurückgetretene Thierry Henry hinterlassen haben, ist fraglich.

"Dieser Mannschaft fehlen Initiative, Charakter, Persönlichkeit und Talent", sagte Ex-Profi Emmanuel Petit, der an der Seite Blancs Welt- und Europameister wurde - ein vernichtendes Urteil.

Die Mannschaft stemmt sich zumindest verbal gegen die völlige Resignation und übt sich in Durchhalteparolen. "Wir dürfen jetzt nicht in Fatalismus verfallen und das Ganze einfach so hinnehmen", fordert der neue Kapitän Florent Malouda. "Wir müssen eine Trendwende einleiten und diese Negativspirale beenden."

Dzeko mahnt zur Vorsicht

Der Gegner wittert derweil seine Chance. "Das Selbstvertrauen der Franzosen ist angeschlagen", sagt Bosniens Nationaltrainer Safet Susic. "Es wird schwer für sie, auf die Siegerstraße zurückzukehren."

Edin Dzeko mahnt dennoch zur Vorsicht: "Luxemburg haben wir schnell geknackt, aber gegen Frankreich wird das ein ganz anderes Spiel", sagte der Angreifer vom Bundesligisten VfL Wolfsburg.

Frankreich - der Kader im Überblick

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung