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KSC steigt in Liga 2 auf - Wehen Wiesbaden macht Relegation klar - Fortuna Köln steigt ab

SID
© getty

Der Karlsruher SC ist zurück in Liga zwei: Mit einem 4:1 (2:0) bei Preußen Münster hat sich der einstige Europapokal-Halbfinalist am vorletzten Spieltag den Vizetitel und den zweiten Aufstiegsplatz hinter Meister VfL Osnabrück gesichert. Die KSC-Offensiv um Toptorjäger Marvin Pourie ließ den Ausflug nach Münster zur großen Party werden.

Die Teilnahme an der Relegation machte der SV Wehen Wiesbaden perfekt, der nach einem 1:0 (1:0) gegen Osnabrück nicht mehr von Platz drei zu verdrängen ist. Abgestiegen ist nach dem VfR Aalen nun auch Fortuna Köln. Die Kölner Südstädter verloren trotz Führung 2:3 (2:1) bei 1860 München, das damit den Klassenerhalt sicher hat.

Auf dem Weg zur Karlsruher Zweitliga-Rückkehr nach zwei Jahren eröffnete Pourie mit seinem 22. Saisontor (33.) die Gäste-Gala. Damian Roßbach (45.), Anton Fink (54.) und Martin Röser (57.) legten nach, ehe Martin Kobylanski (66.) das Ergebnis für die chancenlosen Gastgeber ein wenig erträglicher gestaltete.

Wehen Wiesbaden macht Relegation klar

Wehens Matchwinner gegen den Tabellenführer aus Osnabrück, für den es nicht mehr um allzu viel ging, war Patrick Schönfeld mit seinem Treffer in der 35. Spielminute. In den Relegationsduellen mit dem Drittletzten der 2. Bundesliga (24. und 28. Mai) hat der SVWW damit die Chance, zehn Jahre nach dem Abstieg wieder ins Unterhaus zurückzukehren.

Wehens Verfolger Hallescher FC gewann zwar 1:0 (1:0) gegen Eintracht Braunschweig, war aber bei vier Punkten Rückstand auf einen Patzer des Kontrahenten angewiesen. Braunschweig muss nach der Niederlage weiter um den Klassenerhalt bangen. Der frühere deutsche Meister (14./44 Punkte) hat zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und am kommenden Samstag ein Endspiel gegen Energie Cottbus (15./44).

Cottbus feierte einen überlebenswichtigen 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten VfR Aalen, der bereits abgestiegen war. Jürgen Gjasula (12.) und Jose-Junior Matuwila (77.) verhinderten, dass Aufsteiger Cottbus kurz vor dem Saisonende auf einen Abstiegsplatz rutschte.

Lotte braucht kleines Wunder

Während Carl Zeiss Jena durch ein 1:0 beim SV Meppen auf Platz 16 (43 Punkte) und damit ans rettende Ufer gelangte, steht Sonnenhof Großaspach trotz eines 5:2 gegen den FSV Zwickau, zu dem Dominik Pelivan zwei Treffer beisteuerte, mit 42 Punkten auf Abstiegsrang 17.

Ein kleines Wunder brauchen die Sportfreunde Lotte, die nach einem 0:3 (0:1) bei der damit geretteten SpVgg Unterhaching als 18. drei Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz zurückliegen und die schlechtere Tordifferenz haben.

3. Liga: Tabelle nach dem 37. Spieltag

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
1.VfL Osnabrück3755:272876
2.Karlsruher SC3762:352771
3.SV Wehen Wiesbaden3768:452367
4.Hallescher FC3744:321263
5.Würzburger Kickers3854:441055
6.FC Hansa Rostock3746:45154
7.SC Preußen 06 Münster3748:48052
8.FSV Zwickau3747:47049
9.1. FC Kaiserslautern3845:49-449
10.KFC Uerdingen 053745:59-1448
11.1860 München3748:48047
12.SV Meppen3746:49-347
13.SpVgg Unterhaching3749:45445
14.Eintracht Braunschweig3747:53-644
15.Energie Cottbus3750:57-744
16.FC Carl Zeiss Jena3744:57-1343
17.Sonnenhof Großaspach3736:39-342
18.Sportfreunde Lotte3730:44-1440
19.SC Fortuna Köln3738:62-2439
20.Aalen3744:61-1730
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