Dresden siegt weiter

SID
Samstag, 19.09.2015 | 16:10 Uhr
Michael Hefele und Dynamo Dresden bleiben weiter Spitzenreiter der 3.Liga
© getty
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Nach dem fünften Sieg in Folge führt Dynamo Dresden weiter souverän die Tabelle der 3. Liga an. Die Sachsen bezwangen am neunten Spieltag in letzter Minute den VfL Osnabrück mit 2:1 (1:1). Energie Cottbus zog indes die Konsequenzen aus dem sportlichen Absturz von der Spitze in die Abstiegszone und trennte sich einen Tag nach dem 0:1 bei Erzgebirge Aue von Trainer Stefan Krämer.

Dresden liegt mit 23 Punkten fünf Zähler vor Preußen Münster, das beim 3:1 (1:1) gegen Fortuna Köln den vierten Dreier in Serie feierte. Der FSV Mainz 05 II rutschte nach einem 0:3 (0:0) bei Rot-Weiß Erfurt auf den vierten Rang hinter Aue ab. Die Stuttgarter Kickers auf Platz fünf kassierten beim 3:3 (2:1) beim SV Wehen Wiesbaden in der Nachspielzeit den Ausgleich.

Im Kellerduell trennten sich der Vorletzte VfB Stuttgart II und der Letzte Werder Bremen II 1:1 (1:1). Aufsteiger Würzburger Kickers verlor gegen den Halleschen FC mit 0:1 (0:0). Holstein Kiel kam gegen Hansa Rostock nicht über ein 0:0 hinaus. Sonnenhof Großaspach näherte sich mit dem 4:2 (0:0) gegen den Chemnitzer FC der Spitzengruppe.

Cottbus trennt sich von Krämer

Mit Krämers Rauswurf reagierte Cottbus auf die schwarze Serie von nunmehr sieben Spielen in Folge ohne Sieg. "Diese Entscheidung ist uns überaus schwer gefallen", sagte Präsident Wolfgang Neubert: "Stefan Krämer war vom ersten Tag an mit Herzblut und riesigem Engagement bei der Sache. Die jüngste sportliche Entwicklung gefährdet jedoch unsere Ziele, so dass wir keine andere Möglichkeit sehen als eine Veränderung auf der Position des Cheftrainers."

Bis auf Weiteres wird Co-Trainer René Rydlewicz die sportliche Verantwortung tragen. Mit Krämer, der Energie in der vergangenen Saison auf Platz sieben geführt hatte, starteten die Lausitzer zwar mit zwei Siegen in die neue Spielzeit. Es folgten aber sieben Partien mit nur zwei Punkten, Cottbus stürzte von Platz eins auf Rang 17.

Justin Eilers brachte Dresden früh in Führung (12.). Nach dem Ausgleich durch Marcos Alvarez (36.) entschied Eilers in der Nachspielzeit (90.+2) die Partie zugunsten des Tabellenführers.

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