Profi-Abteilung soll ausgegliedert werden

Hansa stellt die Weichen

SID
Sonntag, 10.05.2015 | 20:14 Uhr
Hansa Rostock sieht finanziell rosigen Zeiten entgegen
© getty
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Finanziellen Ballast abtragen, den sportlichen Aufschwung in Angriff nehmen: Drittligist Hansa Rostock hat sich für einen zukunftsweisenden Schritt entschieden und den Weg für die Ausgliederung der Profi-Abteilung zum Jahresende geebnet. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag stimmte eine große Mehrheit der 1800 Teilnehmer für die Neuausrichtung und machte so den Weg für Investoren frei.

Nach dem Grundsatzbeschluss werden nun Pläne zur Umsetzung erarbeitet, die endgültige Abstimmung über die Ausgliederung erfolgt im November. Als strategischer Partner engagiert sich Hansa-Mitglied Rolf Elgeti. Der 38 Jahre alte Finanzexperte kauft im Falle des Ligaverbleibs sowie der Lizenzerteilung die Stadionkredite, die der Verein mit über 20 Millionen Euro veranschlagt. Anschließend erhält Elgeti Anteile an der zu gründenden "F.C. Hansa Rostock GmbH & Co. KGaA", der ausgegliederten Profi-Abteilung.

"Der Verein kann sich glücklich schätzen, unter seinen Mitgliedern einen engagierten Partner gewonnen zu haben, der mit erheblichen Mitteln die Zukunftsstrategie des 50 Jahre alten Traditionsklubs mit sichert und gestaltet", sagte Hansas Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann.

Engagement Elgetis "Herzensangelegenheit"

Elgeti hatte sein Engagement schon im Vorfeld als "Herzensangelegenheit" bezeichnet und legte im Beisein der Mitglieder nach: "Ich möchte mit meinen Möglichkeiten einen Beitrag leisten, den Verein wieder zu stabilisieren und in eine höherklassige Zukunft zurückzuführen", sagte Elgeti.

Von seinen Aktivitäten unangetastet bleiben das Stadion und die Marke "F.C. Hansa". Auch die Mitbestimmungsrechte der Mitglieder sollen im vollen Umfang erhalten bleiben. Bis zu der endgültigen Abstimmung des Ausgliederungskonzeptes im November wird es mehrere Mitgliederforen und Informationsveranstaltungen geben.

"Partner frühzeitig einbinden"

"Wir wollen unsere Vereinsmitglieder, aber auch Sponsoren und Partner frühzeitig einbinden, damit sie an diesem Entwicklungsprozess selbstbestimmt mitwirken können", kündigte Dahlmann an.

Sportlich erhofft sich der frühere Bundesligist die Rückkehr zu alten Glanz-Zeiten, der Klub will sich "dauerhaft oberhalb der 3. Liga etablieren". Erreichen will Hansa dies auch durch eine bessere Förderung und Einbindung der eigenen Talente.

Wirtschaftlich sei dafür eine stringente Sanierungsdisziplin, ausgeglichene Jahresergebnisse sowie eine positive Eigenkapitalausstattung in allen Struktureinheiten notwendig.

Hansa ist trotz eines Schuldenschnitts von zehn Millionen Euro nach wie vor finanziell stark belastet. Bei dem bisherigen Klubmodell drohe den Rostockern nach eigener Darstellung weiter die Insolvenz. In der 3. Liga belegt Hansa zwei Spieltage vor Schluss den 16. Platz, der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt fünf Punkte.

Die 3. Liga im Überblick

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