3. Liga - 26. Spieltag

Bielefeld schüttelt Verfolger ab

SID
Samstag, 21.02.2015 | 16:01 Uhr
Die Fans von Bielefeld dürfen sich über die Tabellenführung freuen
© getty
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Spitzenreiter Arminia Bielefeld marschiert in der 3. Liga weiter dem direkten Wiederaufstieg entgegen und schüttelt dabei immer mehr Verfolger ab. Durch ihr 2:0 (0:0) im Spitzenspiel beim bisherigen Tabellenvierten Stuttgarter Kickers vergrößerten die Ostwestfalen ihr Polster auf den Relegationsplatz um einen Zähler auf schon sieben Punkte.

Sechs Zähler hinter Bielefeld übernahm Rot-Weiß Erfurt nach seinem 3:1 (1:0) gegen den VfL Osnabrück den zweiten Aufstiegsplatz. Die Thüringer profitierten von der 1:3 (1:2)-Heimpleite von Bielefelds bisherigem Topverfolger Preußen Münster gegen Holstein Kiel. Auch der MSV Duisburg zog nach seinem 2:0 (1:0) gegen Aufsteiger Fortuna Köln noch an Münster auf den dritten Platz vorbei.

Bielefeld ließ sich auch von Aufstiegsaspirant Stuttgart nicht bremsen. Durch Treffer von Tom Schütz (52.) und Florian Dick (82.) baute die Arminia ihre Erfolgsbilanz auf neun Spiele ohne Niederlage in den vergangenen zehn Begegnungen aus.

Erfurt nährt Hoffnungen

Erfurt avancierte unterdessen endgültig zur momentan größten Hoffnung der Ost-Fans auf einen Zweitliga-Aufsteiger aus den neuen Ländern. Denn Dynamo Dresden konnte auch zum Einstand seines neuen Trainers Peter Nemeth seinen Abwärtstrend nicht stoppen und hat nach seiner vierten Pleite in Folge mit 0:1 (0:0) gegen den SV Wehen Wiesbaden mit dem Aufstiegsrennen vorläufig nichts mehr zu tun. Immerhin schob sich Energie Cottbus mit einem 4:1 (1:0) gegen Schlusslicht Jahn Regensburg mit zwei Punkten Rückstand auf Duisburg gleichauf mit Kiel auf den sechsten Rang vor.

Im Tabellenkeller war Hansa Rostock durch die Niederlagen von Regensburg und auch des Tabellenvorletzten SG Sonnenhof Großaspach (1:4 beim VfB Stuttgart II) der große Gewinner. Die Hanseaten siegten im Abstiegsduell mit der Reserve von Bundesligist FSV Mainz 05 2:1 (0:0) und verließen damit die Abstiegsplätze. Die Rheinhessen hingen rutschten auf den drittletzten Rang ab.

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