Jan Simak: Die Rückkehr ins Paradies

SID
Montag, 20.06.2011 | 17:33 Uhr
"Heimat ist dort, wo das Herz ist!" Jan Simak fühlt sich wohl nur in Jena so richtig wohl
© Getty
Advertisement
Primera División
Live
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Jan Simak ist auf seiner Berg- und Talfahrt im deutschen Fußball wieder in Jena angekommen. Das einst so hoffnungsvolle Talent schätzt sein persönliches Paradies und nimmt für sein Fußball-Glück sogar den Rückschritt in die 3. Liga in Kauf.

Und plötzlich war Jan Simak wieder der große Star. Angehimmelt von der Jugend, gesucht von den Mitspielern, gelobt von den Fans. Beim Drittligisten Carl Zeiss Jena hofft der 32-Jährige, dass ihm das Fußball-Glück wieder hold ist.

Das 11:0 im Testspiel gegen den Zehntligisten SV Rothenstein war zwar kein Gradmesser für den dreimaligen DDR-Meister, Ex-Bundesligaprofi Simak tat der lockere Aufgalopp jedoch sichtlich gut.

Eine einzige Minute hatte ihm Trainer Thomas Tuchel beim FSV Mainz 05 in der vergangenen Saison gegönnt. Der einst geniale Stratege Simak, der Hannover 96 vor neun Jahren mit 18 Toren und 19 Vorlagen in die Bundesliga geschossen hatte, spielte nur noch eine Nebenrolle, während sich die Mainzer Boygroup in den Europacup und die Herzen der Fans zauberte.

Jena ohne jegliche Aufstiegsambitionen

Nun also wieder Jena. Ein Schritt zurück, vielleicht auch zwei. Die dritte Liga wartet, ohne jede Aufstiegsambitionen. Grau ist der Alltag zwischen Sandhausen und Heidenheim. Für Simak erscheint die Studentenstadt inmitten der Kernberge allerdings hell und bunt wie das sprichwörtliche Jenaer Paradies.

Vier Jahre ist es her, da nahm der frühere tschechische U21-Nationalspieler auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld einen neuen Anlauf im deutschen Profifußball.

Der Abstiegskampf in der 2. Liga nahm ein schlechtes Ende. Doch Simaks Klasse führte Jena ins Pokalhalbfinale gegen Dortmund (0:3) und ihn selbst zurück in die Bundesliga zum VfB Stuttgart.

Simak: Wohlfühloase Jena nach den Alkoholprobleme

Jena war Simaks Wohlfühloase nach seinem Absturz, der mit der Flucht in die tschechische Heimat begann und in einer Entzugsklinik endete. "Für mich war klar: Entweder ich ende in dem Loch, in das ich geraten war, trinke weiter und sterbe irgendwann. Oder ich kämpfe mich heraus und beweise, dass ich gut bin", sagte Simak damals angesichts seiner Alkoholprobleme.

Ging er in Hannover gerne feiern, wandelte sich sein Trinkverhalten bereits bei der ersten großen Herausforderung. Bayer Leverkusen verpflichtete Simak 2002 als Nachfolger des zu Bayern München abgewanderten Michael Ballack, Stammspieler war er allerdings nicht.

"Ich hätte härter zu mir selbst sein und mehr trainieren müssen. Stattdessen habe ich die Probleme mit Alkohol lösen wollen", berichtete er.

Bundesliga-Rückkehr zu Mainz und Stuttgart

Den Erwartungen im deutschen Oberhaus hielt der junge Simak nicht stand. Erst der Wechsel zu Sparta Prag, die Monate im Alkoholentzug und der Neuaufbau in Jena brachten ihm die Stabilität, die er so lange gesucht hatte.

Zu der Karriere, die ihm einst prophezeit wurde, reichte es zwar nicht mehr, doch schon die Rückkehr in die Bundesliga zu Stuttgart und später Mainz wertete er als Erfolg.

Simak sagte bessere Angebote ab

Nun also wieder Jena. Für das Engagement in seinem persönlichen Paradies sagte Simak sogar besser dotierte Angebote aus der 2. Bundesliga und der Heimat ab.

Er habe sich hier sehr geborgen und zudem fair von der Presse behandelt gefühlt, auch die Heimat sei nicht weit weg, ließ Carl-Zeiss-Präsident Rainer Zipfel verlauten.

Simak hielt sich am Rande des Testspiels gegen Rothenstein zurück: "Gebt mir mal noch zwei, drei Tage Zeit, damit ich ankommen kann", sagte der 32-Jährige, widmete sich seinen Fans und erfüllte geduldig jeden Autogrammwunsch.

Jan Simak im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung