Wiedervereinigung der Schweinsteigers?

Schweinsteiger: "Der FC Bayern ist interessant"

Von Haruka Gruber
Montag, 10.05.2010 | 21:25 Uhr
Tobias Schweinsteiger war mit 14 Toren sechstbester Torjäger der 3. Liga
© Imago
Advertisement
2. Liga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels
First Division A
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
RB Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
West Ham
Premier League
Kamjanske -
Schachtjor Donezk
Emirates Cup
Arsenal -
Benfica
First Division A
Lokeren -
Brügge
Super Liga
Partizan -
Javor
1. HNL
Rijeka -
Istra
Super Cup
Monaco -
PSG
Serie A
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
Real Madrid -
Barcelona
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Emirates Cup
RB Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
Arsenal -
Sevilla
First Division A
St. Truiden -
Gent
Superliga
Bröndby -
Lyngby
Super Liga
Rad -
Roter Stern
Serie A
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
Bayer 04 Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Gremio -
Santos
Premier League
Spartak Moskau -
Krasnodar
Ligue 2
Auxerre -
Lens
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
Copa Sudamericana
Libertad -
Huracan
Club Friendlies
Villarreal -
Real Saragossa
UEFA Champions League
Basaksehir -
Brügge
Copa Sudamericana
LDU Quito -
Club Bolívar
Serie A
Santos -
Flamengo
Copa Sudamericana
Olimpia -
Nacional
Copa Sudamericana
Atletico Junior -
Deportivo Cali
Ligue 2
Lens -
Nimes
First Division A
Lüttich -
Genk
Ligue 1
Monaco -
Toulouse
Championship
Sunderland -
Derby
J1 League
Kashiwa -
Kobe
Premiership
Celtic -
Hearts
Club Friendlies
Crystal Palace -
FC Schalke 04
Championship
Fulham -
Norwich
Club Friendlies
RB Leipzig -
Stoke
Ligue 1
PSG -
Amiens
Club Friendlies
Liverpool -
Bilbao
Club Friendlies
Tottenham -
Juventus
Championship
Aston Villa -
Hull
Ligue 1
Lyon -
Straßburg
Ligue 1
Metz -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Caen
Ligue 1
St. Etienne -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Rennes
CSL
Shanghai SIPG -
Tianjin Quanjian
First Division A
Gent -
Antwerpen
Ligue 1
Lille -
Nantes
Allsvenskan
Sundsvall -
Östersunds
Club Friendlies
SC Freiburg -
Turin
Ligue 1
Angers -
Bordeaux
Club Friendlies
Brighton -
Atletico Madrid
Championship
Bolton -
Leeds
First Division A
Anderlecht -
Oostende
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Hajduk
Club Friendlies
Inter Mailand -
Villarreal
Copa Libertadores
River Plate -
Guarani
J1 League
Shimizu -
Osaka
J1 League
Kobe -
Kashima
League Cup
Colchester -
Aston Villa
Copa Libertadores
Gremio -
Godoy Cruz
Club Friendlies
Sevilla -
AS Rom
Copa Libertadores
Botafogo -
Nacional

Tobias Schweinsteiger war der Star der Hinrunde - dennoch lässt ihn Unterhachings Trainer Klaus Augenthaler gehen. Österreich ist eine Option, aber er denkt an den FC Bayern, den Klub seines jüngeren Bruders Bastian Schweinsteiger.

Ein gutes Omen für den FC Bayern? Anlässlich eines PR-Events von Sponsor "EA Sports" duellierten sich Tobias Schweinsteiger und sein jüngerer Bruder Bastian an der Konsole und spielten dank der Fußball-Simulation "FIFA 10" vorab das Champions-League-Finale durch.

Tobias übernahm Inter Mailand, Bastian hingegen steuerte seine Bayern - und entschied unter unfreiwilliger Mithilfe des älteren Schweinsteigers die Generalprobe mit 2:0. "Ich spiele am Fernseher eh lieber Golf", sagte Tobias lachend.

Abschied von Unterhaching

Zum Golf-Spielen wird er in nächster Zeit etwas mehr Gelegenheit bekommen - denn der 28-Jährige hat derzeit keinerlei vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen. Die SpVgg Unterhaching, für die Schweinsteiger seit Anfang 2008 im Einsatz war, gab unlängst bekannt, den auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen.

Dabei war Schweinsteiger in der Hinrunde mit elf Toren einer der Stars der 3. Liga.

Dennoch wurde er vom neuen Trainer Klaus Augenthaler aussortiert. Dessen harte Begründung in der "Abendzeitung": "Das ist eine Qualitätsfrage. Der Verein sucht einen Stürmer, der ballsicherer ist."

Dissonanzen mit Augenthaler

Dass Schweinsteiger in der Rückrunde nur drei Treffer gelangen, macht der Offensivspieler vor allem an zwei Dingen fest: An den fehlenden Automatismen in der Mannschaft, da sich zuviele Leistungsträger verletzt hätten. Und an der im Vergleich zur Hinrunde wesentlich defensiveren Ausrichtung unter Augenthaler.

Schweinsteiger will jedoch nicht nachkarten: "Mal hat man einen Trainer, mit dem man sich versteht. Mal hat man einen Trainer, mit dem es nicht ganz glatt läuft. Das kann passieren", sagt er zu SPOX.

Trotz der ungewissen Zukunft wirkt er entspannt. Vielleicht, weil ihm bereits einige Angebote vorliegen. Von anderen Drittligisten wie auch aus der österreichischen Bundesliga.

Bayern? Schweinsteiger ist gesprächsbereit

"Ich mache erst einmal Urlaub und entscheide mich erst dann", so Schweinsteiger.

Eine Präferenz lässt er jedoch jetzt schon durchblicken: Eine Wiedervereinigung mit Bruder Bastian. Nicht in der gleichen Mannschaft, aber immerhin im gleichen Verein.

"Die zweite Mannschaft der Bayern ist interessant für mich. Sollte Interesse bestehen, wäre ich gesprächsbereit", sagt Schweinsteiger.

"Bastian schwärmt von Gerland"

Bayern II steckt in einem personellen Umbruch und wird nach dem Abschied von Trainer Mehmet Scholl und der Rückkehr von Hermann Gerland mit einer neuen Mannschaft in die kommende 3.-Liga-Saison starten.

"Es hätte einen großen Reiz für mich, unter Hermann Gerland zu trainieren. Ich habe bereit häufiger mit ihm gesprochen und er macht einen tollen Eindruck. Und Bastian hat mir von ihm schon vorgeschwärmt."

Ein Problem könnte jedoch die Transferpolitik der Bayern II sein. Schweinsteiger: "Sie sind bekannt dafür, entweder ganz junge oder ganz alte Spieler zu holen. Ich bin mit meinen 28 Jahren leider genau in der Mitte."

14 Tore in 35 Spielen: Tobias Schweinsteiger im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung