DFB verdonnert Carl Zeiss zu Mini-Kulisse

SID
Donnerstag, 06.11.2008 | 13:37 Uhr
Fußball, 3. Liga, Carls Zeiss Jena, Dynamo Dresden
© Getty
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Carl Zeiss Jena darf im Heimspiel gegen den SC Paderborn nur maximal 3.000 Zuschauer ins Stadion lassen. Damit reagierte der DFB auf das Fehlverhalten einiger Jena-Anhänger.

Das Fehlverhalten einiger Anhänger kostet Drittligist Carl Zeiss Jena im nächsten Heimspiel am 15. November gegen den SC Paderborn ein volles Stadion.

Gegen die Ostwestfalen dürfen maximal 3.000 Zuschauer die Partie live im Stadion verfolgen, zudem müssen die Thüringer eine Geldstrafe von 4000 Euro zahlen. Der Zweitliga-Absteiger kommt aber ohne die befürchtete Platzsperre davon

Kartenvorverkauf gestoppt

Das entschied der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der DFB regagierte damit auf Vorfälle beim Punktspiel in Braunschweig, wo durch Böller aus dem Jenaer Fanblock ein Ordner verletzt wurde sowie beim jüngsten Heimspiel gegen den VfR Aalen.

Dort musste Schiedsrichter Deniz Aytekin von Ordnern in seine Kabine begleitet werden, nachdem er kurz vor dem Spielende einen Foulelfmeter für die Gäste verhängt hatte.

Jena akzeptiert das Urteil

Für das Heimspiel gegen Paderborn lässt der DFB nur maximal 2.500 Jenaer Zuschauer zu. Zudem erhält der Gast ein Kontingent von 500 Tickets zugeteilt. Der FC Carl Zeiss Jena, der das Urteil bereits akzeptiert hat, stoppte daraufhin den bereits angelaufenen Kartenvorverkauf.

Insgesamt müssen die Thüringer einen finanziellen Schaden von knapp 50.000 Euro durch entgangegen Eintrittsgelder, Verluste beim Catering und das Strafgeld einkalkulieren.

Jenas Präsident fordert mehr Courage von den Fans

Nach Vorfällen beim Ostderby mit Dynamo Dresden waren Carl Zeiss Jena zuvor vom DFB bereits mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro belegt worden.

In der Urteilsbegründung wies der DFB darauf hin, "dass besonders strafmildernd berücksichtigt wurde, dass Spieler und Verantwortliche des FC Carl Zeiss Jena unmittelbar nach den Vorkommnissen und auch im Verlaufe der Spielbegegnungen deeskalierend und beruhigend auf die Jenaer Zuschauer einwirkten."

Jenas Präsident Peter Schreiber forderte mehr Courage von den Vereinsanhängern ein: "Wir dürfen nicht zulassen, dass einige Wirrköpfe das Gesamtbild der Jenaer Fans beschädigen."

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