"Im Kopf muss sich etwas ändern"

Von Interview: Oliver Bendt
Montag, 18.08.2008 | 13:44 Uhr
3. liga, fortuna, düsseldorf, laware
© Getty
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München - Nach der Auftaktniederlage gegen Paderborn im heimischen Stadion hat sich Fortuna Düsseldorf berappelt und zwei Auswärtssiege folgen lassen. 

Axel Lawaree steuerte in drei Spielen bereits drei Tore bei. Bei SPOX spricht der Stürmer über vermeintliche Heimschwäche der Fortuna und die eigene Treffsicherheit.

SPOX: Waren die letzten Gegner Stuttgart und Burghausen deutlich schwächer als der Auftaktgegner Paderborn, gegen den es ja eine 1:4-Pleite gab?

Lawaree: Die Gegner waren vielleicht nicht so stark, aber wir haben auch kompakter gestanden. Hätten wir auch gegen Paderborn so gespielt, hätten wir auch da Punkte geholt. Offensiv war Paderborn besser als unsere letzten Gegner, aber in der Auftaktpartie haben wir auch nicht so gut zusammengespielt, wie zuletzt. Wenn wir kompakt auftreten, sind wir schwer zu schlagen.

SPOX: Ist die Pleite gegen Paderborn aus Ihren Köpfen raus?

Lawaree: Na ja, wir haben zwar jetzt zwei Siege geholt, aber nicht zu Hause. Am Samstag treten wir in der LTU-Arena gegen Unterhaching an und zu Hause haben wir uns zuletzt sehr schwer getan. Wir wissen selbst nicht, warum. Aber wir haben unter der Woche schon viel gesprochen und werden noch viel sprechen, denn wir müssen in dieser Saison endlich auch heimstark werden. Im Kopf muss sich etwas ändern, damit wir zu Hause fast unschlagbar werden.

SPOX: Reicht es aus, einfach nur kompakter zu stehen, wenn Sie am Samstag gegen Unterhaching gewinnen wollen?

Lawaree: Nein, wir dürfen dem Gegner auch keinen Zentimeter Platz lassen, keine Torchancen zulassen. Wenn Unterhaching bei uns in Führung gehen sollte, wird es schwer, noch zu gewinnen.

SPOX: Sie haben in der Saison in drei Spielen schon drei Tore erzielt. Könnte Ihre Saison werden...

Lawaree: Ja, ich fühle mich gut. Es gab bei uns im Team im Vergleich zur Vorsaison kaum Veränderungen, deshalb harmonieren wir zurzeit sehr gut. Aber im Endeffekt zählen nur die Punkte, und es werden mit Sicherheit auch noch Spiele kommen, wo es bei mir mal nicht mit dem Toreschießen klappt. Dann werde ich aber umso mehr laufen und kämpfen, um den Sieg zu holen. Ich bin bereit.

SPOX: Bekommen Sie denn in dieser Saison mehr brauchbare Vorlagen als in der vergangenen Spielzeit?

Lawaree: Die Balance ist besser. Manchmal spielen wir zwar noch zu oft lange Bälle in die Spitze. Aber wir haben diese Saison viele Möglichkeiten. Mein Sturmpartner Kenan Sahin beispielsweise kann fast immer angespielt werden und den Ball dann auch behaupten. Gegen Burghausen war unsere zweite Welle sehr stark, dass hat uns beispielsweise gegen Paderborn gefehlt. Da haben wir fast keine zweiten Bälle gewonnen, das lief zuletzt deutlich besser. Und davon profitieren dann wir Stürmer.

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