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RB Leipzig - FC Bayern 0:3: Lewy-Doppelpack und Neuer-Paraden! FCB gewinnt DFB-Pokal

Der FC Bayern München ist Double-Sieger 2019. Nach dem Meistertitel gewann der FC Bayern dank eines 3:0 (1:0) im Finale gegen RB Leipzig zum 19. Mal den DFB-Pokal.

Bayern-Trainer Kovac änderte seine Startelf im Vergleich zum 5:1-Sieg beim letzten Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt auf einer Position. Für den verletzten Goretzka begann Martinez. Im Fokus stand vor dem Anpfiff aber erneut Kovac selbst: die Fans des FC Bayern besangen ihren umstrittenen Trainer lautstark.

Kovacs Mannschaft dominierte das Spiel zunächst, ohne jedoch zwingend zu werden. Die gefährlichste Aktion war lange ein Schuss von Gnabry, der rechts vorbei ging (3.). Gnabry begann ungewohnterweise auf Links. Nach etwa 20 Minuten tauschte er aber den Platz mit Coman und rückte wieder auf seine angestammte rechte Seite.

Leipzig, mit Adams statt Laimer im defensiven Mittelfeld, versuchte nach Ballgewinn wie gewohnt schnell und direkt vors Bayern-Tor zu kommen, was auch einige Male gut funktionierte. Die beste Leipziger Chance resultierte aber aus einer Ecke: Neuer lenkte einen Poulsen-Kopfball mit einem grandiosen Reflex an die Latte (11.).

Lewandowski zielte auf der anderen Seite besser. In der 29. köpfelte er eine Alaba-Flanke in Rücklage zum 1:0 ins Tor. Leipzig wirkte vom Rückstand geschockt: nach vorne gelang bis zur Pause nichts mehr und defensiv schlichen sich einige Unachtsamkeiten ein. Der FC Bayern vergab aber seine Chancen auf ein mögliches 2:0.

Die Pause tat Leipzig gut, die Mannschaft wirkte wieder fokussierter und zielstrebiger. In der 48. lief Forsberg nach starkem Konate-Steilpass alleine auf Neuer zu, der den Ausgleich aber mit seiner zweiten grandiosen Parade des Abends verhinderte.

In der Folge wurde das Spiel unterhaltsamer und chancenreicher. Lewandowski scheiterte an Gulacsi (56.), Süle klärte einen Werner-Schuss auf der Linie (57.), Gulacsi hielt einen Hummels-Distanzschuss und Thiago zielte ganz knapp rechts vorbei (jeweils 62.).

Als das Spiel wieder etwas abflaute, brachte Kovac eine Viertelstunde vor Schluss Robben für Gnabry. Für die Entscheidung sorgten aber andere: Coman traf nach hervorragender Ballannahme zum 2:0 (78.), ehe Lewandowski mit einem starken Lupfer alles klar machte (85.). Kurz darauf wechselte Kovac mit Ribery auch noch die zweite scheidende Legende ein.

Die Daten zum Spiel RB Leizpig gegen FC Bayern

Tore: 0:1 Lewandowski (29.), 0:2 Coman (78.), 0:3 Lewandowski (85.)

  • Robert Lewandowski traf im 3. Pokalspiel in Folge doppelt (zuvor gegen Heidenheim und in Bremen) - 3 Doppelpacks in Serie im Viertelfinale, Halbfinale und Finale gelangen zuvor nur Gerd Müller 1969.

  • Lewandowski erzielte sein 39. und 40. Tor im 47. Pflichtspiel 2018/19. Von allen Spielern in Europas 5 großen Ligen traf nur Lionel Messi häufiger (50).

  • Lewandowski erzielte sein 7. Tor im DFB-Pokal 2018/19 und stellt damit seinen persönlichen Saisonrekord in diesem Wettbewerb ein - nur 2011/12 traf er für Dortmund ebenfalls siebenmal.

  • Bayern hat seit dem 1:3 gegen Liverpool am 13. März in der Champions League kein Pflichtspiel verloren. 12 Pflichtspiele in Folge ohne Niederlage (9 Siege, 3 Remis) sind für die Münchner die längste Serie in dieser Saison.
  • Rekord: Niko Kovac ist der erste, der als Spieler und als Trainer das Double gewinnt.

  • Niko Kovac ist der erste Trainer seit Felix Magath 2005 und 2006, der zweimal in Folge den Pokal holt.
  • Franck Ribery ist der erste Spieler, der 8-mal in einem DFB-Pokal-Finale zum Einsatz kommt.

Der Star des Spiels: Manuel Neuer (FC Bayern)

Mit zwei grandiosen Paraden hielt Neuer das Zu-Null fest: In der ersten Halbzeit lenkte er einen Poulsen-Kopfball an die Latte, in der zweiten machte er sich vor dem heranstürmenden Forsberg ganz groß und parierte mit Fuß und Hand. Wie zu besten Zeiten strahlte Neuer stets Ruhe aus.

Der Flop des Spiels: Marcel Sabitzer (RB Leipzig)

Sabitzer war selten am Ball und wenn doch, verlor er ihn zu oft. Seine vier Schüsse verfehlten das Tor allesamt. Im Vergleich zum anderen offensiven Mittelfeldspieler Forsberg spielte Sabitzer deutlich unauffälliger und unkreativer.

Der Schiedsrichter: Tobias Stieler

Stieler hatte mit der fair geführten Partie keine Probleme. Wirklich strittige Szenen blieben aus

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