Donnerstag, 27.10.2016
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FC Bayern - FC Augsburg: Holger Badstubers Comeback

Zum letzten Mal Stehaufmännchen

Der FC Bayern München hat beim 3:1-Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den FC Augsburg erneut keinen Glanz versprüht. Das wiederholte Einknicken nach sicherer Führung und der Fluch eines ehemaligen Mr. Zuverlässig machen dem Titelverteidiger sorgen. Ein Thema überstrahlte jedoch alles andere an diesem Abend: das gefeierte Comeback von Holger Badstuber. Dieser machte nach dem Spiel eine klare Ansage.

Sprechchöre im weiten Rund. So laut war es am ganzen Abend in der nicht ganz voll besetzten Allianz Arena nicht wie in diesem Moment - und das, obwohl die Bayern bereits zwei Tore erzielt haben. Dieser Augenblick ist für die Anhänger jedoch etwas ganz Besonderes.

DFB-Pokal, 2. Runde, FC Bayern gegen FC Augsburg, 81. Minute. Der vierte Offizielle hält seine Tafel hoch, um einen Wechsel anzuzeigen. Mats Hummels' Nummer 5 leuchtet rot auf, in grün steht die 28. "Badstuber! Badstuber! Badstuber", brüllen zuerst die Fans in der Südkurve, dann das ganze Stadion.

Als der Münchner Publikumsliebling nach weiteren 259 Leidenstagen zu seinem Pflichtspiel-Comeback für den Doublesieger kommt, wird die beim Stand von 2:1 eigentlich noch nicht vollends entschiedene Pokal-Partie erst einmal zur Nebensache. Minutenlang skandieren, singen und feiern die Anhänger Badstubers Namen.

"Es war ein unglaubliches Gefühl. Das berührt mich natürlich sehr. Emotion pur. Was die Fans da immer wieder auf die Beine stellen, ist atemberaubend. Dafür bin ich sehr dankbar", sagte Badstuber nach dem Spiel.

Leider bekanntes Gefühl

Daran, so gefeiert zu werden, könnte man sich als Profi gewöhnen. Schlimm genug, dass der 27-Jährige das Gefühl mittlerweile kennt. Seit seinem ersten Kreuzbandriss, den er sich im Dezember 2012 gegen Borussia Dortmund zuzog, war der 31-malige Nationalspieler kein einziges Mal auch nur ein halbes Jahr am Stück fit. Nicht nur Lappalien, sondern schwere Verletzungen wie ein Sehnenriss oder ein Oberschenkelmuskelriss warfen ihn immer wieder zurück.

Doch jedes Mal kam Badstuber zurück. Und jedes Mal wurde er von den Fans gefeiert, die das Urgestein in ihr Herz geschlossen haben. Mit diesem Stehaufmännchen-Image soll nun aber Schluss sein. "Heute ist das letzte Mal gewesen, dass ich zurückkomme. Das habe ich jetzt beschlossen. Ich will jetzt dauerhaft fit und bei der Mannschaft bleiben", sagte der Verteidiger in der Mixed Zone.

Und das wollte er nicht als Ankündigung verstanden wissen, im Falle eines weiteren Rückschlags seine Karriere zu beenden: "Das Ziel ist, mich langfristig heranzuarbeiten, mich zu steigern und an ein Limit zu kommen, an dem ich noch nie war."

Bei seinem Fitnesszustand sieht Badstuber noch Luft nach oben: "Ich bin jetzt seit drei Wochen im Mannschaftstraining, aber die Spiele sind einfach etwas anderes. Nur da kann man sich das nötige Raumgefühl und Zeitgefühl erarbeiten."

Hummels macht gerne Platz

Die besten Bilder der 2. Runde: Feuerwerk in Dortmund
BORUSSIA DORTMUND - UNION BERLIN 4:1 n:E.: Die Fans von Union gaben schon vor Beginn ein Feuerwerk. Der Mannschaft scheint es geholfen zu haben
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BORUSSIA DORTMUND - UNION BERLIN 4:1 n:E.: Die Fans von Union gaben schon vor Beginn ein Feuerwerk. Der Mannschaft scheint es geholfen zu haben
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Die Fans der Borussia hielten dagegen eher konservativ dagegen. In der Südkurve ist aber eine vergleichsweise Schlichte Choreo bereits beeindruckend
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Die Fans der Borussia hielten dagegen eher konservativ dagegen. In der Südkurve ist aber eine vergleichsweise Schlichte Choreo bereits beeindruckend
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Nuri Sahin wollte die seltene Chance von Beginn an offenbar nutzen. Dafür ging er sogar artistisch zu Werke
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Nuri Sahin wollte die seltene Chance von Beginn an offenbar nutzen. Dafür ging er sogar artistisch zu Werke
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Union machte es dem BVB schwerer als erwartet. Da schaute ach Adrian Ramos verdutzt drein
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Die Partie ging über die volle Distanz. Die Physios hatten beinahe so viel zu tun wie die Akteure auf dem Rasen
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FC BAYERN MÜNCHEN - FC AUGSBURG 3:1: Keine 120 Sekunden waren gespielt, da ließ es Philipp Lahm das erste Mal im Kasten der Augsburger zappeln.
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FC BAYERN MÜNCHEN - FC AUGSBURG 3:1: Keine 120 Sekunden waren gespielt, da ließ es Philipp Lahm das erste Mal im Kasten der Augsburger zappeln.
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Kurz vor der Halbzeit erhöhte Julian Green per Kopf auf den 2:0-Pausenstand
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Kurz vor der Halbzeit erhöhte Julian Green per Kopf auf den 2:0-Pausenstand
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Es müllert...nicht! Thomas Müller verschoss in der 57. Minute einen Elfmeter, der den Sack frühzeitig zugemacht hätte
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Es müllert...nicht! Thomas Müller verschoss in der 57. Minute einen Elfmeter, der den Sack frühzeitig zugemacht hätte
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So wurde es nochmal spannend in der Allianz Arena. Elf Minuten nach dem verschossenen Elfer verkürzten die Augsburger durch Dong-Won Ji, auf 1:2
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So wurde es nochmal spannend in der Allianz Arena. Elf Minuten nach dem verschossenen Elfer verkürzten die Augsburger durch Dong-Won Ji, auf 1:2
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David Alaba sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für den 3:1-Endstand und beruhigte damit Bayern-Fans weltweit
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David Alaba sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für den 3:1-Endstand und beruhigte damit Bayern-Fans weltweit
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1. FC HEIDENHEIM - VFL WOLFSBURG 0:1: Die krisengebeutelten Wölfe haben einen neuen Rudelführer. Ismael schien entschlossen
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1. FC HEIDENHEIM - VFL WOLFSBURG 0:1: Die krisengebeutelten Wölfe haben einen neuen Rudelführer. Ismael schien entschlossen
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Seine Schützlinge taten es ihrem Trainer gleich, hatten jedoch einen schweren Stand. Mario Gomez nahm den Kampf an
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Seine Schützlinge taten es ihrem Trainer gleich, hatten jedoch einen schweren Stand. Mario Gomez nahm den Kampf an
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Die Hausherren beschränkten sich jedoch keineswegs nur auf die Defensiv-Arbeit. Benaglio musste schon in Durchgang eins drei Mal eingreifen
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Die Hausherren beschränkten sich jedoch keineswegs nur auf die Defensiv-Arbeit. Benaglio musste schon in Durchgang eins drei Mal eingreifen
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Der VfL hatte früh in der Partie gleich doppelt Pech. Henrique, der den Verletzten Vieirinha nach 19 Minuten ersetzte, musste in der 30. Spielminute selbst vom Platz
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Der VfL hatte früh in der Partie gleich doppelt Pech. Henrique, der den Verletzten Vieirinha nach 19 Minuten ersetzte, musste in der 30. Spielminute selbst vom Platz
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Am Ende steht der VfL Wolfsburg dank des Treffers von Mario Gomez in der nächsten Runde des DFB-Pokals
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Am Ende steht der VfL Wolfsburg dank des Treffers von Mario Gomez in der nächsten Runde des DFB-Pokals
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SC FREIBURG - SV SANDHAUSEN 6:7 n.E.: Zunächst lief alles nach Plan für das Team von Christian Streich. Daehli brachte die Breisgauer nach 21 Minuten in Führung
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SC FREIBURG - SV SANDHAUSEN 6:7 n.E.: Zunächst lief alles nach Plan für das Team von Christian Streich. Daehli brachte die Breisgauer nach 21 Minuten in Führung
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Doch kurz vor der Pause holt Kister zum Volley-Schuss aus ...
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Doch kurz vor der Pause holt Kister zum Volley-Schuss aus ...
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... und lässt seine Teamkollegen vollkommen ausflippen
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... und lässt seine Teamkollegen vollkommen ausflippen
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Nach dem Seitenwechsel kam es noch dicker für den Erstligisten. Wooten und Sukuta Pasu trafen zur 3:1-Führung des Underdogs. Christian Streich gefällt das ... nicht
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Nach dem Seitenwechsel kam es noch dicker für den Erstligisten. Wooten und Sukuta Pasu trafen zur 3:1-Führung des Underdogs. Christian Streich gefällt das ... nicht
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Grifo erzielte den Anschlusstreffer, Petersen brachte den Sportclub nach dem wohl lächerlichsten Elfmeterpfiff der vergangenen Dekade wieder zurück ins Spiel
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Grifo erzielte den Anschlusstreffer, Petersen brachte den Sportclub nach dem wohl lächerlichsten Elfmeterpfiff der vergangenen Dekade wieder zurück ins Spiel
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So ging es nach 120 Minuten ins Elfmeterschießen, das angesichts des zuvor gepfiffenen "Foul-Elfmeters" den fairen Sieger fand
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So ging es nach 120 Minuten ins Elfmeterschießen, das angesichts des zuvor gepfiffenen "Foul-Elfmeters" den fairen Sieger fand
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EINTRACHT FRANKFURT - FC INGOLSTADT 4:1: Wegen der Ausschreitungen in der Vergangenheit sah das auf den Rängen in der Commerzbank Arena so aus
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EINTRACHT FRANKFURT - FC INGOLSTADT 4:1: Wegen der Ausschreitungen in der Vergangenheit sah das auf den Rängen in der Commerzbank Arena so aus
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Auch auf dem Feld passierte nicht sehr viel ...
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Auch auf dem Feld passierte nicht sehr viel ...
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Nach 120 Minuten ging es auch hier ins Elfmeterschießen. Niko Kovac war sichtlich angespannt...
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Nach 120 Minuten ging es auch hier ins Elfmeterschießen. Niko Kovac war sichtlich angespannt...
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Durchatmen! Die Eintracht ist eine Runde weiter
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Durchatmen! Die Eintracht ist eine Runde weiter
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HALLESCHER FC - HAMBURGER SV 0:4: Die Gästefans passten sich der sportlichen Leistung ihres Teams an und benahmen sich daneben
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HALLESCHER FC - HAMBURGER SV 0:4: Die Gästefans passten sich der sportlichen Leistung ihres Teams an und benahmen sich daneben
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Immer wieder bat der Stadionsprecher die Norddeutschen, das Spiel mit dem Feuer zu unterlassen. Moment mal ... 0:2!?
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Immer wieder bat der Stadionsprecher die Norddeutschen, das Spiel mit dem Feuer zu unterlassen. Moment mal ... 0:2!?
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Richtig gesehen. Bobby Wood brachte den HSV mit einem Doppelpack in eine komfortable Situation
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Richtig gesehen. Bobby Wood brachte den HSV mit einem Doppelpack in eine komfortable Situation
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Lasogga sorgte schließlich nach der Pause für die Vorentscheidung. Auch der dritte Schuss auf das Tor von Halle war drin. Der HSV war eiskalt
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Lasogga sorgte schließlich nach der Pause für die Vorentscheidung. Auch der dritte Schuss auf das Tor von Halle war drin. Der HSV war eiskalt
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FC ST. PAULI - HERTHA BSC 0:2: Auch in Hamburg war die Hölle los. Im Millerntor-Stadion sah es zumindest nach Hölle aus
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FC ST. PAULI - HERTHA BSC 0:2: Auch in Hamburg war die Hölle los. Im Millerntor-Stadion sah es zumindest nach Hölle aus
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Die Berliner ließen sich davon nicht beeindrucken. Defensiv kompakt und offensiv überlegen spielten sich die Hauptstädter eine souveräne Führung heraus
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Die Berliner ließen sich davon nicht beeindrucken. Defensiv kompakt und offensiv überlegen spielten sich die Hauptstädter eine souveräne Führung heraus
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Mitchell Weiser war der Mann des Spiels. Der Ex-Münchener sorgte für den Führungstreffer und bereitete das zweite Tor vor
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Mitchell Weiser war der Mann des Spiels. Der Ex-Münchener sorgte für den Führungstreffer und bereitete das zweite Tor vor
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BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH - VFB STUTTGART 2:0: Nach anfänglichen Schwierigkeiten brachte Fabian Johnson die Gladbacher in der 31. Minute in Führung
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BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH - VFB STUTTGART 2:0: Nach anfänglichen Schwierigkeiten brachte Fabian Johnson die Gladbacher in der 31. Minute in Führung
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Lars Stindl machte kurz vor Schluss den Sack zu und eliminierte die Stuttgarter aus dem DFB-Pokal
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Lars Stindl machte kurz vor Schluss den Sack zu und eliminierte die Stuttgarter aus dem DFB-Pokal
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Grund zum Feiern: Borussia Mönchengladbach ist durch den 2:0-Sieg in die nächste Runde eingezogen
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Grund zum Feiern: Borussia Mönchengladbach ist durch den 2:0-Sieg in die nächste Runde eingezogen
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SPORTFREUNDE LOTTE - BAYER LEVERKUSEN 6:5: Ein Sinnbild der Partie: Trotz seines Doppelpacks müssen sich Kevin Volland und Bayer Leverkusen aus dem DFB-Pokal verabschieden
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SPORTFREUNDE LOTTE - BAYER LEVERKUSEN 6:5: Ein Sinnbild der Partie: Trotz seines Doppelpacks müssen sich Kevin Volland und Bayer Leverkusen aus dem DFB-Pokal verabschieden
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Auch Ramazan Özcan hat sich sein Pflichtspieldebüt für Bayer 04 sicherlich anders vorgestellt
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Auch Ramazan Özcan hat sich sein Pflichtspieldebüt für Bayer 04 sicherlich anders vorgestellt
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Sie hingegen sind die Helden des Abends: Die Sportfreunde Lotte ziehen nach dem erfolgreichen Elfmeterschießen in die nächste Runde ein
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Sie hingegen sind die Helden des Abends: Die Sportfreunde Lotte ziehen nach dem erfolgreichen Elfmeterschießen in die nächste Runde ein
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Die Freude über das erneute Comeback des Memmingers war auch seinen Mannschaftskollegen anzumerken. "Es ist eine sehr schöne Geschichte, auch wie er von den Fans begrüßt wurde, wie er danach gefeiert wurde", sagte Mats Hummels: "Aber das hat er sich verdient. Wir hoffen, dass er gesund bleibt und über einen längeren Zeitraum spielen kann."

3:1 gewonnen, das Achtelfinale des Pokals erreicht und mit Badstuber einen Publikumsliebling und potientiellen Leistungsträger zurückbekommen - bei den Bayern hätte an diesem Abend Friede, Freude, Eierkuchen sein können. Zwei Dinge lagen dem Branchenprimus jedoch schwer im Magen.

"Wir haben sie mitspielen lassen"

Zum wiederholten Male in dieser Saison kam der Gegner nach einer dominanten ersten Halbzeit der Münchner noch einmal zurück ins Spiel. Oder wie Hummels es formulierte: "Wir haben sie mitspielen lassen, das muss man so klar sagen. Am Ende des Tages liegt es immer an uns, ob wir das aufkommen lassen oder ob wir es schaffen, das Spiel zu kontrollieren."

Tatsächlich lockerten die Bayern nach der Pause die Zügel. Während der FC Augsburg in der ersten Halbzeit nur einmal auf das Münchner Tor schoss, gab es in der zweiten Halbzeit immerhin sieben Abschlüsse, darunter Jis Treffer und der verschossene Foulelfmeter von Koo.

Bereits gegen Eindhoven vor Wochenfrist ließ man bei eigentlich sicherer Führung die Türe noch einen Spalt offen und ermöglichte den Niederländern so, die Partie zumindest kurzzeitig noch einmal spannend zu machen. Gegen den 1. FC Köln hatte das in der Liga sogar zwei Punkte gekostet.

Auch Kapitän Philipp Lahm fand deshalb mahnende Worte: "Das Spiel hatten wir mit dem 2:0 absolut im Griff, haben dann aber wieder nachgelassen. Das darf uns nicht passieren. Da müssen wir in Zukunft besser agieren."

Was lange wie ein ungefährdeter Sieg aussah, wurde am Ende zwar nicht zu einem Zittersieg, wie er im Buche steht. Bei einer Pokal-Partie mit nur einem Tor in Front zu liegen, ist jedoch immer heikel.

Müllers Elferfluch

Dass es nicht bereits 3:0 stand, lag auch daran, dass Thomas Müller es dem Augsburger Koo gleichtat und einen Elfmeter vergab. Für den einst so souveränen Strafstoßschützen ist der Ball auf dem Punkt mittlerweile wie ein Fluch: Für Bayern und das DFB-Team verwandelte er nur zwei der letzten sechs Versuche.

Kein Wunder, dass der Abend für Müller einen Schönheitsfehler hatte: "Es ist sehr ärgerlich und es wurmt mich auch, obwohl ich viel am Ball war und mich auch gut bewegt habe. Aber das hängt für mich ein bisschen über der Partie. Ich werde heute nicht ganz zufrieden einschlafen."

Dabei hatte der Angreifer die Verantwortung eigentlich bereits vor Monaten abgegeben. Zu verheerend waren beispielsweise die Folgen seines vergebenen Strafstoßes im Champions-League-Halbfinale gegen Atletico Madrid.

Zu viel Adrenalin im Körper

Weil die etatmäßigen Schützen Robert Lewandowski, Arturo Vidal und Arjen Robben allerdings nicht spielten, musste Müller ran und verschoss erneut: "Er war von der Richtung gut, aber vielleicht war ein bisschen zu viel Adrenalin im Körper. Da gibt es nichts zu analysieren. Er war nicht drin, also war er schlecht. Deswegen werde ich mich künftig auf den Fußball konzentrieren und nicht mehr auf Elfmeter", sagte Müller etwas trotzig.

Dass er vor dem Gegentor den Ball am Augsburger Strafraum vertändelte, war neben dem verschossenen Elfer ein Wermutstropfen auf einer ansonsten starken Leistung. Die ersten beiden Tore bereitete er direkt vor. Damit hat der 27-Jährige in seinem Lieblingswettbewerb Pokal nun 38 direkte Torbeteiligungen in 38 Spielen.

Ausschließlich grämen wollte sich Müller in der Mixed Zone dann aber auch nicht. Bei einem Thema lächelte er: "Natürlich hat Holger eine bittere Vergangenheit, was Verletzungen angeht", sagte Müller über Comebacker Badstuber: "Aber er macht einen guten Eindruck. Er ist im Training auch wieder sehr geschmeidig unterwegs. Dementsprechend bin ich froh, dass er wieder da ist."

Sprechchöre nach dem Spiel

Die erneuten Probleme, das Spiel über den gesamten Zeitraum zu dominieren, und Müllers Elfmeterfluch konnten das vorherrschende Thema nicht beiseite wischen. Für die Spieler nicht, vor allem jedoch für die Fans nicht.

Dass man eben ins Pokal-Achtelfinale eingezogen war, war fast Nebensache. Stattdessen hallte auch nach dem Abpfiff minutenlang nur ein Sprechchor durch das weite Rund: "Badstuber! Badstuber! Badstuber!"

Geht es nach dem Protagonisten selbst, dann zum letzten Mal in dieser Intensität...

Holger Badstuber im Steckbrief

Für SPOX in der Allianz Arena: Jochen Rabe

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Jochen Rabe(Redakteur)

Jochen Rabe, Jahrgang 1988, arbeitet seit 2016 in der Fußball-Redaktion für SPOX. Aufgewachsen im Taubertal, zog es ihn nach dem Studium der Kommunikationswissenschaft und drei Jahren redaktioneller Arbeit in Münster in die bayrische Landeshauptstadt. Berichtet bei SPOX unter anderem über den FC Bayern.

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