Mittwoch, 29.10.2014
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DFB-Pokal - 2. Runde

Bayern spazieren ins Achtelfinale

Der FC Bayern München hat das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Der Rekordpokalsieger setzte sich in der 2. Runde beim Hamburger SV mit 3:1 (2:0) durch.

Robert Lewandowski erzielte in der Imtech Arena das 1:0 für den Rekordmeister
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Robert Lewandowski erzielte in der Imtech Arena das 1:0 für den Rekordmeister

Vor 57.000 Zuschauern in Hamburg erzielten Robert Lewandowski (6.), David Alaba (44.) und Franck Ribery (55.) die Tore für die Bayern, die in der Bundesliga an gleicher Stelle vor wenigen Wochen noch 0:0 gespielt hatten. Pierre-Michel Lasoggas Tor vier Minuten vor dem Ende war kaum mehr als ein Schönheitsfleck auf eine starke Münchener Vorstellung.

Für Aufregung sorgte ein Flitzer kurz vor Schluss, der Franck Ribery seinen Schal ins Gesicht schlagen wollte und den Franzosen mit ausgestreckten Mittelfingern beleidigte. Er wurde kurz wurde kurz darauf von Ordnern eingefangen.

Reaktionen

Josef Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "Der Knackpunkt war natürlich das 0:2 kurz vor der Halbzeitpause. Es gibt nicht viele Mannschaften in der Welt, die dann gegen die Bayern das Spiel noch drehen können. Positiv im Hinblick auf die Partie gegen Leverkusen am Samstag war immerhin unser Tor in der Schlussphase."

Josep Guardiola (Bayern München): "Wir haben unsere Lektionen aus dem 0:0 vor einigen Wochen in Hamburg gelernt. Es war ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft, und es war schön, dass das Team in der zweiten Halbzeit weiter fokussiert war."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: HSV-Coach Joe Zinnbauer baut etwas um: Für den verletzten Behrami beginnt Jiracek im defensiven Mittelfeld, Jansen und Van der Vaart sitzen nur auf der Bank. Dafür beginnen Stieber und Holtby.

Pep Guardiola schickt im Vergleich zum Gladbach-Spiel Boateng wieder in die Innenverteidigung. Dazu muss Götze zunächst auf die Bank, Ribery beginnt am linken Flügel.

6., 0:1, Lewandowski: Müller startet einem zu langen Zuspiel nach und setzt Westermann an der Eckfahne unter Druck. Der sieht nicht, dass sich Müller zu Drobny orientiert und spielt den Pass auf den Keeper. Müller geht dazwischen, legt auf Lewandowski ab. Dessen ersten Versuch kratzt Djourou noch vor der Linie weg, den Nachschuss verwandelt Lewandowski dann aber aus sechs Metern.

20.: Lewandoski lässt sich ins Mittelfeld fallen, Alaba und Müller laufen sofort ein. Lewandowski spielt den Ball in die Tiefe, Alaba ist noch leicht dran. Deshalb steht Müller einen Hauch im Abseits. Der umkurvt Drobny und schiebt ins leere Tor ein. Fritz gibt den Treffer zunächst, revidiert seine Meinung nach Absprache mit dem Assistenten aber wieder. Zu Recht.

42.: Lewandowski spielt fast von der Eckfahne quer auf Alaba, der sich viel zu leicht um Steinmann drehen kann und scharf zur Mitte passt. Lahm rutscht vier Meter vor dem Tor in den Ball, schießt aber nur Drobny an. Westermann klärt dann vor Müller.

44., 0:2, Alaba: Der HSV diskutiert mit dem Assistenten, während Rafinha einen Einwurf schnell ausführt. Alonso sofort weiter ins Zentrum zu Alaba, der sich mit einer Körpertäuschung Raum und Zeit verschafft und dann aus 25 Metern aufs linke Eck abzieht. Djourou zieht den Kopf weg, der Ball flattert nach links weg. Drobny sieht nicht besonders gut als, ist noch dran, kann den Schuss aber nicht mehr abwehren.

55., 0:3, Ribery: Und wieder geht es über links. Bernat auf Ribery. Der zieht locker zur Mitte, weil ihn kein Hamburger attackiert und schließt aus 22 Metern ab. Djourou fälscht den Ball unhaltbar für Drobny ins rechte Eck ab.

58.: Alaba flankt von links zur Mitte, wo sich Müller schnell um Ostrzolek dreht, aus sechs Metern aber an Drobnys Knie scheitert.

73.: Eine weite Rode-Flanke nimmt Ribery volley. Drobny ist rechtzeitig unten und pariert den flachen Ball stark.

86., 1:3, Lasogga: Ein flaches Zuspiel diagonal durch den Strafraum rutscht zu Van der Vaart durch. Der ist für eine eigenen Abschluss zu langsam, flankt aber butterweich auf Lasogga, der aus drei Metern problemlos einköpft.

88.: Konter der Gäste. Müller legt ins Zentrum auf Ribery, der aus zwölf Metern aber an Drobny scheitert. Noch ein Konter, diesmal scheitert Müller am stark parierenden Drobny, der trotz seines Fehlers beim 0:2 der stärkste Hamburger an diesem Abend ist.

90.+1: Müller aus vier Metern, wieder rettet Drobny fantastisch.

Fazit: Hochverdienter Sieg der Bayern, die dem HSV in allen Belangen eine Klasse überlegen waren und höher hätten gewinnen müssen.

Der Star des Spiels: Juan Bernat war eine ständige Bedrohung für den HSV. Der Spanier hatte ein unglaubliches Tempo, schob permanent an, war stark im Dribbling und gab eigentlich eher einen offensiven Mittelfeldspieler denn einen Außenverteidiger. Wohl Bernats bestes Spiel im Dress des Rekordmeisters. Ebenfalls stark: Alaba, der überragende Aktionen in der Rückgewinnung des Balles hatte.

DFB-Pokal: Die besten Bilder der 2. Runde
HAMBURGER SV - BAYERN MÜNCHEN 1:3: Es war DIE Szene des Spiels! Ein Flitzer schlug Franck Ribery mit seinem Schal und zeigte ihm ein paar weniger nette Gesten
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HAMBURGER SV - BAYERN MÜNCHEN 1:3: Es war DIE Szene des Spiels! Ein Flitzer schlug Franck Ribery mit seinem Schal und zeigte ihm ein paar weniger nette Gesten
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Dennoch hatte der HSV nicht viel zu melden. Robert Lewandowski bedankte sich bei HW4 für seinen Rückpass, Johan Djourou versuchte vergeblich, den Patzer auszubügeln
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Dennoch hatte der HSV nicht viel zu melden. Robert Lewandowski bedankte sich bei HW4 für seinen Rückpass, Johan Djourou versuchte vergeblich, den Patzer auszubügeln
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SC MAGDEBURG - BAYER LEVERKUSEN 6:7 n.E.: Willkommen beim Pokalschreck! In Magdeburg war alles für einen Pokalfight angerichtet...
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...Und den lieferten die Gastgeber dem Champions-League-Teilnehmer auch
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...Und den lieferten die Gastgeber dem Champions-League-Teilnehmer auch
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Heung-Min Son flog vom Platz, am Ende half den Magdeburgern aber auch das nicht weiter
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Heung-Min Son flog vom Platz, am Ende half den Magdeburgern aber auch das nicht weiter
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Bernd Leno wurde mit seinen gehaltenen Elfmetern zum Pokalhelden der Werkself, die mit einem blauen Auge davon kommt
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WÜRZBURGER KICKERS - EINTRACHT BRAUNSCHWEIG 0:1: Auch in Würzburg sorgten die Fans für mächtig Stimmung, aber auch die Gästefans lieferten ihren Beitrag
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Jedoch war auch hier nicht viel von einem Klassenunterschied zu sehen
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Jedoch war auch hier nicht viel von einem Klassenunterschied zu sehen
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Trotzdem kam Braunschweig in die nächste Runde - auch da diesem sehenswerten Treffer die Anerkennung verweigert wurde
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Trotzdem kam Braunschweig in die nächste Runde - auch da diesem sehenswerten Treffer die Anerkennung verweigert wurde
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1860 MÜNCHEN - SC FREIBURG 2:5: Ein munteres Scheibenschießen gab es derweil in München - beide Teams leisteten dazu ihren Beitrag
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1860 MÜNCHEN - SC FREIBURG 2:5: Ein munteres Scheibenschießen gab es derweil in München - beide Teams leisteten dazu ihren Beitrag
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FC ST. PAULI - BORUSSIA DORTMUND 0:3: Das Ziel war schon vor dem Sieg klar, doch für eine Mannschaft endete die Reise nach Berlin
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FC ST. PAULI - BORUSSIA DORTMUND 0:3: Das Ziel war schon vor dem Sieg klar, doch für eine Mannschaft endete die Reise nach Berlin
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Ciro Immobile und Marco Reus sorgten allerdings schon früh für klare Verhältnisse und brachten die Borussia in Führung
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Ciro Immobile und Marco Reus sorgten allerdings schon früh für klare Verhältnisse und brachten die Borussia in Führung
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Drei Mal musste Philipp Tschauner im Pauli-Tor insgesamt hinter sich greifen
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Drei Mal musste Philipp Tschauner im Pauli-Tor insgesamt hinter sich greifen
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CHEMNITZER FC - WERDER BREMEN 0:2: Vor dem Spiel waren alle Augen auf Viktor Skripnik bei seinem Debüt als Werder-Coach gerichtet
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CHEMNITZER FC - WERDER BREMEN 0:2: Vor dem Spiel waren alle Augen auf Viktor Skripnik bei seinem Debüt als Werder-Coach gerichtet
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Und der Bremer Coach bekam auch gleich allen Grund zum Jubeln: Fin Bartels brachte die Werderaner nach schönem Zuspiel von Hajrovic in Führung
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Dieter Hoeneß ließ dann grüßen: Franco Di Santo traf mit Turban auf dem Kopf zum 2:0 für die Bremer
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Dieter Hoeneß ließ dann grüßen: Franco Di Santo traf mit Turban auf dem Kopf zum 2:0 für die Bremer
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VFR AALEN - HANNOVER 96 2:0: Hannover trifft - Aalen jubelt. Da muss es sich schon um ein Eigentor handeln, Ceyhun Gülselam heißt der Pechvogel auf Seiten der 96er
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VFR AALEN - HANNOVER 96 2:0: Hannover trifft - Aalen jubelt. Da muss es sich schon um ein Eigentor handeln, Ceyhun Gülselam heißt der Pechvogel auf Seiten der 96er
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Gülselam (l.) weiß nicht wo der Ball ist, die Aalener verknoten ihre Beine. Ausgang der Situation? Ungewiss.
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Gülselam (l.) weiß nicht wo der Ball ist, die Aalener verknoten ihre Beine. Ausgang der Situation? Ungewiss.
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ARMINIA BIELEFELD - HERTHA BSC 4:2 n.E.: In Bielefeld erwarten 20.000 Fans mit Spannung das Pokalspiel gegen die Hertha
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ARMINIA BIELEFELD - HERTHA BSC 4:2 n.E.: In Bielefeld erwarten 20.000 Fans mit Spannung das Pokalspiel gegen die Hertha
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ARMINIA BIELEFELD - HERTHA BSC: Die Gästefans zündeten Feuerwerkskörper in der SchücoArena
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ARMINIA BIELEFELD - HERTHA BSC: Die Gästefans zündeten Feuerwerkskörper in der SchücoArena
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Auf dem Platz beackern sich die Spieler in einer zähen ersten Halbzeit (hier: Peter Pekarik (r.) und Christoph Hemlein)
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Auf dem Platz beackern sich die Spieler in einer zähen ersten Halbzeit (hier: Peter Pekarik (r.) und Christoph Hemlein)
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KICKERS OFFENBACH - KARLSRUHER SC 1:0: Weil einige Fans zu spät im Stadion ankamen, pfiff Bibiana Steinhaus das Spiel mit 15 Minuten Verspätung an
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KICKERS OFFENBACH - KARLSRUHER SC 1:0: Weil einige Fans zu spät im Stadion ankamen, pfiff Bibiana Steinhaus das Spiel mit 15 Minuten Verspätung an
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Klaus Gjasula wird von Karlsruhes Hiroki Yamada anvisiert
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Klaus Gjasula wird von Karlsruhes Hiroki Yamada anvisiert
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Die Spieler von Arminia Bielefeld feiern ihren hart umkämpften Sieg gegen die Hertha
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Die Spieler von Arminia Bielefeld feiern ihren hart umkämpften Sieg gegen die Hertha
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MSV DUISBURG - 1. FC KÖLN 1:3 n.E: Auch in Duisburg haben die Anhänger gezündelt
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MSV DUISBURG - 1. FC KÖLN 1:3 n.E: Auch in Duisburg haben die Anhänger gezündelt
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Slawomir Peszko wurde in der 71. Minute von Peter Sippel zum Duschen geschickt
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Slawomir Peszko wurde in der 71. Minute von Peter Sippel zum Duschen geschickt
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Der Flop des Spiels: Von Nicolai Müller war so gut wie nichts zu sehen. Der Nationalspieler war nicht in das ohnehin schon stockende Kombinationsspiel der Gastgeber eingebunden und brachte seine Schnelligkeit nie zum Tragen. In der Defensive ließ er Götz auf der rechten Seite immer wieder alleine gegen die bayerische Übermacht.

Der Schiedsrichter: Marco Fritz hatte eine Partie mit vielen kniffligen Entscheidungen und Zweikämpfen zu leiten und damit das eine oder andere Problem, vor allen Dingen in der Bewertung von Zweikämpfen. Gut war, wie er bei Müllers vermeintlichem 0:2 seine Entscheidung korrigierte und damit richtig lag. Auch bei den persönlichen Strafen mit einem vernünftigen Maß.

Das fiel auf:

  • Der HSV empfing die Bayern mutig und rückte mit der eigenen Viererkette bisweilen bis zur Mittellinie hoch. So attackierten die Gastgeber früh und kamen sogar zu einigen Ballgewinnen tief in der Bayern-Hälfte.
  • Die Gäste umgingen das Pressing mit einigen schnellen Seitenwechseln, dazu starteten Lewandowski oder Müller auch immer wieder früh in die Tiefe und boten sich für den langen Ball an, um den großen Raum hinter der Hamburger Abwehrkette zu bespielen.
  • Der HSV ließ sich auch vom frühen Rückstand und der Tatsache, dass die Bayern zu leicht in den gefährlichen Raum kamen, nicht von seinem grundsätzlichen Plan abbringen und verteidigte weiter relativ hoch.
  • Die Gäste attackierten die rechte Seite des früh verwarnten Götz, der sich sehr oft Ribery, Alaba oder dem sehr offensivfreudigen Bernat gegenüber sah, die mit Tempo in Eins-gegen-Eins-Situationen kamen.
  • Das Hamburger Problem bleibt die Offensivbewegung. Gegen den Ball stimmt die Ordnung, im Spiel nach vorne fehlt es aber immer noch an klaren Abläufen und an der Genauigkeit im Passspiel -allerdings ließen die Bayern dem Gegner auch kaum einmal eine Sekunde Zeit zum Atmen. Die Hamburger hatten bis zu Lasoggas harmlosen Kopfball in der 53. Minute nach einer Ecke keinen einzigen Torabschluss innerhalb des Strafraums.
  • Nach dem dritten Treffer der Gäste war die Luft ndgültig raus aus der Partie und es entwickelte sich bis zum Abpfiff eine bessere Trainingseinheit für beide unter Wettkampfbedingungen. Entsprechend wechselten beide Trainer auch schon im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben am Wochenende.

Hamburg - FC Bayern im Überblick

Für SPOX in der Imtech Arena: Stefan Rommel

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Stefan Rommel(Redakteur)

Stefan Rommel, Jahrgang 1975, ist Nationalmannschaftsreporter bei SPOX.com (momentan in Elternteilzeit). Studium der Sportwissenschaften in Augsburg, DFB-Lizenz Trainer-C-Leistungsfußball. Redakteur bei Sport1.de von 2001 bis 2007. SPOX-Redakteur der ersten Stunde und tätig im Fußball-Ressort, u.a. für Bremen, Stuttgart und Augsburg. Analysiert von Zeit zu Zeit die Spielstile großer und kleinerer Mannschaften.

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