wird geladen

Alaba rettet den FC Bayern

Ein bisschen wie bei Louis

Donnerstag, 05.03.2015 | 10:27 Uhr
David Alaba bejubelt seinen dritten Pokal-Treffer 2014/2015
© getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Liverpool - Chelsea - Der Kampf um die CL-Plätze
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Chelsea -
Newcastle
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Premier League
Brighton -
Liverpool
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man United
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
Leicester -
Burnley (Delayed)
Premier League
Everton -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Swansea (Delayed)
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Inter Zapresic
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Auckland City
Indian Super League
Chennai -
Kalkutta

Der FC Bayern steht zum achten Mal in Folge im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Pflichtaufgabe gegen Eintracht Braunschweig war eine zähe Veranstaltung und erinnerte an frühere Zeiten unter Louis van Gaal. Und: Wie damals kürte sich ein Spieler zum Dosenöffner.

"Wir haben uns einschläfern lassen", sagte Jerome Boateng zur späten Stunde in der Mixed Zone der Allianz Arena. Um seine Aussage zu untermauern, schien der Innenverteidiger des FC Bayern entsprechende Körpersprache aufsetzen zu wollen. Denn Boateng wirkte so, als wäre er auch nach dem 2:0 der Münchener gegen Eintracht Braunschweig immer noch im Schlafmodus.

Den meisten der 75.000 Zuschauer erging es genauso. Der Zweitligist war zum einen angetreten, die geteilten Zuschauereinnahmen mitzunehmen und zum anderen möglichst keine Blamage in den ohnehin schwierigen Zweitliga-Alltag mitzunehmen.

Entsprechend verteidigte die Truppe Torsten Lieberknechts: vehement und aggressiv. "Wir wollten uns besser präsentieren als einige Erstligisten", sagte der Braunschweig-Coach und schickte einen kleinen Gruß Richtung Hamburg und Paderborn.

"Braunschweig hat sehr, sehr defensiv gespielt. Es war nicht einfach", sagte Robert Lewandowski, der das vor allem zu spüren bekam. Der Pole zählte unter allen Startelf-Spielern die wenigsten Ballkontakte (42), selbst Manuel Neuer hatte 39 und bis kurz vor Schluss gar mehr als der Angreifer.

Mit einer Champions-League-Endspiel-Elf

Es war aber nicht nur Lewandowski, der bei eisigen Temperaturen nicht das spielte, was viele erwartet hatten. "Wir ware körperlich nicht in Topform", konstatierte auch Pep Guardiola, der eine Elf auf den Platz schickte, die er auch bei einem Champions-League-Finale so zusammenstellen würde.

Das Signal sollte lauten: Braunschweig ernstnehmen, Schlagzahl hochhalten. Doch gerade Letzteres war schwer, wenn der Gegner das Ganze verhindern wollte.

Also bräuchte es etwas, was einst unter Louis van Gaal in aller Regelmäßigkeit von Nöten war, um ein Spiel noch zu gewinnen: Den sogenannten Dosenöffner, der dann zum Einsatz kam, wenn der Gegner dichte machte und die Bayern trotz großem Aufwand keine Lücke fanden. Van Gaal beschwerte sich über seine gesamte Amtszeit über defensive Gegner, um mit dem nächsten Atemzug den Erlöser zu loben.

Der DFB-Pokal geht in die heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Der "Dosenöffner", wie ihn auch Sebastian Rode beschrieb, war gegen Braunschweig David Alaba. Mit einem sehenswerten Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte er die Bayern in Führung und rettete die Münchener womöglich vor einem Pfeifkonzert.

"Im Training macht er die Dinger nicht", scherzte Lewandowski im Nachgang. Das konnte Alaba natürlich nicht so stehen lassen: "Es gibt schon viele Tage nach dem Training, an denen ich Freistöße übe. Ich bin sehr glücklich, dass es heute geklappt hat", sagte der Österreicher.

Alaba macht's wie Ronaldo, Juninho und Beckham

In einem Interview mit der vereinseigenen Webseite verriet Alaba erst kürzlich, dass er Extraschichten einlegt, um seine Spezialität "Freistöße" zu perfektionieren: "Mit Videos von Juninho, Cristiano Ronaldo oder David Beckham", so Alaba. Die Ansehnlichkeit hat der 22-Jährige schon drin, wenn auch die Häufigkeit der Tore sicher noch ausbaufähig ist.

Es war aber nicht nur der Freistoß Alabas, der ihn zum Dosenöffner des Abends küren ließ. Der linke Außenverteidiger war gemeinsam mit Franck Ribery der auffälligste Spieler auf dem Platz, schob ständig an, ging ein hohes Tempo und brachte mit Ribery Braunschweigs Kapitän Benjamin Kessel derart in Verlegenheit, dass dieser nur noch mit Fouls auffiel und zur Pause ausgewechselt werden musste.

Jener Kessel war dann auch beteiligt, als die Bayern fast in Unterzahl gerieten. Nach einem Foul des Braunschweigers ließ sich Ribery zu einer Tätlichkeit hinreißen, die viele Schiedsrichter als Tätlichkeit gewertet und den Franzosen schon nach drei Minuten vom Platz gestellt hätten.

Kleiner Rüffel für Ribery

Ribery wollte von einer bösen Absicht nichts wissen: "Das ist nicht böse, das ist Fußball", sagte er und verwies vielmehr auf Kessel: "Da kommen die zwei Füße nach vorne. Das ist gefährlich für mich."

Hintermann und Freund Alaba verteidigte Riberys Aktion ebenso und sagte: "Franck muss sich wehren." Nur Trainer Guardiola, der die Aktion aus nächster Nähe sah, war mit dem Verhalten seines Linksaußen nicht einverstanden: "

Natürlich müssen wir das kontrollieren. Franck hat seine Persönlichkeit, er ist ein großer Wettkämpfer. Er will es immer gut machen. In Zukunft darf das aber nicht mehr passieren." Louis van Gaal hätte es nicht anders formuliert.

FC Bayern - Eintr. Braunschweig: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung