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Alaba rettet den FC Bayern

Ein bisschen wie bei Louis

Donnerstag, 05.03.2015 | 10:27 Uhr
David Alaba bejubelt seinen dritten Pokal-Treffer 2014/2015
© getty
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Der FC Bayern steht zum achten Mal in Folge im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Pflichtaufgabe gegen Eintracht Braunschweig war eine zähe Veranstaltung und erinnerte an frühere Zeiten unter Louis van Gaal. Und: Wie damals kürte sich ein Spieler zum Dosenöffner.

"Wir haben uns einschläfern lassen", sagte Jerome Boateng zur späten Stunde in der Mixed Zone der Allianz Arena. Um seine Aussage zu untermauern, schien der Innenverteidiger des FC Bayern entsprechende Körpersprache aufsetzen zu wollen. Denn Boateng wirkte so, als wäre er auch nach dem 2:0 der Münchener gegen Eintracht Braunschweig immer noch im Schlafmodus.

Den meisten der 75.000 Zuschauer erging es genauso. Der Zweitligist war zum einen angetreten, die geteilten Zuschauereinnahmen mitzunehmen und zum anderen möglichst keine Blamage in den ohnehin schwierigen Zweitliga-Alltag mitzunehmen.

Entsprechend verteidigte die Truppe Torsten Lieberknechts: vehement und aggressiv. "Wir wollten uns besser präsentieren als einige Erstligisten", sagte der Braunschweig-Coach und schickte einen kleinen Gruß Richtung Hamburg und Paderborn.

"Braunschweig hat sehr, sehr defensiv gespielt. Es war nicht einfach", sagte Robert Lewandowski, der das vor allem zu spüren bekam. Der Pole zählte unter allen Startelf-Spielern die wenigsten Ballkontakte (42), selbst Manuel Neuer hatte 39 und bis kurz vor Schluss gar mehr als der Angreifer.

Mit einer Champions-League-Endspiel-Elf

Es war aber nicht nur Lewandowski, der bei eisigen Temperaturen nicht das spielte, was viele erwartet hatten. "Wir ware körperlich nicht in Topform", konstatierte auch Pep Guardiola, der eine Elf auf den Platz schickte, die er auch bei einem Champions-League-Finale so zusammenstellen würde.

Das Signal sollte lauten: Braunschweig ernstnehmen, Schlagzahl hochhalten. Doch gerade Letzteres war schwer, wenn der Gegner das Ganze verhindern wollte.

Also bräuchte es etwas, was einst unter Louis van Gaal in aller Regelmäßigkeit von Nöten war, um ein Spiel noch zu gewinnen: Den sogenannten Dosenöffner, der dann zum Einsatz kam, wenn der Gegner dichte machte und die Bayern trotz großem Aufwand keine Lücke fanden. Van Gaal beschwerte sich über seine gesamte Amtszeit über defensive Gegner, um mit dem nächsten Atemzug den Erlöser zu loben.

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Der "Dosenöffner", wie ihn auch Sebastian Rode beschrieb, war gegen Braunschweig David Alaba. Mit einem sehenswerten Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte er die Bayern in Führung und rettete die Münchener womöglich vor einem Pfeifkonzert.

"Im Training macht er die Dinger nicht", scherzte Lewandowski im Nachgang. Das konnte Alaba natürlich nicht so stehen lassen: "Es gibt schon viele Tage nach dem Training, an denen ich Freistöße übe. Ich bin sehr glücklich, dass es heute geklappt hat", sagte der Österreicher.

Alaba macht's wie Ronaldo, Juninho und Beckham

In einem Interview mit der vereinseigenen Webseite verriet Alaba erst kürzlich, dass er Extraschichten einlegt, um seine Spezialität "Freistöße" zu perfektionieren: "Mit Videos von Juninho, Cristiano Ronaldo oder David Beckham", so Alaba. Die Ansehnlichkeit hat der 22-Jährige schon drin, wenn auch die Häufigkeit der Tore sicher noch ausbaufähig ist.

Es war aber nicht nur der Freistoß Alabas, der ihn zum Dosenöffner des Abends küren ließ. Der linke Außenverteidiger war gemeinsam mit Franck Ribery der auffälligste Spieler auf dem Platz, schob ständig an, ging ein hohes Tempo und brachte mit Ribery Braunschweigs Kapitän Benjamin Kessel derart in Verlegenheit, dass dieser nur noch mit Fouls auffiel und zur Pause ausgewechselt werden musste.

Jener Kessel war dann auch beteiligt, als die Bayern fast in Unterzahl gerieten. Nach einem Foul des Braunschweigers ließ sich Ribery zu einer Tätlichkeit hinreißen, die viele Schiedsrichter als Tätlichkeit gewertet und den Franzosen schon nach drei Minuten vom Platz gestellt hätten.

Kleiner Rüffel für Ribery

Ribery wollte von einer bösen Absicht nichts wissen: "Das ist nicht böse, das ist Fußball", sagte er und verwies vielmehr auf Kessel: "Da kommen die zwei Füße nach vorne. Das ist gefährlich für mich."

Hintermann und Freund Alaba verteidigte Riberys Aktion ebenso und sagte: "Franck muss sich wehren." Nur Trainer Guardiola, der die Aktion aus nächster Nähe sah, war mit dem Verhalten seines Linksaußen nicht einverstanden: "

Natürlich müssen wir das kontrollieren. Franck hat seine Persönlichkeit, er ist ein großer Wettkämpfer. Er will es immer gut machen. In Zukunft darf das aber nicht mehr passieren." Louis van Gaal hätte es nicht anders formuliert.

FC Bayern - Eintr. Braunschweig: Daten zum Spiel

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