DFB-Pokal, Viertelfinale: Kiel - Dortmund

Dortmund zwei Nummern zu groß für Kiel

Von Für SPOX in Kiel: Stefan Rommel
Dienstag, 07.02.2012 | 22:39 Uhr
Borussia Dortmund setzt sich locker und souverän gegen den Viertligisten Holstein Kiel durch
© Getty
Advertisement
Bundesliga
Fr23:00
Bayern-Wolfsburg: Die Highlights vom Freitag
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers-Celtic: Das Old Firm in Glasgow steht an!
Ligue 1
Live
Nizza -
Angers
Ligue 1
Live
Lille -
Monaco
Primeira Liga
Porto -
Portimonense
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
CSL
Tianjin Teda -
Tianjin Quanjian
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby County -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Primeira Liga
Benfica -
Pacos Ferreira
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avai
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
St. Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Brügge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru

Borussia Dortmund steht wie erwartet im Halbfinale des DFB-Pokals. Der deutsche Meister siegte im Viertelfinale bei Regionalligist Holstein Kiel standesgemäß mit 4:0 (2:0) und hat damit erstmals seit 2008 wieder die Runde der letzten Vier erreicht. Den letzten Pokaltriumph feierte der BVB 1989.

Vor 11.000 Zuschauern in Kiel erzielten Robert Lewandowski (11.) Shinji Kagawa (17.), Lucas Barrios (80.) und Ivan Perisic (87.) die Tore für den BVB. Kiel, das davor zwei Zweitligisten (Cottbus, Duisburg) und mit Mainz auch einen Erstligaklub eliminiert hatte, bleibt immerhin der Trost der Rekordeinnahme von rund einer Million Euro.

Reaktionen:

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Das war eine unglaubliche schwierige Herausforderung, denn für diesen Platz gab es keine Schuhe. Für so ein Spiel im Februar muss ein Platz mit Rasenheizung zur Verfügung gestellt werden. Ich bin gottfroh, dass sich keiner schwerer verletzt hat. Das war brandgefährlich."

Thorsten Gutzeit (Trainer Holstein Kiel): "Dortmund kann sich auf den Punkt genau konzentrieren, und das haben sie heute gezeigt. Sie haben verdient gewonnen. Wir haben versucht, alles in die Waagschale zu werfen, aber es hat nicht gereicht. Unsere Fehler sind eiskalt bestraft worden. Aber wir haben uns anständig verkauft. Es hätte schon mehr als ein kleines Wunder passieren müssen."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Bei den Gastgebern fehlt Siedschlag, dafür verteidigt Herrmann rechts in der Viererkette. Ansonsten bietet der Regionalligist die beste Elf auf.

Beim BVB fehlen die verletzten Götze und Bender. Dafür beginnen Perisic links im Mittelfeld und Leitner im defensiven Mittelfeld. Weidenfeller bekommt eine Pause, Langerak steht im Tor. Auch Großkreutz zunächst nur auf der Bank.

9.: Heider bekommt den Ball wunderbar in den Strafraum durchgesteckt. Plötzlich steht der Angreifer alleine knapp fünf Meter halblinks vor Langerak. Der Kieler schließt flach ab, aber Dortmunds Keeper pariert.

11., 0:1, Lewandowski: Perisic nimmt einen hohen Ball per Seitfallzieher. Er trifft die Kugel aber nicht richtig und so landet die Pille im Fünfer vor den Füßen von Lewandowski. Der muss nur noch einschieben.

18., 0:2, Kagawa: Kehl spielt den Ball rechts auf den Flügel. Piszczek nimmt Fahrt auf und spielt in den Rücken der Abwehr. Am Elfmeterpunkt steht Kagawa, der das Leder humorlos ins linke Eck knallt.

22.: Abschlag Langerak, Lewandowski verlängert im Mittelfeld mit dem Kopf und Kagawa steht plötzlich frei vor Kiel-Torwart Jensen. Aus rund 22 Metern hebt er den Ball über den Torwart und den Kasten.

45.: Perisic kriegt den Ball links am Strafraum, dann zieht er in die Mitte und zimmert auf's lange Eck. Der hätte wahrscheinlich gepasst, aber ein Kieler Abwehrspieler köpft den Ball zur Ecke.

80., 0:3, Barrios: Großkreutz und Kagawa spielen einen schönen Doppelpass im Mittelfeld. Der Japaner spielt links auf Perisic raus, der die Kugel direkt in die Mitte spielt - Barrios schiebt ein.

87., 0:4, Perisic: Einen indirekten Freistoß aus fünf Metern schiebt Perisic links ins kurze Eck an den Innenpfosten. Die Mauer der Kieler steht falsch.

Fazit: Dortmund sorgte früh für klare Verhältnisse und schraubte das Ergebnis am Ende in die Höhe. Kiel schlug sich wacker, war aber chancenlos.

Der Star des Spiels: Sebastian Kehl. Mit der gewohnten Ruhe am Ball, mit Übersicht und Cleverness im Zweikampf hatte er zusammen mit Leitner das Zentrum absolut im Griff. Der Kapitän bisher mit einer tollen Rückrunde.

Der Flop des Spiels: Marcel Schmelzer zeigte eine behäbige Vorstellung, hatte mit dem gefährlichen Untergrund erhebliche Probleme. Nach vorne mit sehr überschaubaren Aktionen, hinten nicht immer sicher.

Der Schiedsrichter: Felix Zwayer hatte mit der sehr fairen Partie keine Probleme. War generös bei den persönlichen Strafen, insgesamt ein ruhiger Leiter eines ruhigen Spiels. Lag nur einmal bei einer vermeintlichen Abseitsposition von Kiel daneben.

Analyse: Der BVB von Beginn an dominant, aber ohne das gewohnte ganz frühe Pressing tief in der gegnerischen Hälfte. Der Platz war schmierig, was besonders den Gästen zu Beginn einige Probleme machte.

Piszczek hatte einige Schwierigkeiten mit der Standfestigkeit, über die Seite des Polen wurde Kiel zweimal richtig gefährlich. In der Offensive aber lief alles sofort standesgemäß: Dortmund nutzte seine ersten beiden Chancen kühl und schaffte bereits nach einer guten Viertelstunde die Vorentscheidung.

Bis zur Pause plätscherte das Spiel so vor sich hin, wobei sich die Gäste in der Defensive weiter einige kleine Konzentrationsmängel leisteten, die Kiel aber nicht auszunutzen vermochte. Nach dem Wechsel tat sich lange gar nichts. Dortmund kontrollierte ohne zu glänzen, Kiel war bemüht, aber viel zu ungefährlich, um das Spiel doch noch mal spannend zu machen. Dazu kam der Platz, der wirkliche Spielkultur beinahe unmöglich machte.

Letztlich war der BVB zwei Nummern zu groß für den Pokalschreck, dessen Reise auf recht nüchterne Art und Weise endete.

Kiel - Dortmund: Daten und Fakten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung