Der Pokal hat seine eigenen Gesetze! So weit kamen die Underdogs seit 2000

 
Morgen Abend trifft Zweitligist Hamburger SV im DFB-Pokal-Halbfinale auf RB Leipzig. SPOX wirft einen Blick darauf, welche unterklassigen Teams in den vergangenen 20 Jahren für Pokal-Überraschungen gesorgt haben.
© getty
Morgen Abend trifft Zweitligist Hamburger SV im DFB-Pokal-Halbfinale auf RB Leipzig. SPOX wirft einen Blick darauf, welche unterklassigen Teams in den vergangenen 20 Jahren für Pokal-Überraschungen gesorgt haben.
2000: STUTTGARTER KICKERS (HALBFINALE): Obwohl die Kickers im Abstiegskampf in der 2. Liga steckten, spielten sie im Pokal groß auf: Nach Siegen gegen den Bundesliga-Spitzenreiter Dortmund, Bielefeld und Freiburg kam das Aus erst gegen Bremen (1:2 n.V.).
© getty
2000: STUTTGARTER KICKERS (HALBFINALE): Obwohl die Kickers im Abstiegskampf in der 2. Liga steckten, spielten sie im Pokal groß auf: Nach Siegen gegen den Bundesliga-Spitzenreiter Dortmund, Bielefeld und Freiburg kam das Aus erst gegen Bremen (1:2 n.V.).
2001: UNION BERLIN (Finale): Regionalligist Union Berlin zog durch Siege gegen Ulm, Bochum und Gladbach ins Finale ein und unterlag dort Schalke 04. Dennoch nahm Union in der Folgesaison als erste deutsche Amateurmannschaft am UEFA-Pokal teil.
© getty
2001: UNION BERLIN (Finale): Regionalligist Union Berlin zog durch Siege gegen Ulm, Bochum und Gladbach ins Finale ein und unterlag dort Schalke 04. Dennoch nahm Union in der Folgesaison als erste deutsche Amateurmannschaft am UEFA-Pokal teil.
2002: Keine Überraschungen gab es im Jahr 2002: Nach Siegen gegen Bayern und Köln standen sich im Finale Schalke 04 und Bayer Leverkusen gegenüber. Die Königsblauen siegten mit 4:2
© getty
2002: Keine Überraschungen gab es im Jahr 2002: Nach Siegen gegen Bayern und Köln standen sich im Finale Schalke 04 und Bayer Leverkusen gegenüber. Die Königsblauen siegten mit 4:2
2003: Auch ein Jahr später hatten die Favoriten am Ende die Nase vorne. Im Achtelfinale kegelte Bayern München Titelverteidiger Schalke im Elfmeterschießen raus und entschied das Endspiel gegen Kaiserslautern für sich.
© getty
2003: Auch ein Jahr später hatten die Favoriten am Ende die Nase vorne. Im Achtelfinale kegelte Bayern München Titelverteidiger Schalke im Elfmeterschießen raus und entschied das Endspiel gegen Kaiserslautern für sich.
2004: ALEMANNIA AACHEN (Finale): Im Viertelfinale gelang Zweitligist Aachen mit einem 2:1-Sieg gegen die großen Bayern die Sensation. Den Pokalsieg verpasste die Alemannia durch ein 2:3 gegen Bremen nur knapp.
© getty
2004: ALEMANNIA AACHEN (Finale): Im Viertelfinale gelang Zweitligist Aachen mit einem 2:1-Sieg gegen die großen Bayern die Sensation. Den Pokalsieg verpasste die Alemannia durch ein 2:3 gegen Bremen nur knapp.
2005: BAYERN MÜNCHEN AMATEURE (Viertelfinale): Die Amateure des Rekordmeisters gingen unter anderem mit Alexander Zickler und Michael Rensing an den Start und schalteten Gladbach und Aachen aus, ehe gegen Werder Bremen Endstation war.
© getty
2005: BAYERN MÜNCHEN AMATEURE (Viertelfinale): Die Amateure des Rekordmeisters gingen unter anderem mit Alexander Zickler und Michael Rensing an den Start und schalteten Gladbach und Aachen aus, ehe gegen Werder Bremen Endstation war.
2006: FC ST. PAULI (Halbfinale): Der Kiezklub spielte zu dieser Zeit in der Regionalliga und schaltete auf dem Weg ins Halbfinale mit Hertha BSC und Bremen zwei Erstligisten aus. Dort waren die Bayern eine Nummer zu groß.
© getty
2006: FC ST. PAULI (Halbfinale): Der Kiezklub spielte zu dieser Zeit in der Regionalliga und schaltete auf dem Weg ins Halbfinale mit Hertha BSC und Bremen zwei Erstligisten aus. Dort waren die Bayern eine Nummer zu groß.
2007: Mit den Kickers Offenbach stand nur ein Zweitligist im Viertelfinale. Die Aachener warfen (dieses Mal als Bundesligist) erneut die Bayern aus dem Wettbewerb. Absteiger Nürnberg holte sich den Pokal.
© getty
2007: Mit den Kickers Offenbach stand nur ein Zweitligist im Viertelfinale. Die Aachener warfen (dieses Mal als Bundesligist) erneut die Bayern aus dem Wettbewerb. Absteiger Nürnberg holte sich den Pokal.
2008: CARL ZEISS JENA (Halbfinale): Jena stieg aus der zweiten Bundesliga ab, drang aber dennch durch Siege gegen Titelverteidiger Nürnberg, Bielefeld und Meister Stuttgart bis ins Halbfinale vor. Dort setzte es eine 0:3-Klatsche gegen den BVB.
© getty
2008: CARL ZEISS JENA (Halbfinale): Jena stieg aus der zweiten Bundesliga ab, drang aber dennch durch Siege gegen Titelverteidiger Nürnberg, Bielefeld und Meister Stuttgart bis ins Halbfinale vor. Dort setzte es eine 0:3-Klatsche gegen den BVB.
2009: FSV MAINZ 05 (Halbfinale): Die Mainzer, die in dieser Saison in die Bundesliga aufstiegen, schalteten im Viertelfinale Spitzenteam Schalke 04 aus und unterlagen in der Vorschlussrunde Bayer Leverkusen im Elfmeterschießen. Den Cup holte sich Bremen.
© getty
2009: FSV MAINZ 05 (Halbfinale): Die Mainzer, die in dieser Saison in die Bundesliga aufstiegen, schalteten im Viertelfinale Spitzenteam Schalke 04 aus und unterlagen in der Vorschlussrunde Bayer Leverkusen im Elfmeterschießen. Den Cup holte sich Bremen.
2010: VFL OSNABRÜCK (Viertelfinale): Obwohl die Niedersachsen nur in der 3. Liga um Punkte kämpften, warfen sie den HSV und Dortmund aus dem Wettbewerb und lieferten auch Schalke heftige Gegenwehr (0:1). Am Ende der Saison stand die Rückkehr in Liga 2.
© getty
2010: VFL OSNABRÜCK (Viertelfinale): Obwohl die Niedersachsen nur in der 3. Liga um Punkte kämpften, warfen sie den HSV und Dortmund aus dem Wettbewerb und lieferten auch Schalke heftige Gegenwehr (0:1). Am Ende der Saison stand die Rückkehr in Liga 2.
2011: ENERGIE COTTBUS (Halbfinale): Zwar zog mit dem MSV Duisburg ein weiterer Zweitligist sogar ins Finale ein, aber dennoch war der Weg der Lausitzer beeindruckender. Mit Freiburg, Wolfsburg und Hoffenheim mussten gleich drei Erstligisten dran glauben.
© getty
2011: ENERGIE COTTBUS (Halbfinale): Zwar zog mit dem MSV Duisburg ein weiterer Zweitligist sogar ins Finale ein, aber dennoch war der Weg der Lausitzer beeindruckender. Mit Freiburg, Wolfsburg und Hoffenheim mussten gleich drei Erstligisten dran glauben.
2012: SpVgg GREUTHER FÜRTH (Halbfinale): Erst in der 120. Minute konnte der Zweitligist besiegt werden. Und das sehr unglücklich: Ein Schuss von Gündogan prallte vom Pfosten an den Kopf des eingewechselten Elfmeter-Töters Fejcic und von diesem ins Netz.
© getty
2012: SpVgg GREUTHER FÜRTH (Halbfinale): Erst in der 120. Minute konnte der Zweitligist besiegt werden. Und das sehr unglücklich: Ein Schuss von Gündogan prallte vom Pfosten an den Kopf des eingewechselten Elfmeter-Töters Fejcic und von diesem ins Netz.
2013: KICKERS OFFENBACH (Viertelfinale): Die Kickers kegelten Greuther Fürth (1. Liga), Union Berlin und Düsseldorf (1. Liga) raus. Erst im Viertelfinale war gegen Wolfsburg Schluss. Das Finale entschieden die Bayern (3:2) gegen den VfB für sich.
© getty
2013: KICKERS OFFENBACH (Viertelfinale): Die Kickers kegelten Greuther Fürth (1. Liga), Union Berlin und Düsseldorf (1. Liga) raus. Erst im Viertelfinale war gegen Wolfsburg Schluss. Das Finale entschieden die Bayern (3:2) gegen den VfB für sich.
2014: 1. FC KAISERSLAUTERN (Halbfinale): Die Pfälzer schmissen mit Hertha BSC und Bayern Leverkusen zwei Bundesligisten raus. Für den damaligen Klub aus der 2. Liga war der Traum vom Finale erst im Halbfinale gegen den FC Bayern (1:5 in München) vorbei.
© getty
2014: 1. FC KAISERSLAUTERN (Halbfinale): Die Pfälzer schmissen mit Hertha BSC und Bayern Leverkusen zwei Bundesligisten raus. Für den damaligen Klub aus der 2. Liga war der Traum vom Finale erst im Halbfinale gegen den FC Bayern (1:5 in München) vorbei.
2015: ARIMINA BIELEFELD (Halbfinale): Auf einem 15 Jahre alten Rasen kamen viele Bundesligisten ins Straucheln. So flogen gegen die Arminia Hertha, Werder und Gladbach raus. Im Halbfinale unterlag der Underdog dem späteren Pokalsieger aus Wolfsburg.
© getty
2015: ARIMINA BIELEFELD (Halbfinale): Auf einem 15 Jahre alten Rasen kamen viele Bundesligisten ins Straucheln. So flogen gegen die Arminia Hertha, Werder und Gladbach raus. Im Halbfinale unterlag der Underdog dem späteren Pokalsieger aus Wolfsburg.
2016: 1. FC HEIDENHEIM (Viertelfinale): Über Pirmasens, Sandhausen und Aue kamen die Heidenheimer ins Viertelfinale. Dort beendete Hertha BSC (3:2) die Pokal-Reise des Zweitligisten. Mit dem VfL Bochum stand ein weiteres Team aus Liga 2 im Viertelfinale.
© getty
2016: 1. FC HEIDENHEIM (Viertelfinale): Über Pirmasens, Sandhausen und Aue kamen die Heidenheimer ins Viertelfinale. Dort beendete Hertha BSC (3:2) die Pokal-Reise des Zweitligisten. Mit dem VfL Bochum stand ein weiteres Team aus Liga 2 im Viertelfinale.
2017: SPORTFREUNDE LOTTE (Viertelfinale): Mit Werder und Bayer 04 kegelten die Niedersachsen zwei Teams aus der höchsten deutschen Spielklasse raus. Im Viertelfinale blieb nur der Bus von Borussia Dortmund im Acker von Lotte stecken (3:0).
© getty
2017: SPORTFREUNDE LOTTE (Viertelfinale): Mit Werder und Bayer 04 kegelten die Niedersachsen zwei Teams aus der höchsten deutschen Spielklasse raus. Im Viertelfinale blieb nur der Bus von Borussia Dortmund im Acker von Lotte stecken (3:0).
2018: SC PADERBORN (Viertelfinale): Der damalige Drittligist schmiss mit St. Pauli, Bochum und Ingolstadt drei Teams aus der 2. Liga raus. Erst in der Runde der besten Acht war gegen den FC Bayern Schluss, es setzte eine 0:6-Packung.
© getty
2018: SC PADERBORN (Viertelfinale): Der damalige Drittligist schmiss mit St. Pauli, Bochum und Ingolstadt drei Teams aus der 2. Liga raus. Erst in der Runde der besten Acht war gegen den FC Bayern Schluss, es setzte eine 0:6-Packung.
2019: HAMBURGER SV (Halbfinale): Mit dem Hamburger SV steht in dieser Saison ein Zweitligist im Halbfinale. Nach Siegen gegen Wehen, Nürnberg und Paderborn wartet morgen der Bundesliga-Dritte RB Leipzig. Geht es für die Rothosen sogar nach Berlin?
© getty
2019: HAMBURGER SV (Halbfinale): Mit dem Hamburger SV steht in dieser Saison ein Zweitligist im Halbfinale. Nach Siegen gegen Wehen, Nürnberg und Paderborn wartet morgen der Bundesliga-Dritte RB Leipzig. Geht es für die Rothosen sogar nach Berlin?
1 / 1
Werbung
Werbung