Fussball

DFB-Pokal: BVB-Trainer Lucien Favre kündigt Rotation gegen Bremen an

SID
Lucien Favre will vor dem Pokal-Achtelfinale einige personelle Änderungen vornehmen.

Lucien Favre wird für das Achtelfinale im DFB-Pokal am Dienstag (20.45 Uhr im LIVETICKER) gegen Werder Bremen personelle Veränderungen vornehmen. "Wir wollen und müssen rotieren", sagte der Trainer von Borussia Dortmund angesichts der hohen Belastung in den kommenden Wochen.

Er werde zwar nicht "die ganze Mannschaft" wechseln, der Schweizer kündigte aber "zwei, drei neue Spieler" an: "Im Herbst haben wir es nicht gemacht - da gab es Verletzungen. Rotation ist obligatorisch." Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou ist nach überstandener Fußprellung trotz seiner Rückkehr ins Training für das Pokalspiel noch keine Option.

Auf die leichte Schulter will Favre das Spiel gegen Werder keinesfalls nehmen. "Wir wollen alles gewinnen", sagte Trainer Lucien Favre vor der kniffligen Aufgabe. Trotz der hohen Belastungen in den kommenden Wochen in der Liga und in der Champions League liegt "der Fokus voll auf Werder Bremen", betonte der Schweizer und versicherte: "Wir konzentrieren uns total auf dieses Spiel."

Lucien Favre warnt vor Bremens Max Kruse

Der Respekt vor dem Gegner ist nicht nur wegen des knappen 2:1-Erfolgs in der Liga im Dezember groß. "Bremen ist sehr gut organisiert. Es geht nach der Balleroberung sehr schnell nach vorne", sagte Favre und warnte besonders vor Max Kruse: "Er spürt den Fußball und bewegt sich sehr clever. Er ist sehr gefährlich."

Die Sinne sind bei den Dortmundern, die in den ersten beiden Pokalrunden die Zweitligisten Fürth und Union Berlin erst nach Verlängerung besiegten, aber auch aus einem anderen Grund geschärft. In den vergangenen 14 Pokal-Heimspielen ist der BVB nur einmal gescheitert: 2009 im Achtelfinale gegen Bremen (1:2). Zudem will sich Werder einen Tag nach dem 120-jährigen Vereinsjubiläum beschenken. "Wir fahren grundsätzlich überall hin, um zu gewinnen", sagte Trainer Florian Kohfeldt. Das enttäuschende 1:1 bei Aufsteiger 1. FC Nürnberg am vergangenen Samstag sei "abgehakt".

Geschäftsführer Frank Baumann, der 2009 noch im Kader stand und beim bisher letzten der sechs Pokalsiege der Grün-Weißen dabei war, erinnert an große Spiele in diesem Wettbewerb. "Werder hat eine große Pokaltradition. Das wissen auch unsere Spieler", sagte Baumann und ergänzte: "Dienstag schaut ganz Fußball-Deutschland auf uns, und wenn wir da ein gutes Spiel abliefern, kann uns das schon einen Schritt nach vorne bringen."

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