Fussball

Viktoria-Spieler für gute Tat bestraft

SID
Nottbeck wurde zum tragischen Helfer
© getty

Undank ist der Welten Lohn: Bei der 0:6-Niederlage von Regionalligist Viktoria Köln gegen Bayer Leverkusen wurde Viktoria-Spieler Lukas Nottbeck eine gute Tat zum Verhängnis. Der Mittelfeldakteur wollte Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) die Rote Karte zurückbringen, die diesem versehentlich aus der Tasche gefallen war.

Undank ist der Welten Lohn: Bei der 0:6-Niederlage von Regionalligist Viktoria Köln gegen Bundesligist Bayer Leverkusen wurde Viktoria-Spieler Lukas Nottbeck eine gute Tat zum Verhängnis.

Der Mittelfeldakteur wollte Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) die Rote Karte zurückbringen, die diesem versehentlich aus der Tasche gefallen war.

In der 80. Minute lief Nottbeck mit der Karte in Richtung Referee, als sein Gegenspieler Stefan Kießling mit einem langen Pass auf die Reise geschickt wurde.

"Sehe natürlich etwas blöd aus"

Möglicherweise war Nottbeck durch seine andere Aufgabe so abgelenkt, dass er Kießling freies Geleit gab und der Bayer-Torjäger unbedrängt zum zwischenzeitlichen 5:0 erhöhte.

Nottbeck ärgerte er sich dermaßen über diesen Gegentreffer, dass er die rote Pappe anschließend auf den Rasen schleuderte.

"Da sehe ich natürlich etwas blöd aus", sagte er Spiegel online, "das Tor geht auf meine Kappe." Der Pechvogel mutmaßte aber, dass der Treffer auch ohne die Karte in seiner Hand gefallen wäre: "Ich habe Kießling aus den Augen verloren, das darf mir nicht passieren."

Der DFB-Pokal im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung