Dominanz mit Herz und Interims-Boss

Mittwoch, 08.04.2015 | 13:16 Uhr
Xabi Alonso (l.) kommt in dieser Saison auf eine Passquote von knapp 90 Prozent
© getty
Advertisement
Primera División
Live
Girona -
Espanyol
Serie A
Live
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)

Bayern-Trainer Pep Guardiola schraubt seine Ansprüche vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale in Leverkusen (20.30 Uhr im LIVE-TICKER) nach unten, fordert von seinen Spielern aber gleichzeitig eine Rückkehr zur Dominanz. Das Reagieren in Dortmund sei so nie geplant gewesen. Helfen soll dabei der Chef auf Zeit im Zentrum.

Am Ende wurde Pep Guardiola doch noch zu Thiago befragt. Dabei ging es weniger um den Fitnesszustand des Spaniers, sondern eher um seine Notwendigkeit für den FC Bayern in den anstehenden aufregenden Wochen.

Eine berechtigte Frage, schließlich fehlt den Münchnern neben David Alaba, Arjen Robben und Franck Ribery auch Bastian Schweinsteiger wegen Problemen am Sprunggelenk. Eigentlich keine große Sache, voraussichtlich kann der Weltmeister kommenden Samstag gegen Eintracht Frankfurt wieder mitwirken.

In Leverkusen wird Schweinsteiger aber definitiv fehlen und mit ihm ein weiterer wichtiger Spieler für Balance und Handschrift der Bayern im Zentrum.

"Habe Thiago sehr vermisst"

Bei der Frage nach Thiago kam Guardiola ins Schwärmen. Das ist nichts Ungewöhnliches, der Trainer neigt gerne mal zur leichten Übertreibung, wenn er sein Personal beschreiben soll.

"Ich habe Thiago die letzten zwölf Monate sehr vermisst. Seine große Stärke ist seine Persönlichkeit. Wenn keiner den Ball haben will - er will ihn haben. Wir hatten Spiele, die sehr hektisch waren wie unser Spiel in Dortmund in der letzten Saison. Dann kam Thiago und es wurde auf einmal total ruhig", sagte Guardiola.

Der DFB-Pokal geht in die heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Thiago werde immer spielen, wenn er fit ist, fügte Guardiola noch an. Er soll das Bayern-Spiel lenken, den Rhythmus bestimmen, die Gegner mit seinen oft unvorhersehbaren chirurgisch genauen Pässen ins Mark treffen. Ohne Schweinsteiger und neben einem sich ebenfalls langsam wieder herantasteten Philipp Lahm ist Thiago noch wichtiger.

Alonso im Fokus

Doch er wird noch einige Zeit benötigen, um wieder der Spieler zu werden, der er vor den schweren Verletzungen war. Ein Startelfeinsatz in Leverkusen ist ausgeschlossen, auch das Frankfurt-Spiel kommt dafür zu früh. Vielleicht wird es Porto, vielleicht aber auch noch später.

Umso mehr steht Xabi Alonso im DFB-Pokal im Fokus. Thiagos Landsmann ist der einzige körperlich unversehrte zentrale Mittelfeldspieler der Münchner, der die nötige Ballsicherheit, Zweikampfhärte und Spielintelligenz besitzt, um dem Bayern-Spiel defensiv wie offensiv Stabilität zu verleihen. Alonso ist zumindest für dieses eine Spiel der Boss.

Alonsos Qualitäten sind unzweifelhaft. Doch er hatte auch das eine oder andere schwächere Spiele im Bayern-Trikot. Wenn der Gegner früh presst, die Räume im Mittelfeld mit schnellen Spielern zuläuft, wenn die Bayern also durch ein starkes Spiel gegen den Ball genervt werden und die Zeit für Alonso, die richtigen Entscheidungen zu treffen, knapp wird, dann bekommt er Probleme.

Kein Defensivplan gegen Dortmund

Leverkusen hat mit seiner Spielweise das Zeug, die Bayern und Alonso nachhaltig zu belästigen. "Bellarabi, Castro und Calhanoglu sind schnelle, sehr gefährliche Spieler. Die Mannschaft hat viel Qualität, sie kommt mit schnellen Pässen in die Tiefe. Da müssen wir gut aufpassen", sagte Guardiola.

Das Spiel seiner Mannschaft orientiere sich immer auch an den Stärken des Gegners, versicherte Guardiola, eine so inaktive Spielweise wie in der zweiten Halbzeit in Dortmund habe er jedoch nie veranlasst.

"Ich habe den Spielern in der Pause gesagt, dass sie das zweite Tor schießen sollen. Es war nicht mein Plan, nur zu verteidigen. Das wird in meiner ganzen Trainerkarriere nicht passieren. Aber manchmal gibt der Gegner einem nicht die Möglichkeit, den Plan umzusetzen. Wir sind gut, aber wir spielen nicht alleine. Der Gegner ist auch manchmal da", sagte Guardiola.

Rückkehr zur Dominanz

Leverkusen war in den letzten Wochen omnipräsent. Fünf Liga-Spiele hat Bayer in Folge gewonnen, ohne dabei ein Gegentor zu kassieren und in der Champions League fehlten nur ein paar Zentimeter zum Viertelfinaleinzug.

Der momentanen Stärke des Gegners und der eigenen Personalsorgen zum Trotz will Guardiola keine Abkehr von seiner Spielidee. Die zweite Halbzeit von Dortmund soll eine Ausnahme bleiben.

"Wir müssen wieder probieren zu dominieren. Wir brauchen mehr Ballbesitz in der Hälfte des Gegners. Wir müssen den Ball so weit wie möglich weghalten von unserem Tor. Wir hätten gegen Dortmund nicht gewonnen, wenn Manuel Neuer nicht den Freistoß von Reus so überragend gehalten hätte. Solche Situationen müssen wir gegen Leverkusen verhindern", fordert Guardiola.

Die Mannschaft hat Herz

Der Trainer würde liebend gerne wieder zum Finale nach Berlin. Aber Gewinnen steht beim erfolgsbesessenen Trainer derzeit nicht an erster Stelle.

"Wir haben in dieser Saison 1000 Millionen Probleme und haben in der Bundesliga trotzdem zehn Punkte Vorsprung. Und wir sind noch dabei in DFB-Pokal und Champions League. Egal, was in dieser Saison noch passiert: Für mich haben wir schon gewonnen, weil wir eine Mannschaft sind mit viel Herz. Und das ist genug für mich", sagte Guardiola.

Bemerkenswerte Worte, die gesunkene Ansprüche suggerieren. Ein Aus im DFB-Pokal wäre aber auch für Guardiola kaum zu ertragen.

Alle Infos zum FC Bayern München

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung