DFB-Pokal, Achtelfinale

Werder blamiert sich, Gladbach eiskalt

Von Adrian Franke
Mittwoch, 04.03.2015 | 22:35 Uhr
Für Davie Selke (l.) und seine Bremer war im Achtelfinale des Pokals Endstation
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo

Fünf Buden kassierte die Skripnik-Elf gegen Wolfsburg in der Bundesliga, drei gegen die drittklassige Arminia - Pokalaus inklusive. Die Wölfe siegen dagegen ganz cool in Leipzig, Gladbach bekommt in Offenbach ein wenig Hilfe vom Gegner und Bayern schlägt Braunschweig mit einem Arbeitssieg.

Arminia Bielefeld - Werder Bremen 3:1 (1:0)

Tore: 1:0 Junglas (32.), 2:0 Schuppan (57.), 2:1 Fritz (76.), 3:1 Junglas (84.)

In der Liga so stark wie Bayern München, im Pokal blamiert von einem Drittligisten: Werder Bremen hat im DFB-Pokal ein böses Erwachen erlebt. Der sechsmalige Cup-Sieger, der 2015 genauso viele Liga-Punkte holte wie Spitzenreiter Bayern, verlor beim starken Drittliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld verdient mit 1:3 (0:1).

Während die vom früheren Bremer Profi Norbert Meier (1980 bis 1989) trainierten Ostwestfalen erst zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte nach den beiden Halbfinal-Einzügen 2005 und 2006 das Viertelfinale erreichten, kam Bremen seit dem Finale 2010 (0:4 gegen die Bayern) nicht über die Runde der letzten 16 hinaus.

Die Tore für den langjährigen Bundesligisten Bielefeld, der zuvor schon den Zweitliga-Klub SV Sandhausen und den Erstligisten Hertha BSC ausgeschaltet hatte, erzielten Winter-Neuzugang Manuel Junglas (32. und 84.) und Sebastian Schuppan (57.). Werder kam nur zum zwischenzeitlichen Anschlusstor durch Clemens Fritz (76.), der in der 89. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah.

Letzter Drittligist im Viertelfinale war 2013 Kickers Offenbach, noch einen Schritt weiter schaffte es seit Gründung der dritten Liga 2008 noch kein Verein. Arminia darf sich über Zusatzeinnahmen von etwa 1,3 Millionen Euro freuen.

RB Leipzig - VFL Wolfsburg 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Caligiuri (20.), 0:2 Klose (57.)

Die Leipziger bieten Wolfsburg vor einer Rekord-Kulisse lange einen ausgeglichenen Kampf. Am Ende reicht's für den Zweiligisten aber nicht - weil die Wölfe zu Kaltschnäuzig agieren. Hier geht's zur Analyse.

Bayern München - Eintracht Braunschweig 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Alaba (45.), 2:0 Götze (57.)

Der große Favorit aus München steht nach einem Arbeitssieg über die Löwen im Viertelfinale. Spielerisch klappt bei den Bayern nicht alles, für das Highlight sorgt das Traumtor eines Österreichers. Hier geht's zur Analyse.

Kickers Offenbach - Borussia Mönchengladbach 0:2 (0:0)

Tore: 0:1 Kruse (Foulelfmeter, 52.), 0:2 Herrmann (83.)

Nationalspieler Kruse traf per Handelfmeter erst in der zweiten Halbzeit (52.) zur Führung für das Team von Trainer Lucien Favre, das gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Amateure aus der Regionalliga Südwest aber vor allem in der ersten Halbzeit große Schwierigkeiten hatte. Für die Entscheidung sorgte Herrmann (83.).

Wie ein Champions-League-Aspirant präsentierten sich die Gäste in der ersten Halbzeit wahrlich nicht. Das Spiel machten die Amateure, die mit hohem Kraftaufwand um jeden Zentimeter Rasen kämpften. Selbst Gladbach-Torwart Yann Sommer wurde bei nahezu jeder Aktion früh gestört.

Vor allem aber zeigte das Team des Schweizers selbst zunächst viel zu wenig. Die Gladbacher ließen den Ball trotz klarer technischer Überlegenheit nur sehr schleppend laufen. Die erste echte Chance hatten die Gäste, weil OFC-Innenverteidiger Stefano Maier den Ball nach einer Hereingabe von Oscar Wendt an den eigenen Pfosten (9.) grätschte.

Viel mehr kam von Gladbach danach bis zum Halbzeitpfiff nicht. Nach dem Wechsel ergaben sich mehr Räume, Kruses Elfmetertreffer gab den Gästen zudem mehr Sicherheit. Markus Müller hatte den Ball zuvor im eigenen Strafraum mit der Hand gespielt. In der Folge machten die Gladbacher aber zu wenig aus ihrer Überlegenheit.

Das Achtelfinale des DFB-Pokals im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung