"Besten Vereine sollen erst im Finale aufeinander treffen"

Effenberg für Setzliste im DFB-Pokal

Von Marco Heibe
Dienstag, 26.02.2013 | 08:58 Uhr
Effenbergs Idee ist ziemlich schräg. Die Umsetzung einer Setzliste scheint ausgeschlossen
© getty
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Stefan Effenberg spricht sich im DFB-Pokal für die Einführung einer Setzliste wie im Tennis aus. Der 44-Jährige, der als Aktiver zweimal den Cup gewinnen konnte, möchte erreichen, dass die beiden besten Vereine erst im Endspiel aufeinander treffen.

Weil es in der diesjährigen Auflage des DFB-Pokals bereits im Viertelfinale zum Duell der stärksten deutschen Mannschaften Bayern München gegen Borussia Dortmund kommt, regt Effenberg via "Bild" die Einführung einer Setzliste an: "Das wäre gut für die Spannung. Ich freue mich schon seit drei Wochen auf das Spiel am Mittwoch. Es ist schade, dass es das Viertelfinale ist und ab dem Halbfinale der Glanz etwas fehlt."

Effenberg lobt Tennis-System

Effenberg schwebt ein System wie im Tennis vor, wo die besten Spieler gemäß ihrer Positionierung in der Weltrangliste nach einem bestimmten Schlüssel gesetzt werden.

Für Effenberg ist das genau der richtige Modus: "Das ständige Duell Roger Federer gegen Rafael Nadal - darauf hat sich immer jeder gefreut." Im DFB-Pokal könnte das so aussehen, dass beispielsweise die besten acht Mannschaften einer Bundesliga-Saison im darauf folgenden Pokalwettbewerb erst ab dem Viertelfinale aufeinander treffen.

Der Ex-Nationalspieler glaubt allerdings nicht, dass seine Idee beim Verband auf offene Ohren trifft: "Weil der DFB solchen Neuerungen negativ gegenüber steht. Für Neuerungen ist nicht viel Platz." Einen prominenten Gegensprecher hat Effenberg schon: Ausgerechnet der ehemalige Tennis-Star Michael Stich ist gegen die Einführung einer Setzliste im DFB-Pokal: "So wie es ist, ist es gelernt und auch positiv. Eine Setzliste würde die kleinen Vereine benachteiligen."

Niersbach weist Kritik zurück

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Kritik am Modus des DFB-Pokals zurückgewiesen. Laut DFB-Präsident Wolfgang Niersbach wird sich auch zukünftig nichts an der Durchführung des Wettbewerbs ändern. "An diesem Pokal wird nicht rumgebastelt. Der Modus ist so optimal. Wenn wir uns für den Fußball begeistern, weil er so unberechenbar ist, dann dürfen wir nichts ändern", sagte Niersbach.

Im Pokalwettbewerb 1999/2000 ist der DFB bereits einmal vom altbekannten Modus abgerückt: Damals hatten die Bundesligamannschaften, die für den Europapokal qualifiziert waren, in den ersten beiden Runden spielfrei. Auf Drängen des Fernsehens und der Amateurvereine kehrte der DFB zur Saison 2000/01 aber bereits wieder zum etablierten Modus zurück.

Die DFB-Pokal-Paarungen im Überblick

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