Arjen Robben drängt ins Team

Her mit der Hauptrolle!

Von Andreas Lehner / Stefan Rommel
Montag, 25.02.2013 | 20:03 Uhr
Arjen Robben ist nur glücklich, wenn er auch spielen darf
© getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Arjen Robben ist einer der Edelreservisten beim FC Bayern. Mit vereinzelten Einsätzen wird er sich auf Dauer nicht zufrieden geben. Im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Dortmund (Mi., 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) kehrt er endlich auf die große Bühne zurück.

Als sich der Aufzug öffnete, hatten Bernadien Robben und ihr Ehemann einiges zu besprechen. Das 6:1 der Bayern gegen Werder Bremen war gut eine Stunde alt, als sich die beiden Robbens mit den Kindern Luka, Lynn und Kai auf den Weg aus den Katakomben der Allianz Arena nach Hause machten. Und über Fußball diskutierten.

Ohne geht es einfach nicht. Nicht umsonst hatte Arjen Robben einst erzählt, seine Gemahlin sei seine schärfste Kritikerin. Momentan dürfte sie nicht viel zu meckern haben. Arjen Robben hat sich nicht erst durch sein starkes Spiel gegen Bremen wieder nachhaltig ins Spiel gebracht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Die schwerste Saison bei Bayern

In den letzten vier Pflichtspielen hat Robben zwei Tore erzielt, drei direkt vorbereitet und zwei weitere mit einem entscheidenden Pass quasi erst eingeleitet. Keine schlechte Statistik für einen, der in der an Rekorden nicht eben armen Vorrunde der Bayern kaum zum Zug gekommen war.

Die vierte Saison beim deutschen Rekordmeister ist sicherlich Robbens schwerste. Da waren Verletzungen und verletzte Eitelkeiten und eine Mannschaft, die auf wundersame Weise auch ohne ihn zu funktionieren schien.

Anwalt der Ergänzungsspieler

Robben musste sich gedulden. Zwei Kurzeinsätze gegen Fürth und Mainz und eine Nichtberücksichtigung in Stuttgart, mehr gab es nicht zu Beginn der Rückrunde. Dazu die wirkungsvollen Bilder aus Stuttgart, als Robben mit ernster Miene an der Bande lehnte und aus Mainz, als er kurz nach Schlusspfiff die Handschuhe wegschmiss und sofort in die Kabine stürmte. Es brodelte.

Das Stoppen der Zeit zwischen Schlusspfiff, Dusche, Föhnen und im Bus sitzen wurde zwischenzeitlich zu einem beliebten Sport der Medien. Robben machte keinen Hehl daraus, dass er nicht zufrieden war mit seiner Situation, verlor dabei aber nie das Maß. Er wusste auch, dass er wenige Argumente auf seiner Seite hatte. Die Mannschaft funktioniert, der Erfolg ist da und Heynckes rotiert.

Nach dem Sieg über Bremen gab er sich sogar als Anwalt der Ergänzungsspieler: "Ich freue mich auch für die anderen Spieler, es waren ja wieder sechs neue auf dem Platz. Es ist nicht einfach, wenn du ohne Spielpraxis ins Spiel reinkommst."

Dortmund ist die richtige Bühne

Für Robbens Anspruch ist das zu wenig. Er ist kein Spieler für die Jokerrolle, er ist ein Hauptdarsteller. "Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass ich die Mannschaft besser machen kann, wenn ich total fit bin", sagte er nach dem Rückrundenauftakt dem "Kicker".

Spiele wie gegen Bremen oder Schalke, die er über 90 Minuten bestreiten durfte, machen ihn zufriedener. Man braucht sich nur den Jubel nach dem 1:0 gegen Bremen anschauen und ihn mit dem nach dem 2:0 in Wolfsburg vergleichen.

Robben wähnt sich auf dem Weg zurück, seine Daten sprechen für ihn. Jetzt fehlt nur noch die große Bühne für den großen Spieler. Borussia Dortmund ist dafür der passende Gegner, wenn schon nicht Champions League ist. Dass Robben spielen wird, steht außer Frage. Diese Entscheidung hat Ribery seinem Trainer schon Mitte Dezember mit seiner Roten Karte in Augsburg abgenommen.

Wo ist Robbens Platz?

Viel interessanter wird aber zu sehen sein, wie Heynckes in den kommenden Wochen mit seinem Angebot in der Offensive umgeht.

Ein kleiner Hinweis könnte schon die Anordnung gegen den BVB sein. Zieht Heynckes Müller vom rechten Flügel ab, obwohl dieser den Platz auf der linken Außenbahn nicht als seine "Paradeposition" bezeichnet? Oder rückt Robben als Ribery-Ersatz nach links außen, obwohl dieser meint: "Rechts ist es mir ein bisschen lieber."

Dass Müller zukünftig in die Mitte versetzt wird und Robben wieder auf rechts, scheint unwahrscheinlich, da Heynckes im Zentrum einen Spielmachertyp wie Toni Kroos bevorzugt.

Kroos antwortete am Dienstag sehr diplomatisch auf die Frage, wie sich die Besetzung der linken Seite auf sein Spiel auswirken könnte. Ribery sei zwar eins zu eins nicht zu ersetzen, aber "ich kann auch mit Thomas und Arjen sehr gut harmonieren."

Robben voller Ehrgeiz

Robben will der ganzen Diskussion nicht zu viel Bedeutung beimessen. "Wir können auch im Spiel wechseln. Gegen Arsenal kam ich auch rein für die linke Seite, danach habe ich auch ein bisschen rechts gespielt." Dort leitete er das 3:1 von Mario Mandzukic mit einem guten Pass auf Philipp Lahm ein.

Robben ist in jeder Minute anzusehen, wie heiß er auf mehr Spielzeit ist. Er rennt, dribbelt und schießt. In manchen Situationen überzieht der Holländer auch. Dann verpasst er das Abspiel zur richtigen Zeit, geht in ein Dribbling zu viel oder schließt zu eigensinnig ab. Sein Ehrgeiz steht ihm auch ab und an im Weg.

"Manchmal wollen einige Leute Dinge sehen, die nicht da sind", sagt Robben dazu und wischt die Bedenken weg. "Wenn ich auf dem Platz stehe, spiele ich einfach Fußball. Und das nicht anders als sonst. Es macht einfach Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen."

Die Karrierestatistiken von Arjen Robben

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung