Entscheidung gegen Dresden im Elfmeterschießen

Zieler beschert Hannover Einzug ins Achtelfinale

SID
Mittwoch, 31.10.2012 | 23:12 Uhr
Ron-Robert Zieler war der Held im Elfmeterschießen gegen Dynamo Dresden
© Getty
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Hannover 96 hat erstmals seit sechs Jahren das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Die Niedersachsen kamen in der zweiten Runde zu einem mühsamen 5:4 (1:1, 1:1) nach Elfmeterschießen gegen Zweitligist Dynamo Dresden, zeigten drei Tage nach der turbulenten 2:3-Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach aber kaum ansteigende Form.

Vor 30.000 Zuschauern hatte Mame Diouf (15.) den Favoriten in Führung gebracht. Für Dresden traf Romain Bregerie (28.). Im Elfmeterschießen parierte Hannovers Keeper Ron-Robert Zieler dann den entscheidenden Ball von Dresdens Mickael Pote.

Vor der als Risikospiel eingestuften Partie hatte es 15 Festnahmen gegeben. 1.400 Anhänger versuchten laut Polizei, die Kontrollpunkte zu durchbrechen. Dabei seien Ordner überrannt und verletzt worden, hieß es. Bis zu 300 Fans kamen unkontrolliert ins Stadion. Vor und während des Spiels zündeten beide Fangruppen immer wieder verbotene Pyrotechnik.

Bereits in der vergangenen Saison hatte es beim 0:2 der Dresdener in der zweiten Pokalrunde bei Borussia Dortmund erhebliche Ausschreitungen im Stadion gegeben. Dynamo war vom DFB daraufhin zunächst für den diesjährigen Wettbewerb ausgeschlossen und erst nach einem Einspruch der Sachsen doch zugelassen worden.

Hannover mit besserem Start

Sportlich erwischten die Platzherren den besseren Start und gingen verdient in Führung. Nach einer Kopfballablage von Didier Ya Konan bugsierte Diouf den Ball aus kurzer Distanz ins Tor. Dresdens Keeper Florian Fromlowitz, der an alter Wirkungsstätte den Vorzug vor Benjamin Kirsten erhalten hatte, war machtlos. In der Folgezeit kontrollierte Hannover das Spiel, brachte jedoch kaum Zwingendes zustande. Der Ausgleich fiel dennoch aus dem Nichts. Bregerie traf mit einem Freistoß aus gut 22 Metern.

Der Bundesligist bemühte sich anschließend um mehr Entschlossenheit, die meisten Aktionen verpufften aber wirkungslos. So kamen die Gäste, die beim 2:3 am vergangenen Wochenende beim FC St. Pauli ebenfalls ein 2:0 aus der Hand gegeben hatten, immer besser ins Spiel. Aus der kompakt gestaffelten Defensive suchte der Zweitliga-14. den Weg nach vorn und wäre kurz vor der Pause fast ein zweites Mal belohnt worden. Robert Koch scheiterte aus guter Position jedoch an 96-Schlussmann Zieler (43.).

Hagguis Kopfball klatscht an den Pfosten des Dynamo-Tores

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hannover den Nachweis des Klassenunterschieds zunächst schuldig. Zwar waren die Platzherren das deutlich aktivere Team, die Angriffe verfingen sich in Abwesenheit des geschonten Topscorers Szabolcs Huszti aber immer wieder in der geschickt verteidigenden Abwehrreihe der Dresdener. In der 54. Minute war Karim Haggui Hannovers erneuter Führung noch am nächsten. Der Innenverteidiger traf per Kopf nur den Pfosten des Dynamo-Tores.

Die abwartend agierenden Dresdener antworteten prompt. Bei einem Schuss von Pote war Zieler vor der mit knapp 10.000 mitgereisten Dynamo-Fans gefüllten Kurve erneut gefordert (57.). Hannover drängte danach nach vorn, fand aber weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung ein Mittel, um zum Erfolg zu kommen.

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