Regionalligist blamiert Bundesligisten

Sensation: Berliner AK zerlegt Hoffenheim

SID
Samstag, 18.08.2012 | 17:07 Uhr
Justin Gerlach (l.) erzielte das zwischenzeitliche 2:0 für die Amateure
© spox
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta

Der Pokal hat seine erste Sensation: Der Regionallist Berliner AK schlägt die TSG 1899 Hoffenheim mit 4:0 (3:0). Der Bundesligist präsentierte sich desolat und wurde von dem Viertligisten in alle Einzelteile zerlegt.

Bei seiner Rückkehr nach Berlin hat Markus Babbel mit Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim eine peinliche Niederlage hinnehmen müssen.

Die vom ehemaligen Coach von Hertha BSC trainierten Kraichgauer verloren ihr Erstrundenspiel des DFB-Pokals beim Regionalligisten und Berliner Pokalsieger BAK sogar in dieser Höhe verdient 0:4 (0:3). Auch Nationaltorhüter Tim Wiese bei seinem Pflichtspieldebüt für Hoffenheim konnte das Desaster nicht verhindern.

"Die Art und Weise, wie wir heute verloren haben ist erschreckend. Das schlimmste ist ja, dass der Sieg auch in der Höhe völlig verdient ist. Wir hätten ja noch mehr Treffer kassieren können", stellte Babbel geschockt fest.

Ein Lob an den Gegner musste er nicht einmal aussprechen. "Berlin ist nicht über sich hinausgewachsen. Mit einfachsten Mitteln haben sie uns permanent ausgehebelt. Wenn wir noch drei Stunden weiter gespielt hätten, hätten wir auch kein Tor geschossen. Ich bin sprachlos und fassungslos. Ich muss mir heute Abend ein paar Gedanken machen, aber zur Tagesordnung können wir nicht einfach übergehen."

Bemitleidenswerter Wiese

Vor 1468 Zuschauern im ehrwürdigen Berliner Poststadion bahnte sich die Sensation schon früh an. Bereits in der dritten Minute überraschte Stürmer Metin Cakmak den von der tief stehenden Sonne geblendeten Wiese mit einem Drehschuss von der Strafraumkante.

Gegen die in jeder Hinsicht enttäuschenden Gäste trafen außerdem Justin Gerlach (31.) und Kevin Kruschke (40.) noch vor der Pause. Beide tauchten nach dramatischen Lücken in der Hoffenheimer Defensive jeweils völlig frei vor dem bemitleidenswerten Wiese auf.

Und der Torhüter war es auch, der bei drei Großchancen der euphorisierten Gastgeber das Debakel noch in der ersten Halbzeit in Grenzen hielt.

Trotz zweier Wechsel von Babbel zur Pause behielt der BAK auch nach dem Seitenwechsel die Kontrolle. Nach einem verunglückten Abspiel nun auch von Wiese vollendete erneut Cakmak (49.) zum 4:0.

Einen neuen Rekord hat Berlin mit dem Ergebnis auch noch aufgestellt. Noch nie gewann ein Viertligist ein Pokalspiel gegen ein Team aus der Bundesliga mit vier Toren Unterschied.

Die 1. Runde des DFB-Pokals im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung