Freitag, 11.05.2012

Norbert Dickel im Interview

Dickel: "Für uns wird das ein Heimspiel"

Er ist die Stimme von Borussia Dortmund. Als Stadionsprecher, vor allem aber als hoch emotionaler Kult-Kommentator des BVB-Fanradios, erlangte Norbert Dickel Berühmtheit bis weit über die Dortmunder Stadtgrenzen hinaus. Im SPOX-Interview spricht er über das Pokal-Finale, den Dortmunder Fan-Ansturm und Currywurst bis zum Abwinken.

Norbert Dickel möchte gegen Bayern das erste Double der Dortmunder Vereinsgeschichte feiern
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Norbert Dickel möchte gegen Bayern das erste Double der Dortmunder Vereinsgeschichte feiern

SPOX: Herr Dickel, Sie könnten im Spiel gegen die Bayern Geschichte schreiben und als Erster das Double schaffen: Pokalsieger als Spieler und Stadionsprecher. Das ist ein enormer Druck, der da auf Ihnen lastet, oder?

Norbert Dickel: (lacht) Auf mir? Auf meiner Person lastet kein Druck, nein.

SPOX: Der BVB hat die Bayern viermal in Serie besiegt. Da ist man Favorit, oder?

Dickel: Das sehe ich nicht so. Die Chancen stehen 50:50, ganz klar. Bayern hat eine Super-Mannschaft, wir haben eine Super-Mannschaft. Es ist ein Endspiel, da gibt es für mich keinen Favoriten.

SPOX: Die Borussia ist Meister, hat den Titel verteidigt, dabei Rekorde gebrochen wie am Fließband. Ist das die beste Dortmunder Elf aller Zeiten?

Dickel: Es wäre falsch, andere erfolgreiche Dortmunder Mannschaften jetzt durch so eine Aussage abzuwerten. Trotzdem: Fantastisch, was die Jungs in diesem Jahr geleistet haben, was die Trainer geleistet haben, was das Umfeld geleistet hat. Und das war nach der Meisterschaft im letzten Jahr sicherlich nicht so zu erwarten.

SPOX: Gegen die Bayern das Double zu holen wäre eine ganz besondere Genugtuung, oder? 2008 hat man noch das Finale verloren.

Dickel: Wir empfinden sportlich eine große Rivalität zu den Bayern, in den vergangenen zwei Jahren hat man das gespürt. Aber das hat nichts mit Genugtuung zu tun. Wir wollen den Pokal nach Dortmund holen, das ist unser Ziel. Deshalb freuen wir uns auf das Spiel. Wir haben alle großes Vertrauen in die Mannschaft.

SPOX: Wie wird die Atmosphäre sein? Rechnen Sie damit, dass es für den BVB eine Art Heimspiel werden wird?

Dickel: Auf jeden Fall. Ich weiß gar nicht, wie viele tausend Dortmunder nach Berlin fahren, die überhaupt keine Karte haben. Die wollen alle einfach dabei sein. Für die Waldbühne waren innerhalb von einer Stunde zehntausend Karten weg - das ist alles Wahnsinn!

SPOX: Was unterscheidet einen Bayern-Fan vom Dortmund-Fan?

Dickel: Ich glaube, dass unser Slogan einfach zutreffend ist: "Echte Liebe." Unsere Fans lieben den Verein und würden alles für ihn tun. Das ist etwas ganz Besonderes, etwas Tiefes, auch die Nähe, die wir zu unseren Fans haben. Ich glaube, dass das jeder im Stadion spürt und dass wir deshalb auch so eine große Anhängerschaft haben. Dazu kommt die fantastische Mannschaft, ein überragender Trainer und ein geniales Umfeld.

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SPOX: Eine Woche später spielen die Bayern im Champions-League-Finale. Fiebern Sie dann mit den Münchnern mit?

Dickel: Natürlich gönne ich den Bayern das Champions-League-Finale. Ich wohne ja im Ruhrgebiet und nicht in der Schweiz oder in Spanien. Ich kenne Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer gut und wünsche ihnen den Titel. Das ist völlig klar.

SPOX: Vor welchem Bayern-Spieler haben Sie persönlich am meisten Respekt?

Dickel: Ich würde das lieber so beantworten: Die Bayern dürfen durchaus Respekt vor unserer gesamten, im Kollektiv funktionierenden Mannschaft haben. Ich habe sehr viel Vertrauen in unsere Mannschaft und keine Angst vor einem gegnerischen Spieler. Unser Kollektiv hat in den vergangenen zwölf Monaten einfach gigantisch funktioniert.

SPOX: Kurz zu Ihrer Karriere: Sie haben den Pott ja selbst geholt, 23 Jahre ist das jetzt her. Zwei Tore gegen Bremen damals, der größte Moment ihrer Karriere?

Dickel: Mit Abstand.

SPOX: Sie gingen nach einer Knieverletzung angeschlagen in die Partie, sie hatten auch Schmerzen während des Spiels. Danach ging's eigentlich nie mehr wirklich weiter. Haben sie sich im Finale ihre Karriere ruiniert?

Dickel: Nein, auf keinen Fall. Das, was ich hatte (entfernter Meniskus, Knorpelschaden, Arthrose, Anm d. Red.), kann man einfach nicht reparieren. Das war mein Pech. Ich habe ja ein Jahr lang geglaubt: Morgen wird's besser! Das dauert aber bis heute an.

SPOX: Also heute geht gar nichts? Auch kein Freundschaftskick?

Dickel: Nein. Völlig unmöglich.

SPOX: Dem BVB sind sie treu geblieben. Sie kommentieren die Spiele im Net-Radio und sind Stadionsprecher. War es Ihnen schon als Spieler klar, dass es in diese Richtung gehen soll?

Dickel: Da bin ich reingerutscht. Der Präsident mich angerufen und gesagt: "Kannst du das machen? Du wärst der richtige Mann!" Später kamen die Fernsehmoderationen im Stadion und das Radio dazu. Mittlerweile moderiere ich auch unseren eigenen Fernsehkanal "BVB total!".

SPOX: Ihre Auftritte im Radio sind Kult, nicht nur bei BVB-Fans. Wofür sind Sie bei den Fans berühmter: Für die Leidenschaft am Mikro oder für die zwei Buden gegen Bremen?

Dickel: Ich glaube, das ist eine Kombination. Es stehen viele auf der Südtribüne, die mich gar nicht haben spielen sehen. Beim Radio ist es so: Ich bin nicht nur ehemaliger Spieler und Angestellter des Vereins, ich bin ja auch noch Fan des Klubs und der Mannschaft. Das ist dann natürlich auch eine hochexplosive Mischung.

SPOX: Darauf wollte ich gerade zu sprechen kommen: Sie haben sich auch schon mitreißen lassen von den Emotionen. Ist Ihnen in dem Moment am Mikro schon klar, dass es Ärger geben könnte?

Dickel: Nein. Ich hab ja mal in Anführungsstrichen "Du Blinder!" gesagt, als Mario Götze von Wolfgang Stark Rot bekommen hat. Natürlich tut mir das dann leid. Aber das ist ja auch Fanradio, das darf man auch nicht vergessen. Wir machen das für unsere Fans. Inzwischen hören aber anscheinend so viele zu, dass man da auch schon mal größeren Ärger bekommen kann. Dass man "Korinthenkacker" nicht sagen darf, ist uns bewusst. Das ist ja auch nicht die Regel, sondern dem geschuldet, dass Boris Rupert und ich beide große Fans sind.

SPOX: Haben Sie auch Kontakt zu anderen Stadionsprechern?

Dickel: Ich bin schon ein paar Jahre mit Arnd Zeigler aus Bremen befreundet. Mit Till Uhlig von Hannover habe ich zusammen die WM 2006 gemacht. Ich kenne auch Andi Wenzel von der Nationalmannschaft. Aber dass wir zusammensitzen und uns austauschen, was man ändern könnte, das gibt es nicht.

SPOX: Sie sind vor kurzem unter die Sänger gegangen.

Dickel: Das ist einfach der momentanen Situation beim BVB geschuldet: Spaß, Freude, tolle Mannschaft. Das soll sich im Lied widerspiegeln. Ich will damit ja nicht nach Baku.

SPOX: Wie kam es denn an bei den Spielern?

Dickel: Die finden das gut! "Borussia, schenk uns die Schale", das ist einfach ein lustiges Lied. Die Melodie kennt jeder. Man sollte im Leben nicht immer alles allzu ernst nehmen. Wir wollen Freude damit verbreiten, mehr nicht.

SPOX: Sie haben zuletzt eine Currywurst-Bude in Dortmund aufgemacht. Eine knallharte Geschäftsidee?

Dickel: Seit 20 Jahren sage ich: Irgendwann kriege ich mal eine Currywurst-Bude. Ich liebe Currywurst! Man isst in seinem Leben hunderte Currywürstchen und denkt: Dies und das könnte aber besser sein. Wir haben versucht, es so hinzukriegen, dass es für uns die Beste ist. Palmöl, gute Fritten, Metzgerwürste. Die Soße hab ich in nächtelanger Arbeit zusammengewurschtelt. Das ist einfach eine qualitativ hochwertige Speise.

SPOX: Wenn die Mannschaft den Pokal holt, geben Sie sicher eine Runde aus.

Dickel: Dann können die so lange essen, wie sie wollen. Bis sie nicht mehr können!

SPOX: Eine möglichst genaue Prognose zum Abschluss?

Dickel: Die ersten 45 Minuten des 34. Spieltags haben mich von unserer Mannschaft sehr beeindruckt. Da ging es zwar um einen ganz besonderen Rekord, aber es bleibt der 34. Spieltag und man war bereits Meister. Doch wie die Mannschaft da aufgetreten ist, das war unfassbar und stimmt mich zuversichtlich, dass wir auch das Pokalfinale gewinnen.

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Dortmund vs. Bayern: Die besten Duelle
"Wer hat's geschossen?" "Die Nummer 19." "Ach, du Scheisse!" Mario Götze erzielte in seinem ersten Spiel gegen den BVB den ersten Treffer
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"Wer hat's geschossen?" "Die Nummer 19." "Ach, du Scheisse!" Mario Götze erzielte in seinem ersten Spiel gegen den BVB den ersten Treffer
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Die Antwort kam im Rückspiel der Saison 2013/2014: Marco Reus und Co. drehten das Hinspielergebnis. 3:0 stand's am Ende
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Die Antwort kam im Rückspiel der Saison 2013/2014: Marco Reus und Co. drehten das Hinspielergebnis. 3:0 stand's am Ende
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Die Bayern antworteten im DFB-Pokal-Finale 2014: Mats Hummels' Treffer wurde nicht gegeben - zu Unrecht
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Die Bayern antworteten im DFB-Pokal-Finale 2014: Mats Hummels' Treffer wurde nicht gegeben - zu Unrecht
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In der darauffolgelgenden Saison sicherte sich der BVB den Supercup. Dann ging's allerdings bergab...
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In der darauffolgelgenden Saison sicherte sich der BVB den Supercup. Dann ging's allerdings bergab...
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Per Foulelfmeter besorgte Arjen Robben den Sieg im Hinspiel der Bundesliga-Saison 2014/2015
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Per Foulelfmeter besorgte Arjen Robben den Sieg im Hinspiel der Bundesliga-Saison 2014/2015
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Im Rückspiel erzielte Robert Lewandowski den einzigen Treffer - ausgerechnet!
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Im Rückspiel erzielte Robert Lewandowski den einzigen Treffer - ausgerechnet!
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Am 25. Mai 2013 standen sich der FC Bayern und Borussia Dortmund im Champions-League-Finale gegenüber. Der FCB siegte 2:1
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Am 25. Mai 2013 standen sich der FC Bayern und Borussia Dortmund im Champions-League-Finale gegenüber. Der FCB siegte 2:1
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In der Champions League standen sich beide Teams 1998 im Viertelfinale gegenüber. Der BVB kam weiter, auch weil Carsten Jancker hier versemmelt
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In der Champions League standen sich beide Teams 1998 im Viertelfinale gegenüber. Der BVB kam weiter, auch weil Carsten Jancker hier versemmelt
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Vier Siege in Folge feierten die Dortmunder zwischen 2010 und 2012: Der BVB gewann im Hinspiel der Meistersaison 2010/2011 mit 2:0. Nuri Sahin traf per Freistoß
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Vier Siege in Folge feierten die Dortmunder zwischen 2010 und 2012: Der BVB gewann im Hinspiel der Meistersaison 2010/2011 mit 2:0. Nuri Sahin traf per Freistoß
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Im Rückspiel gewann der BVB erstmals nach 19 Jahren wieder in München. Sahin traf erneut - zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Borussia (Endstand 3:1)
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Im Rückspiel gewann der BVB erstmals nach 19 Jahren wieder in München. Sahin traf erneut - zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Borussia (Endstand 3:1)
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Der dritte Streich: Mario Götze (verdeckt) netzt im Hinspiel 2011/12 zum 1:0-Siegtor ein. Neuer kann nur hinterherschauen
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Der dritte Streich: Mario Götze (verdeckt) netzt im Hinspiel 2011/12 zum 1:0-Siegtor ein. Neuer kann nur hinterherschauen
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Und Nummer vier am 11. April 2012: Robert Lewandowski trifft per Hacke zum 1:0 für den BVB. Arjen Robben verschießt noch einen Elfmeter
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Und Nummer vier am 11. April 2012: Robert Lewandowski trifft per Hacke zum 1:0 für den BVB. Arjen Robben verschießt noch einen Elfmeter
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Die Dortmunder Dominanz gipfelte beim DFB-Pokalfinale 2012 in Berlin. Der BVB schoss die Münchner mit 5:2 aus dem Stadion
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Die Dortmunder Dominanz gipfelte beim DFB-Pokalfinale 2012 in Berlin. Der BVB schoss die Münchner mit 5:2 aus dem Stadion
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Nach fünf Niederlagen in Folge holte der FC Bayern mit veränderter Mannschaft im Supercup den ersten Sieg nach langer Zeit gegen den BVB
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Nach fünf Niederlagen in Folge holte der FC Bayern mit veränderter Mannschaft im Supercup den ersten Sieg nach langer Zeit gegen den BVB
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Auch in der Liga sah es im Hinspiel lange Zeit gut aus für Torschütze Kroos und seine Bayern. Götze egalisierte den Treffer aber, Endstand 1:1
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Auch in der Liga sah es im Hinspiel lange Zeit gut aus für Torschütze Kroos und seine Bayern. Götze egalisierte den Treffer aber, Endstand 1:1
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Das Rückspiel der Saison 2012/13 wurde eine hitzige Angelegenheit, als Bayerns Rafinha vom Platz flog. Auch Sammer und Klopp zofften sich
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Das Rückspiel der Saison 2012/13 wurde eine hitzige Angelegenheit, als Bayerns Rafinha vom Platz flog. Auch Sammer und Klopp zofften sich
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Angeheizt wurde die Partie durch den anstehenden Transfer von Mario Götze im Sommer 2013 zum FC Bayern. Dass Götze wegen einer Muskelverletzung nicht spielen konnte, war den Fans egal
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Angeheizt wurde die Partie durch den anstehenden Transfer von Mario Götze im Sommer 2013 zum FC Bayern. Dass Götze wegen einer Muskelverletzung nicht spielen konnte, war den Fans egal
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Die Generalprobe für das Champions-League-Finale in London endete 1:1, auch weil Robert Lewandowski mit einem Elfmeter an Manuel Neuer scheiterte
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Die Generalprobe für das Champions-League-Finale in London endete 1:1, auch weil Robert Lewandowski mit einem Elfmeter an Manuel Neuer scheiterte
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Zwischen den beiden Bundesligaspielen trafen sich Bayern und Dortmund auch noch im Pokal-Viertelfinale. Der FCB siegte dank eines Treffers von Arjen Robben 1:0
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Zwischen den beiden Bundesligaspielen trafen sich Bayern und Dortmund auch noch im Pokal-Viertelfinale. Der FCB siegte dank eines Treffers von Arjen Robben 1:0
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In der Hinrunde der Saison 2009/10 brachte der Ex-Bayer Mats Hummels den BVB früh in Führung
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In der Hinrunde der Saison 2009/10 brachte der Ex-Bayer Mats Hummels den BVB früh in Führung
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Aber in der zweiten Halbzeit drehten die Bayern auf und gewannen 5:1. Franck Ribery traf per Freistoß und sprang dann in die Arme seines Trainers
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Aber in der zweiten Halbzeit drehten die Bayern auf und gewannen 5:1. Franck Ribery traf per Freistoß und sprang dann in die Arme seines Trainers
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Im Rückspiel hatte der BVB zwischenzeitlich viel Spaß. Zumindest Mohamed Zidan mit der Kamera
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Im Rückspiel hatte der BVB zwischenzeitlich viel Spaß. Zumindest Mohamed Zidan mit der Kamera
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Der Spaß verging dem BVB aber noch. Unter anderem Mario Gomez machte den 3:1-Sieg der Münchner klar
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Der Spaß verging dem BVB aber noch. Unter anderem Mario Gomez machte den 3:1-Sieg der Münchner klar
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Pokalfinale 2008: In der Verlängerung markiert Luca Toni seinen zweiten Treffer und schießt den FCB zum Pokalsieg
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Pokalfinale 2008: In der Verlängerung markiert Luca Toni seinen zweiten Treffer und schießt den FCB zum Pokalsieg
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Unvergessen ist natürlich auch das 11:1 der Bayern an der Grünwalder Straße. Allein Gerd Müller traf vier Mal
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Unvergessen ist natürlich auch das 11:1 der Bayern an der Grünwalder Straße. Allein Gerd Müller traf vier Mal
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Und hier netzt der Bomber schon wieder ein, diesmal im Olympiastadion. BVB-Keeper Horst Bertram kann nichts machen
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Und hier netzt der Bomber schon wieder ein, diesmal im Olympiastadion. BVB-Keeper Horst Bertram kann nichts machen
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Auch in den 80er Jahren lieferten sich beide Teams heiße Duelle. Bayerns Raimond Aumann und BVB-Spieler Thomas Kroth
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Auch in den 80er Jahren lieferten sich beide Teams heiße Duelle. Bayerns Raimond Aumann und BVB-Spieler Thomas Kroth
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Lothar Matthäus wirft sich im eng besetzten Westfalenstadion in einen Freistoß
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Lothar Matthäus wirft sich im eng besetzten Westfalenstadion in einen Freistoß
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Frank Mill erzielte insgesamt 123 Bundesliga-Tore. Berühmt wurde er allerdings wegen dieser Szene. Der BVB-Stürmer umspielt Pfaff, schießt den Ball aber nur an den Pfosten
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Frank Mill erzielte insgesamt 123 Bundesliga-Tore. Berühmt wurde er allerdings wegen dieser Szene. Der BVB-Stürmer umspielt Pfaff, schießt den Ball aber nur an den Pfosten
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Noch mal an Brisanz gewann das Duell in 90er Jahren. Hier klärt Ruggiiro Rizzitelli für seinen Keeper, der von Jürgen Kohler attackiert wird
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Noch mal an Brisanz gewann das Duell in 90er Jahren. Hier klärt Ruggiiro Rizzitelli für seinen Keeper, der von Jürgen Kohler attackiert wird
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Ebenfalls eine unvergessliche Szene. Matthäus macht die Heulsuse Möller, der wischt ihm die Tränen aus dem Gesicht
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Ebenfalls eine unvergessliche Szene. Matthäus macht die Heulsuse Möller, der wischt ihm die Tränen aus dem Gesicht
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Möller hatte es ohnehin nicht leicht. Hier greift Kahn beherzt zu
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Möller hatte es ohnehin nicht leicht. Hier greift Kahn beherzt zu
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Ebenfalls ein Klassiker des Klassikers: Kahns Kungu-Fu-Aktion gegen Stephane Chapuisat
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Ebenfalls ein Klassiker des Klassikers: Kahns Kungu-Fu-Aktion gegen Stephane Chapuisat
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Und weiter geht's mit Kahn: Im gleichen Spiel die Biss-Attacke gegen Heiko Herrlich
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Und weiter geht's mit Kahn: Im gleichen Spiel die Biss-Attacke gegen Heiko Herrlich
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Das legendäre 1:1 vom 7. April 2001. Schiedsrichter Hartmut Strampe zeigt zwei Mal Rot, ein Mal Gelb-Rot und zwölf Mal Gelb.
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Das legendäre 1:1 vom 7. April 2001. Schiedsrichter Hartmut Strampe zeigt zwei Mal Rot, ein Mal Gelb-Rot und zwölf Mal Gelb.
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Kurz vor Schluss setzt Tomas Rosicky einen Freistoß an den Innenpfosten, was Oliver Kahn gebührend feiert
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Kurz vor Schluss setzt Tomas Rosicky einen Freistoß an den Innenpfosten, was Oliver Kahn gebührend feiert
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2005 sah Dortmund lange wie der sichere Sieger aus. Die Bayern kommen in den letzten Minuten zurück und Roy Makaay köpft das 2:2 in der 90. Minute
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2005 sah Dortmund lange wie der sichere Sieger aus. Die Bayern kommen in den letzten Minuten zurück und Roy Makaay köpft das 2:2 in der 90. Minute
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Das Duell Bayern gegen Dortmund war lange Zeit auch das Duell der Rivalen Oliver Kahn und Jens Lehmann
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Das Duell Bayern gegen Dortmund war lange Zeit auch das Duell der Rivalen Oliver Kahn und Jens Lehmann
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Der BVB-Keeper wurde von den Bayern nicht geschont. Giovane Elber rauscht Lehmann hinein...
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Der BVB-Keeper wurde von den Bayern nicht geschont. Giovane Elber rauscht Lehmann hinein...
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...was Jan Koller gar nicht toll findet. Lehmann kann weiterspielen...
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...was Jan Koller gar nicht toll findet. Lehmann kann weiterspielen...
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...flog aber später vom Platz. Jan Koller schlüpfte ins Torwart-Trikot...
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...flog aber später vom Platz. Jan Koller schlüpfte ins Torwart-Trikot...
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...und nahm es sogleich mit dem Schiedsrichter auf.
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...und nahm es sogleich mit dem Schiedsrichter auf.
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Elber und Lehmann kamen sich aber auch zuvor schon ziemlich nach
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Elber und Lehmann kamen sich aber auch zuvor schon ziemlich nach
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Rudelbildung gehört zu einem richtigen Spiel Bayern gegen Dortmund eigentlich dazu. Das weiß auch Fredi Bobic
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Rudelbildung gehört zu einem richtigen Spiel Bayern gegen Dortmund eigentlich dazu. Das weiß auch Fredi Bobic
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Die Duelle wurden immer sehr intensiv geführt. Da wird ein Pressschlag auch mal mit dem Kopf gemacht. Schädelbrummen inklusive
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Die Duelle wurden immer sehr intensiv geführt. Da wird ein Pressschlag auch mal mit dem Kopf gemacht. Schädelbrummen inklusive
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Auch das sieht sehr gefährlich aus. Aber Salihamidzic' Kopf blieb dran
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Auch das sieht sehr gefährlich aus. Aber Salihamidzic' Kopf blieb dran
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Aber nicht immer gab es nur böses Blut. Die Brasilianer Elber und Dede beim launigen Schwätzchen
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Aber nicht immer gab es nur böses Blut. Die Brasilianer Elber und Dede beim launigen Schwätzchen
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Natürlich gab es in den Duellen auch Tore satt. Hier netzt Mehmet Scholl ein
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Natürlich gab es in den Duellen auch Tore satt. Hier netzt Mehmet Scholl ein
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Auch Air Riedlie ließ sich nicht bitten und traf per Kopf. Kahn segelt dagegen an der Flanke vorbei
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Auch Air Riedlie ließ sich nicht bitten und traf per Kopf. Kahn segelt dagegen an der Flanke vorbei
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Auch eine Reihe Platzverweise gehören zur Geschichte dieses Klassikers. Hier erwischt es Sammy Kuffour
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Auch eine Reihe Platzverweise gehören zur Geschichte dieses Klassikers. Hier erwischt es Sammy Kuffour
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Interview: Stefan Petri

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