DFB-Pokal - 1. Runde

FCK mit Dusel gegen Pokalschreck weiter

SID
Freitag, 13.08.2010 | 21:37 Uhr
Osnabrücks Michael Lejan im Dreikampf mit Lauterns Oliver Kirch und Florian Dick (v.l.)
© Imago
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern hat in letzter Sekunde eine Pokal-Blamage abgewendet. Die Mannschaft von Trainer Marco Kurz gewann beim Pokalschreck VfL Osnabrück mit 3:2 (1:1, 0:1) nach Verlängerung und zog damit die zweite DFB-Pokalrunde ein.

Die Lauterer retteten sich dabei durch das Tor von Srdjan Lakic in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:1 in die Verlängerung. Dort sorgte Erwin Hoffer mit einem Doppelpack (106./111.) für die Entscheidung. Neuzugang Sebastian Tyrala (20.) hatte Osnabrück in Führung gebracht. Das 2:3 durch Björn Lindemann (115.) kam dann zu spät.

In der vergangenen Saison war Osnabrück als Drittligist mit Siegen gegen den Hamburger SV (7:5 nach Elfmeterschießen) und Borussia Dortmund (3:2) bis ins Viertelfinale eingezogen, wo erst gegen Schalke 04 Endstation war (0:1).

Viele neue Gesichter beim FCK

Gleich vier Neuzugänge hatte Lauterns Coach Marco Kurz in der Startformation aufgeboten. Neben Oliver Kirch, Christian Tiffert und Ilian Micanski durfte auch der Ex-Mainzer Chadli Amri ran, um die Lücke im linken Mittelfeld nach den Ausfällen von Ivo Ilicevic (Sperre) und Stiven Rivic (Kehlkopfentzündung) zu schließen.

VfL-Coach Karsten Baumann vertraute mit einer Ausnahme seiner Aufstiegself. Als einziger Neuzugang lief der ehemalige Dortmunder Tyrala von Beginn an auf. Damit bewies Baumann ein glückliches Händchen.

Tyrala bringt Außenseiter in Front

Den druckvollen Beginn der Gastgeber vor 16.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion krönte Tyrala mit dem Führungstreffer. Allerdings machte FCK-Schlussmann Tobias Sippel bei dem Schuss aus über 30 Metern keine gute Figur. Zuvor hatte Kaiserslauterns Hintermannschaft den Ball leichtfertig hergegeben und anschließend den Torschützen nicht entscheidend gestört.

In einer ruppigen Schlussphase der ersten Hälfte mit fünf Gelben Karten in fünf Minuten verhinderte Sippel mit vollem Körpereinsatz das mögliche 0:2, als er gegen den freistehenden Alexander Schnetzler klärte. Sippel verletzte sich bei der Aktion, konnte aber nach kurzer Behandlung weitermachen.

"Wir sind auch spielerisch besser und führen verdient", sagte Osnabrücks Sportdirektor Lothar Gans in der Halbzeitpause. Allerdings profitierte der VfL auch vom konzeptlosen Auftreten der Gäste.

Mit deutlich mehr Biss kamen die Pfälzer aus der Kabine und erarbeiteten sich erste Chancen. Nachdem der Versuch von Amri (48.) noch sicher in den Armen von VfL-Schlussmann Tino Berbig landete, scheiterte Micanski in der 56. Minute nur knapp. Berbig lenkte den Schuss aus wenigen Metern zur Ecke ab.

Lucky Punch durch Lakic

Als ganz Osnabrück den Schlusspfiff des Unparteiischen Thorsten Kienhöfer aus Herne herbeisehnte, setzte Lakic in der dritten Minute der Nachspielzeit eine Direktabnahme aus zwölf Metern zum 1:1 ins Netz und erzwang die Verlängerung.

Dort traf Neapel-Leihgabe Erwin Hoffer nach Pass von Lakic erst zum 2:1 für den zweimaligen Pokalsieger (106.), ehe dem Österreicher nach einer Einzelleistung auch noch das 3:1 (111.) gelang. Lindemann konnte nur noch verkürzen (115.).

Bei den Gastgebern waren Torschütze Tyrala und Kapitän Angelo Barletta die besten Spieler, bei Kaiserslautern überzeugten die Stürmer Lakic und Hoffer.

Osnabrück - Kaiserslautern: Daten und Fakten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung