DFB-Pokal, Viertelfinale

Die Angst der Bayern vor sich selbst

Von Für SPOX in der Allianz Arena: Andreas Lehner
Donnerstag, 11.02.2010 | 08:56 Uhr
Bayerns Franck Ribery feiert den Treffer zum 3:2 gegen Greuther Fürth
© Getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Serie A
Live
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Gegen Fürth machten sich die Bayern selbst das Leben schwer. Ein Dauerzustand sollte das nicht werden. Dafür läuft Franck Riberys Aufbau vielversprechend weiter. Die Spieler der zweiten Reihe haben aber ein Problem.

Louis van Gaal hatte sich während der Dauerdiskussion über Arjen Robbens lange Unterhose auch mal mit dem Schuhwerk seiner Spieler beschäftigt. Wie mit der Mode bei Frauen sei das, und noch nicht mal gut abgestimmt.

Es ist nicht überliefert, was Franck Ribery von den modischen Ansichten seines Trainers hält, aber als er nach dem 6:2-Sieg gegen Greuther Fürth in den Katakomben verschwand, trug er mit seiner Sportkleidung wenig abgestimmte Moon-Boots. Seine gelben Treter, die zum Trainingsauftakt noch entzündete Zehen verursacht hatten, hatte er in der Hand.

Hauptverantwortlich für den Schuhwechsel war sein Trainer. Der hatte ihn in der 73. Minute nämlich vom Platz genommen. Van Gaal baut ihn weiterhin langsam auf.

Ribery überrascht über die Auswechslung

Die Arme fragend ausgebreitet ging Ribery auf seinen Trainer zu, die Sprechblase mit dem "Warum?!" über seinem Kopf konnte man sich denken. "Ich war nur überrascht, dass ich raus musste, weil mich der Coach in der Halbzeit noch gefragt hatte, ob ich 90 Minuten durchhalte. Und ich hätte gekonnt", sagte Ribery.

Also suchte der Franzose in der Kabine das Gespräch mit van Gaal. "Ich verstehe die Entscheidung, weil wir in den nächsten Wochen alle drei Tage ein Spiel haben. Es gibt keine Probleme", erklärte der Franzose.

"Franck ist noch nicht zurück"

Ob er am Samstag gegen Dortmund wieder in der Startelf stehen wird, ist offen und hängt auch von der Verfassung des vom Magen-Darm-Virus befallenen Ivica Olic ab.

Noch war Ribery in vielen Aktionen die fehlende Spielpraxis und Spritzigkeit anzumerken.

Er bereitete zwar das 1:0 von Müller vor und traf zum 3:2 selbst, hatte in den Eins-gegen-Eins-Situationen gegen den schnellen und aggressiven Stephan Schröck aber seine Probleme.

"Wir wissen alle, dass Franck auf sehr hohen Niveau spielen kann, aber über 90 Minuten ist das noch schwierig", sagte Kapitän Mark van Bommel: "Franck ist noch nicht zurück."

Bayern staunt über Fürth

Aber nicht nur Ribery hatte Probleme mit seinem Gegenspieler, die ganze Bayern-Mannschaft kam mit der extrem aggressiven Spielweise der Fürther in Halbzeit eins nicht zu Recht. Van Gaal attestierte dem Gegner sogar "überragenden Fußball" im ersten Abschnitt.

Der Trainer war zur Halbzeit dementsprechend "sehr böse", die Ansprache fiel aber gar nicht mal so laut aus, weil "wir alle selbst wussten, dass wir nicht gut gespielt haben", wie Mario Gomez versicherte. Die Bayern seien sogar staunend in der Kabine gesessen, ob der Spielweise des Gegners.

In der zweiten Halbzeit war die Mannschaft wacher und stärker im Zweikampf. "Da haben wir dann normalen Fußball gespielt", wie van Bommel es nennt, "die Fürther haben in der zweiten Halbzeit für ihr Tempo bezahlt."

Auch weil sie in den ersten 45 Minuten zu viele Chancen liegen ließen. Anstatt 2:1 hätte es auch 4:1 für die Gäste stehen können. Sportdirektor Christian Nerlinger hatte eine berechtigte "Angst, dass es schief geht".

Die gleichen Fehler wie in Wolfsburg

Die Bayern agierten nach der Führung zu unkonzentriert, spielten oft die falschen Bälle und wählten die falschen Lösungen. Van Gaal hatte diese Lässigkeit schon in Wolfsburg angemahnt, stieß dabei aber wohl auf halbtaube Ohren. "Das müssen wir dringend abstellen", forderte Doppel-Torschütze Müller, weil es nicht immer gut geht wie gegen Wolfsburg und Fürth. Dieser Schlendrian ist im Moment der einzige Gegner der Bayern.

Die Bälle gingen im Mittelfeld zu schnell verloren, die Offensivspieler Ribery, Müller und Robben wurden nicht richtig angespielt. Vor allem Anatolij Tymoschtschuk, der für Schweinsteiger mal wieder im Zentrum ran durfte, hatte große Schwierigkeiten.

Das Spiel war zwar bei seiner Auswechslung vom Spielstand her schon wieder ausgeglichen, doch schon zuvor stand sein Ersatz David Alaba zusammen mit seinem Kollegen aus der zweiten Mannschaft Diego Contento an der Außenlinie bereit.

Alabas Einwechslung: Van Gaals Zeichen an Tymoschtschuk

Ein deutliches Zeichen von van Gaal an den Ukrainer, den ebenfalls ausgetauschten Christian Lell und an den sich weiter aufwärmenden Hamit Altintop.

Der Trainer setzte mal wieder auf die Jugend - und hatte mal wieder Recht. Alaba bereitete Riberys Führungstreffer durch aggressives Zweikampfverhalten tief in der gegnerischen Hälfte vor. Dort war Tymoschtschuk in seinen 59 Minuten nie aufgetaucht.

"Alaba ist ein guter Spieler und noch nicht so alt", stellte van Bommel fest. Stimmt, 17 volle Jahre genau. Deshalb sind sie in München auch bedacht, den Österreicher nicht zu früh ins Rampenlicht zu stellen. "Diego Contento hat das auch super gemacht", sagte van Bommel nach jeder Frage, die Alaba galt.

Und als der 17-jährige Wiener nach dem Spiel in den Katakomben stand und etwas zu lange mit den Reportern plauderte, kam Nerlinger und beendete das Gespräch.

Dabei hatte Alaba ganz brav geantwortet, dass er nicht mit einer Einwechslung gerechnet hatte und einfach sein Spiel gespielt habe. In weißen Schuhen. Was natürlich modisch, aber nicht gut abgestimmt war.

SPOX-Analyse: Louis van Gaal war sehr böse

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung