DFB-Pokal

Fortuna hofft auf Sensation gegen Hamburg

SID
Montag, 03.08.2009 | 10:34 Uhr
Die Fortuna-Spieler nach dem Aufstieg in die 2. Liga - gibt es auch heute Grund zu jubeln?
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Super Cup
Real Madrid -
Barcelona
Copa do Brasil
Botafogo -
Flamengo
Copa do Brasil
Gremio -
Cruzeiro
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Premier League
Spartak Moskau -
Lok Moskau
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Montpellier -
Straßburg
Ligue 1
Nizza -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Dijon
Ligue 1
St. Etienne -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
Serie A
Flamengo -
Goianiense
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Allsvenskan
Göteborg -
BK Häcken
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Superliga
Aarhus -
Bröndby
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga visiert Fortuna Düsseldorf im DFB-Pokal die nächste Sensation an. Gegen den Hamburger SV will das Team von Trainer Meier in die zweite Runde.

Erst Aufstieg, dann Losglück - nun will Fortuna Düsseldorf im einstigen Paradewettbewerb für eine kleine Sensation und die nächste große Party sorgen.

Der zweimalige DFB-Pokalsieger fordert heute zum Abschluss der ersten Hauptrunde den Bundesligisten Hamburger SV und feiert damit nach zwölfjähriger Durststrecke das Comeback auf der großen nationalen TV-Live-Showbühne.

Labbadia und die feuchten Hände

Zur Primetime um 20.30 Uhr kann sich der rheinische Traditionsklub auf Sky präsentieren, und die Spieler versuchten im Vorfeld, die Konkurrenz mit kleinen Seitenhieben und Verbalinjurien zu verunsichern.

"Bruno Labbadia hat bestimmt schon feuchte Hände. Denn mit Leverkusen hat er in Düsseldorf ja nicht so oft gewonnen", sagte zum Beispiel Fortuna-Neuzugang Dmitri Bulykin, den die Fortuna vom belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht für eine Saison auslieh.

Besonderes Spiel für den Ex-St.-Paulianer

Der 29-Jährige wusste wahrscheinlich nicht, dass Labbadias Pokal-Bilanz mit Bayer Leverkusen in der Arena blitzsauber war: 4:2 gegen Bayern München und 4:1 gegen den FSV Mainz 05. Feuer, wenn auch in etwas fragwürdiger Form, brachte Bulykins Teamkollege Robert Palikuca in das Erstrunden-Duell.

"Ich bin kein ehemaliger Hamburger, sondern ehemaliger St. Paulianer. Das ist Rivalität pur", sagte der ehemalige Profi des FC St. Pauli dem Express und ergänzte: "Wir haben damals immer gehofft, dass wir den Scheiß-Vorortverein mal vor die Füße kriegen, aber es hat nie geklappt."

Labbadia: "Ich erwarte ein sehr intensives Spiel"

Palikuca wird sich das Ganze aber zunächst von der Bank aus ansehen müssen, er ist bei Trainer Norbert Meier nicht gesetzt. HSV-Coach Labbadia ist auf motivierte Underdogs vorbereitet. "Ich erwarte ein sehr intensives Spiel, Düsseldorf wird hart rangehen. Solche Gegner in der ersten Runde sind sehr gefährlich und undankbar."

Beim Europa-League-Trip nach Dänemark zum FC Randers (4:0) hatte der HSV-Coach mit seinen Profis schon den Gegner auf Videos studiert. Beim HSV fehlen der gesperrte Kapitän David Jarolim und der verletzte Neuzugang Elijero Elia. Geschont werden wohl noch die neuen Marcus Berg und David Rozehnal.

Moderater mit dem Schlager gingen die Verantwortlichen bei der Fortuna um. "Die Rollenverteilung ist klar. Wir werden aber nicht vor Ehrfurcht erstarren", sagte Coach Meier. Beim letzten von drei Pokal-Duellen gegen den HSV gab es 1996 in der zweiten Runde im Rheinstadion ein 1:4 für die Fortuna.

Fortuna in das Bewusstsein der Leute bringen

Manager Wolf Werner sieht in dem Spiel vor allem die große Gelegenheit, den Klub wieder in das Bewusstsein der Leute zu bringen. "Wir wollen auf der großen Bühne weitere Werbung für uns betreiben, damit noch mehr Sponsoren ihr Herz für die Fortuna entdecken", sagt er.

Mit Hilfe des neuen Vermarkters Infront wurden innerhalb von kürzester Zeit zwei Sponsoren und rund 400.000 Euro generiert, so dass mit Bulykin ein wenig große Fußball-Welt finanziert werden konnte.

Große Zeit Ende der Siebziger

Die gab es schon in Düsseldorf in den 70er und 80er Jahren. Dreimal war die Fortuna in Folge im Pokalfinale, 1979 und 1980 holte man den Cup. Am 9. Dezember 1978 schenkten die einstigen Ikonen Klaus Allofs, Gerd Zewe oder Gerd Zimmermann Bayern München und Sepp Maier beim 7:1 ordentlich ein.

Höhepunkt war zweifelsohne das 3:4 nach Verlängerung im Europapokal-Finale der Pokalsieger 1979 gegen den FC Barcelona.

Der schleichende Niedergang

In den 80er und 90er Jahren ging es dann schleichend bergab. Bundesliga-Abschied 1997 und der Sturz in die Viertklassigkeit 2002.

Nun ist man wieder da - nur die Fans sind offenbar von der Aufstiegsfeier noch etwas müde: Bis zum Wochenende waren erst 36.000 der 50.095 zur Verfügung stehenden Tickets vergriffen.

Fortuna Düsseldorf: News und Informationen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung