"Muss Sympathien für Leverkusen aufbringen"

Hyypiä sorgt bei Campino für Gewissensbisse

SID
Freitag, 31.07.2009 | 13:57 Uhr
Sami Hyypiä spielte von 1999 bis 2009 für den FC Liverpool
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Einen Freund im Rheinland hatte Sami Hyypiä nach zehn Jahren in Liverpool schnell gefunden, doch bei diesem sorgt er künftig für wahre Gewissensbisse.

"Ich muss mich darauf vorbereiten, Sympathien für Bayer Leverkusen aufzubringen", sagt Campino, der Sänger der Rockband Die Toten Hosen: "Das ist normalerweise eigentlich nicht wirklich möglich als Düsseldorfer, aber da geht bei mir dann die Freundschaft vor."

Auch der 35 Jahre Hyypiä ist sich sicher, dass die Freundschaft mit dem 12 Jahre älteren Leadmann der Düsseldorfer Kultband, der auf der Hochzeit des siebenmaligen finnischen Fußballer des Jahres den Liverpool-Klassiker "You´ll never walk alone" sang, nicht leiden wird.

"In Liverpool war Sami eine Institution"

"Kein Problem, Campino hat gesagt, dass wir Freunde bleiben", sagt der Finne lächelnd. Freunde hat der kantige Innenverteidiger beim FC Liverpool viele gefunden. "Er ist ein absoluter Profi, charakterlich einwandfrei, gewissenhaft. In Liverpool war Sami eine Institution", meint sein neuer Trainer Jupp Heynckes ehrfürchtig.

Den 96-maligen Nationalspieler hatte Bayer schon verpflichtet, als der 64-Jährige Heynckes gerade mal sein unerwartetes Kurz-Comeback bei Bayern München begonnen hatte. Doch die Verpflichtung hätte auch seine vollste Zustimmung gefunden. Denn Hyypiä ist nicht nur als Innenverteidiger gefragt, sondern vor allem als Führungsspieler.

"Mit seiner Erfahrung und seiner Präsenz auf dem Platz wird er mehr Stabilität in unsere junge Mannschaft bringen", sagt Sportchef Rudi Völler.

Minimalziel: Europa

Dies ist auch nötig, denn in der Vorsaison erlebte die junge Bayer-Elf unter Heynckes-Vorgänger Bruno Labbadia nach glänzender Vorrunde einen kapitalen Absturz und verpasste den Einzug ins internationale Geschäft deutlich. Dies darf nach Ansicht Hyypiäs, der einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieb, nicht wieder passieren.

"Europäisch zu spielen, muss das Minimalziel sein", erklärt der in so mancher Europacup-Schlacht erprobte Abwehrspieler, der mit Liverpool 2001 den UEFA-Cup und 2005 sogar die Champions League gewann: "Für eine Mannschaft wie Bayer Leverkusen ist es wichtig, jede Saison in Europa dabei zu sein."

Bei den Reds hatte ihn im Vorjahr der Slowake Martin Skrtel überwiegend ins zweite Glied verbannt. Nur noch zwölfmal spielte Hyypiä von Beginn an. "Aber mein Anspruch ist es, oft zu spielen, möglichst jede Woche", sagt er. Und da er sich fürs Altenteil zu fit fühlte, wechselte er nach einem Jahrzehnt noch einmal den Verein.

Campino: "Ich halte zu ihm"

Die Wahl fiel nach eigenen Angaben auf Bayer, weil ihn die Stimmung in der BayArena im Jahr 2002 begeisterte. Damals besiegte eine Bayer-Elf um Michael Ballack, Ze Roberto und Ulf Kirsten "Pool" auf dem Weg ins Champions-League-Finale in einem begeisternden Spiel mit 4:2.

Campino gönnte Leverkusen als leidenschaftlicher Liverpool-Fan damals das Aus. Nun wird er mit Bayer mitfiebern. "Ich halte zu Sami, egal für welchen Verein der in Zukunft spielen wird", sagt er: "Ich kann dem unmöglich wünschen, dass er hier Niederlagen kassiert."

Und ein direkter Gewissenskonflikt bleibt dem Rockstar erspart. Auf Liverpool kann Bayer in diesem Jahr nicht treffen. Und für einen Vergleich mit Campinos zweiter Liebe, dem Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, müsste schon das Los im DFB-Pokal sorgen, in den Bayer am Freitag beim Regionalligisten SV Babelsberg startet (ab 20.15 im LIVE-TICKER und aufi Sky).

Sami Hyypiä im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung