KSC mit "Hühnerbrust" in den Abstiegskampf

SID
Donnerstag, 29.01.2009 | 12:44 Uhr
Blick ins Ungewisse: KSC-Manager Rolf Dohmen
© Getty
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Nach dem peinlichen 0:1 (0:0) im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den Zweitliga-Vorletzten SV Wehen Wiesbaden fürchten Verantwortliche und Anhänger des angeschlagenen Karlsruher SC vor dem Rückrundenstart in der Bundesliga am Sonntag beim VfL Bochum den erneuten Absturz in die Zweitklassigkeit.

Das Wildparkstadion glich einem Pulverfass. Vor dem Spielerausgang gingen die Fans auf die Barrikaden und forderten eine Stellungnahme der "Versager", im Presseraum redeten Manager Rolf Dohmen und Trainer Edmund Becker Klartext. 

"Das war eine Null-Leistung"

"Das war eine Null-Leistung statt ein Neustart. Statt mit breiter Brust fahren wir jetzt mit einer Hühnerbrust nach Bochum", erzürnte sich Dohmen und redete sich weiter in Rage: "Ich bin maßlos sauer. Das war katastrophal, das war unter aller Sau. Das war nicht bundesligatauglich."

Auch Becker redete sich den Frust von der Seele. "Da war keine Leidenschaft, keine Aggressivität, keine spielerische Linie - all das haben wir im Kollektiv vermissen lassen", klagte der KSC-Coach: "Die Spieler verdienen richtig Kohle und haben nichts zurückgezahlt, damit der Verein durch Zusatzeinnahmen auf besseren Füßen steht."

Becker nahm sich aber auch selbst in die Verantwortung. "Ich sitze mit im selben Boot. Ich hinterfrage mich natürlich auch, warum das Team so gespielt hat und die Defizite nicht abstellt", erklärte der 52-Jährige, der laut Dohmen nicht um seinen Job bangen muss.

Ratlosigkeit bei den Badenern

Doch Antworten haben Becker und Dohmen nicht gefunden. Statt Hoffnung herrscht Ratlosigkeit. 'Ich kann noch zehn neue Spieler holen´, entgegnete Dohmen süffisant auf die Frage, was zu tun sei.

Die Spieler des Erstliga-15. waren zumindest selbstkritisch. "Ich bin sehr enttäuscht - auch von mir selbst", erklärte Rückkehrer Giovanni Federico. Der Offensivspieler, der den KSC 2007 als bester Zweitliga-Schütze ins Oberhaus geführt hatte und in der Winterpause von Borussia Dortmund zurückkam, forderte eine Trotzreaktion in Bochum: "Wir müssen uns zusammen aus dieser Situation befreien."

Drpic als Hoffnungsträger

Mithelfen soll dabei Neuzugang Dino Drpic vom kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Nach dem feststehenden längeren Ausfall von Kapitän Maik Franz, der am Donnerstag in Basel an der Ferse operiert wurde, soll Drpic für mehr Stabilität in der Abwehr sorgen.

Während die KSC-Profis nach der Blamage ein Spießrutenlauf über sich ergehen lassen mussten, ließen sich die Wehener Spieler nach dem größten Erfolg der Klubgeschichte von den Fans feiern - allen voran Torschütze Ronny König (73.) und Torhüter Alexander Walke, der zum Schluss mit einer glänzenden Parade gegen Sebastian Freis den Sieg festhielt.

König: "Es ist ein Traum"

"Es ist ein Traum, unter den acht besten Mannschaften im Pokal zu stehen", sagte König, legte aber wie der neue Trainer Wolfgang Frank das Augenmerk auf die 2. Liga.

"Wichtig ist, dass wir den Schwung mitnehmen für die Rückrunde und die Klasse halten", sagte Frank nach seinem gelungenen Einstand.

900.000 Euro in die Vereinskasse

Wichtig war der Coup für Wehen auch aus finanzieller Sicht. Gut 900.000 Euro spült der Viertelfinaleinzug in die Kasse des hessischen Vereins.

Spekulationen um wirtschaftliche Schwierigkeiten wiesen die Verantwortlichen aber erneut zurück.

"Der SVWW ist praktisch schuldenfrei und zahlungsfähig", erklärte Manager Uwe Stöver in einem offenen Brief auf der Wehener Homepage.

Alle Ergebnisse des DFB-Pokal-Achtelfinale

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