Samstag, 09.08.2008

Erste Runde des DFB-Pokals

Bremen problemlos in Runde zwei

Nordhorn - Champions League-Teilnehmer Werder Bremen hat mit einem 9:3 (4:1)-Sieg beim Oberligisten Eintracht Nordhorn die erste Runde im DFB-Pokal mühelos überstanden.

DFB-Pokal, Werder, Bremen, Hunt
© DPA

Markus Rosenberg (6., 31., 55., 74.), Hugo Almeida (15., 22., 50.), Boubacar Sanogo (71.) und Jurica Vranjes (75.) erzielten vor 9000 Zuschauern im ausverkauften Eintracht-Stadion am Heideweg die Tore für das Team von Trainer Thomas Schaaf, das sich im ersten Pflichtspiel der Saison in guter Spiellaune präsentierte.

Dennis Brode (36.), Herion Novaku (81.) und Bertino Nacar (90.) trafen für die engagierten Hausherren, für die das Nordderby die bedeutendste Partie der vergangenen Jahrzehnte war.

Rosenberg eiskalt

Bei prächtigen äußeren Bedingungen und einer stimmungsvollen Kulisse stellte der deutsche Vizemeister, der auf die Olympioniken Diego und Dusko Tosic sowie die verletzten Per Mertesacker und Martin Harnik verzichten musste, die Weichen frühzeitig auf Sieg.

Der Schwede Markus Rosenberg verwertete den ersten gefährlichen Werder-Angriff nach einem mustergültigen Pass von Daniel Jensen überlegt zum 1:0.

Früh alles entschieden

Rosenbergs Sturmpartner Hugo Almeida - Boubacar Sanogo saß zunächst auf der Bank - legte schnell nach. Zunächst schloss der portugiesische Nationalspieler einen schnellen Konter des Erstligisten mühelos mit dem Fuß ab.

Dann brauchte der wuchtige Angreifer nach einer gefühlvollen Flanke von Torsten Frings nur noch den Kopf hinzuhalten, um das 3:0 zu erzielen. Als dann wiederum Rosenberg - diesmal mit einem Heber traf - waren alle Messen gelesen.

Sehenswerte Tore

Dennoch steckten die Nordhorner nicht auf und wurden dafür noch vor der Pause belohnt. Torjäger Brode - selbst ein eingefleischter Werder-Fan - stand goldrichtig und staubte völlig frei vor Werder- Torhüter Tim Wiese zum bejubelten 1:4 ab.

Damit hatten beide Vertretungen ihre Minimalziele praktisch erreicht und lieferten sich in der Folge zur Freude des Publikums eine muntere Pokal-Partie, frei von jeglichen unangenehmen Begleitumständen und gewürzt mit weiteren sehenswerten Toren.


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