DFB-Pokal

Hitzfeld & Kahn: Letzte Rekordjagd in Berlin

SID
Freitag, 18.04.2008 | 11:51 Uhr
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© Getty
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Berlin - In ihrem Fußball-Leben gingen Oliver Kahn und Ottmar Hitzfeld gemeinsam durch viele Höhen und Tiefen, zum Abschied will die Schicksalsgemeinschaft in Berlin noch einmal ganz nach oben.

Wenn es im DFB-Pokal-Endspiel gegen Borussia Dortmund um die erste von drei Trophäen der Saison geht, wird es für die beiden Erfolgsgaranten des FC Bayern ein Abend voller Emotionen.

Für Hitzfeld ist der Abschied von der Bühne Berlin gegen seinen früheren Klub eine "Herzensangelegenheit" - sein Kapitän Kahn kann sich mit dem sechsten Cup-Sieg als alleiniger Rekordhalter in der Geschichte des nationalen Pokal-Wettbewerbs verewigen.

Gier nach Titeln ist bei Kahn immer noch groß

"Ein Pokalfinale ist immer ein großes Erlebnis, eine prickelnde Atmosphäre. Davon träumt man natürlich, dass man ein letztes Jahr krönen kann im Pokalfinale", fieberte Kahn seinem siebten Endspiel - auch das ist Bestmarke - entgegen.

Die Gier nach Titeln und Siegen ist beim 38-Jährigen noch immer groß, obwohl der erfolgsverwöhnte Profi zum 67. Mal zu einem DFB-Pokalspiel aufläuft und der Pott nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Triple sein soll. "Aber das Naheliegendste ist immer das Wichtigste. Und das ist jetzt der DFB- Pokal", betonte Kahn, der vor dem Spiel gegen den krassen Außenseiter noch einmal eindringlich seine Mitspieler vor Überheblichkeit warnte.

"Kahn ist meine rechte Hand"

"Wir ergänzen uns sehr gut. Er reagiert beispielsweise oftmals sehr impulsiv, während ich stets versuche, zu vermitteln", lobte Hitzfeld ihn als "meine rechte Hand". Was haben die beiden nicht schon alles gemeinsam durchgemacht. 2001 gewannen sie die Champions League und den Weltpokal, 1999 verpassten sie in letzter Sekunde den Sieg beim Kampf um die wertvollste Trophäe im Vereinsfußball.

Im selben Jahr hätten die beiden auch das Triple gewinnen können, doch nach der Pleite gegen Manchester United scheiterten sie auch das einzige Mal gemeinsam im DFB-Pokal. "Normal hätten wir das Spiel mit verbundenen Augen gewonnen, wenn wir vorher nicht das Champions-League-Finale verloren hätten", erinnerte sich Kahn, für den die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen wie auch bei Hitzfeld besonders haften geblieben ist.

Hitzfeld kann zu Trainer-Quartett aufschließen 

Der heißblütige Kahn und der kühle Hitzfeld haben eine große Wertschätzung füreinander, und an oberster Stelle steht der Erfolg. Als der "General" im Dezember mit dem Verhalten seines Vorzeige- Soldaten Kahn nicht einverstanden war, verdonnerte Hitzfeld diesen zu einem Spiel Sperre und einer Geldstrafe. Kahn schluckte die bittere Pille. "Er hat sich der Sache untergeordnet, andere fühlen sich da in ihrer Eitelkeit gekränkt", sagte Hitzfeld, der mit dem Titel-Dreier seinem Nachfolger Jürgen Klinsmann ein schweres Erbe hinterlassen könnte.

Kahn kann zum alleinigen Pokal-Rekordgewinner werden, Hitzfeld mit seinem dritten Sieg in Berlin zu Karl-Heinz Feldkamp, Hennes Weisweiler, Udo Lattek und Otto Rehhagel aufschließen. Mehr Pokaltitel hat noch kein Trainer eingesammelt.

Kahns Parallelen zu Michael Schumacher 

Doch diese Rechnereien interessieren den Mathematiklehrer nicht, beim Analytiker geht es auch ums Gemüt. "Ein Teil meines Herzens ist sicher auch in Dortmund geblieben. Für mich ist das ein Traumfinale, es schließt sich ein Kreis", sagte der 59-Jährige nach sieben Jahren Dortmund und einem halben Jahr mehr bei den Bayern.

Während die Karriere für Hitzfeld nach dieser Saison als Nationaltrainer der Schweiz weitergeht, ist für Kahn Schluss. "Irgendwann ist man auch froh, wenn es vorbei ist. Ich habe nichts an Emotionen ausgelassen", sagte der 86-malige Nationalspieler, der das "Adrenalin dieser Momente" wohl vermissen wird. "Man sieht es ja auch beim Schumi, der vom Auto aufs Motorrad gestiegen ist, wahrscheinlich hat ihm der Kitzel gefehlt."

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