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DFB siegt zum Auftakt der WM-Quali

Sonntag, 04.09.2016 | 22:40 Uhr
Thomas Müller erzielte einen Doppelpack
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Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die Qualifikation zur WM 2018 in Russland gestartet. Am 1. Spieltag der Gruppe C besiegte das Team von Bundestrainer Joachim Löw Norwegen mit 3:0 (2:0).

Vor 23.000 Zuschauern im Ullevaal Stadion in Oslo erzielte Thomas Müller bereits nach 15 Minuten die Führung für die deutsche Mannschaft. Unmittelbar vor der Halbzeit erhöhte Joshua Kimmich (45.) mit seinem ersten Tor im Nationaltrikot auf 2:0. Wiederum Müller (60.) machte nach der Pause alles klar und stellte den 3:0-Endstand her.

Der DFB startet somit mit einem Dreier in die WM-Qualifikation und setzt die starke Serie fort: Noch nie ging Deutschland in der WM-Qualifikation in der Fremde als Verlierer vom Platz. In nun 42 Partien gab es 32 Siege und zehn Unentschieden.

Die Reaktionen:

Per-Mathias Högmo (Nationaltrainer Norwegen): "Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, aber ich hatte gehofft, dass wir im Mittelfeld etwas aggressiver spielen würden. Beim Stand von 0:1 hatten wir eine große Chance, die muss man gegen Deutschland einfach nutzen. Was mich am meisten enttäuscht hat, ist, dass wir bei den Kontersituationen nicht sorgfältiger mit dem Ball umgegangen sind."

Joachim Löw (Bundestrainer): "Wir haben das gut gemacht und sehr souverän gespielt. Norwegen war heute nicht der stärkste Gegner, aber auch weil wir gut gestanden und denn Ball gut laufen gelassen haben. Es wäre mir lieber gewesen, wenn Thomas Müller bei der EM getroffen hätte, aber heute war es natürlich auch wichtig."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Keine großen Überraschungen im deutschen Team. Kimmich und Dauerbrenner Hector verteidigen außen in einer Viererkette, in der Zentrale bekommt Höwedes den Vorzug vor Neu-Gunner Mustafi. Kroos und Khedira starten auf der Doppelsechs, ganz vorne soll Götze für Unruhe sorgen.

Der norwegische Coach Hogmo, der auf ein 4-4-1-1 baut, schickt gleich drei Deutschland-Legionäre aufs Feld. Im Tor hat der Herthaner Jarstein die Nase vor Ingolstadts Nyland. Vor ihm starten Hovland (Nürnberg) und der ehemalige Gladbacher Nordtveit. Auf dem rechten Flügel beginnt Berisha (Fürth).

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8.: Müller spielt links von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr. Höwedes scheitert mit seinem Schuss aus 13 Metern an Jarsteins linkem Fuß.

15., 0:1, Müller: Der Ball kommt mittig in den Strafraum, wo erst Khedira aus zentraler Position abzieht, doch der Schuss wird geblockt. Das Leder landet anschließend bei Özil, der Müller bedient. Der Münchner scheitert zwar im ersten Versuch, liegt am Boden, rappelt sich wieder auf und schließt mit links ab. Jarstein ist zwar noch dran, aber der Ball hoppelt ins rechte untere Toreck.

24.: Kimmich leitet den Ball unglücklich zu King weiter, der sofort in Richtung Tor zieht und kurz vor dem Sechzehner aus halblinker Position abzieht. Der wuchtige Schuss geht knapp über die Querlatte.

45., 0:2, Kimmich: Özil auf Müller. Der leitet den Ball halbrechts vor dem Sechzehner an Kimmich weiter, der sofort abzieht. Hovland und Nordtveit grätschen ins Leere und der Ball schlägt im linken unteren Toreck ein - Jarstein hat keine Chance!

60., 0:3, Müller: Deutschland kombiniert auf dem rechten Flügel. Khedira kann ungestört von rechts flanken. Die Hereingabe kommt in die Strafraummitte, Hovland springt unter dem Ball durch und Müller steigt am höchsten. Sein Kopfball schlägt präzise im rechten unteren Toreck ein.

Fazit: Unspektakulärer Aufritt der deutschen Mannschaft, die nach der frühen Führung das Spiel kontrollierte und nie in Gefahr war. Von Norwegen war kaum etwas zu sehen.

Der Star des Spiels: Thomas Müller. Der EM-Fluch von Müller bekommt neue Nahrung. Direkt im ersten Pflichtspiel nach der EURO beendet der Münchner mit seinen Länderspieltoren 33. und 34. eindrucksvoll seine sieben Spiele andauernde Torflaute. Somit fehlen ihm nur noch drei Tore, um in die Top10 der ewigen Torschützenliste des DFB zu stoßen. Bewegte sich stark zwischen den Linien und riss immer wieder Löcher. Bereitete mit einem schönen Pass zudem das 2:0 vor.

Leichteste Gruppe? Schwerste Gruppe? Die wichtigsten Fragen zum Quali-Start

Der Flop des Spiels: Veton Berisha. Hatte auf seiner rechten Seite heftige Probleme mit dem Duo Hector/Draxler. Stand immer wieder zu offensiv und ließ Rechtsverteidiger Svensson alleine. War wie seine Mannschaft offensiv nicht vorhanden. Doch 25 Ballaktionen und nur 14 Prozent gewonnene Zweikämpfe sind schwach.

Der Schiedsrichter: William Collum (Schottland). Hatte wenig Probleme mit der fairen Partie. Beim angeblichen Foul an Kimmich an der Strafraumkante blieb seine Pfeife zurecht stumm. Hielt sich ansonsten gut zurück und spielte sich nicht künstlich in den Mittelpunkt.

Das fiel auf:

  • Deutschland agierte nach dem 3-4-3-Experiment gegen Finnland wie gewohnt in einem 4-2-3-1. Im Spielaufbau schoben die beiden Außenverteidiger Hector und Kimmich weit nach vorne. Die jeweiligen Vordermänner (Draxler und Müller) zogen nach innen, sodass mit Özil eine massive Fünferkette im Mittelfeld entstand. Götze versuchte davor als einzige Spitze, Löcher zu reißen, bewegte sich allerdings zu behäbig.

  • Vor allem in den Anfangsminuten hatte Deutschland mit einigen Ungenauigkeiten und Stockfehlern zu kämpfen. Die Norweger schafften es jedoch nicht wirklich, diese Patzer auszunutzen. Die Skandinavier wirkten dazu viel zu ängstlich, von dem von Löw erwarteten "Rambazamba" war gar nichts zu sehen. Auch die nötige Bissigkeit in den Zweikämpfen fehlte überraschend komplett.

  • Bis zum ersten Tor wurde nahezu jeder Angriff des DFB auf den Außenbahnen initiiert. Hector und Kimmich hatten stets viel zu viel Zeit für Flanken. Nach der Führung war davon zwischenzeitlich nur noch wenig zu sehen und das Spiel wurde deutlich ideenloser. Meist ließ sich ein Spieler aus der offensiven Fünferkette etwas fallen und holte die Kugel hinten ab. Sobald er auf die massiven Viererketten prallte, kam der hohe Chippball auf den einlaufenden Flügel. Diese Bälle waren jedoch fast immer zu ungenau.

  • Das 2:0 gab dem DFB die nötige Ruhe. Nach dem Seitenwechsel schaltete das Team gut in den Verwaltungsmodus und legte zur richtigen Zeit nach. Die Souveränität zeigte sich auch an der Anzahl der Fouls. Nur fünfmal langte der DFB über 90 Minuten hin. Stark im Spiel der Deutschen war vor allem das aggressive Anlaufen an vorderster Front. Somit zwangen die Deutschen die Hintermannschaft der Norweger immer wieder zu schlimmen Fehlern im Spielaufbau.

Norwegen - Deutschland: Daten zum Spiel

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