WM-Qualifikation: Deutschland - Schweden

Klose stark - Badstuber und Neuer mangelhaft

Von Für SPOX bei der Nationalmannschaft: Stefan Rommel
Dienstag, 16.10.2012 | 23:16 Uhr
Manuel Neuer erwischte gegen Schweden einen schwarzen Tag
© Getty
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Die deutsche Nationalmannschaft hat in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien einen ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Joachim Löw verspielte beim 4:4 (3:0) gegen Schweden den vierten Sieg im vierten Spiel. Und das nach einer 4:0-Führung!

Vor 72.369 Zuschauern im Berliner Olympiastadion erzielten Miroslav Klose (8., 15.), Per Mertesacker (39.) und Mesut Özil (56.) die Treffer für die DFB-Auswahl.

Deutschland gegen Schweden in der SPOX-Analyse

Zwischen der 62. und 76. Minute kamen die Schweden nach teilwiese katastrophalen deutschen Abwehrfehlern zu drei schnellen Treffern durch Zlatan Ibrahimovic (62.), Mikael Lustig (64.) und Johan Elmander (76.). Rasmus Elm gelang in der Nachspielzeit noch der Ausgleich für 60 Minuten lang hoffnungslos überforderte Schweden (90.+1).

Neben den Torschützen Klose und Özil verdiente sich auch Marco Reus eine starke Note - dagegen erwischten Manuel Neuer und besonders Holger Badstuber einen schwachen Tag.

Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik

Manuel Neuer: Wie schon in Dublin nahezu ohne Beschäftigung in der ersten Halbzeit. Die größten Herausforderungen waren einige Rückspiele, die er sauber verarbeiten musste. Einmal von Elm im Luftkampf hart angegangen und mit einem Mini-Wackler. Im zweiten Durchgang dann mit einigen Unsicherheiten im Passspiel und dem Fehler bei Lustigs Tor, als er die kurze Ecke nicht dicht bekam. Ließ danach noch hartnäckig bedrängt einen Ball aus den Händen gleiten, in dessen Folge beinahe der Ausgleich gefallen wäre. Note 4,5

Jerome Boateng: Marcel Schmelzers kurzfristige Verletzung spülte den Ex-Berliner in seiner Heimat in die Startelf. Boateng machte von der ersten Sekunde an Dampf über die rechte Seite, hatte enorm viele Ballkontakte und traute sich ins Dribbling. Sehr aufmerksam in der Defensive. In der zweiten Hälfte deutlich dosierter mit seinen Vorstößen. Beim Ausgleich nicht konsequent in der Abwehrarbeit. Note 3,5

Per Mertesacker: In der ersten Halbzeit mit zwei minimalen Problemchen, als er im Ballbesitz leicht in Bedrängnis geriet. Staubte dann sogar zu seinem zweiten Länderspieltor ab. Gegen Elmander in der Luft ein paar Mal zweiter Sieger, ließ den Angreifer aber fast nie mit dem Gesicht zum Tor drehen und verhinderte dadurch etwaige Gefahren schon im Ansatz. Hielt die Viererkette aber in der unglaublichen Schwächephase der zweiten Halbzeit nicht mehr beisammen und ließ zu große Löcher klaffen. Note 3,5

Holger Badstuber: Ließ in der ersten Halbzeit Ibrahimovic bei einem langen Ball gewähren, nahm dabei nicht dessen Tempo auf, sondern verließ sich auf Mertesacker, der aber zu weit weg stand. Zwar mit der nötigen Ruhe am Ball, auch unter Druck. Allerdings auch mit zweieinhalb dicken Stellungsfehlern, die den Gästen drei Tore schenkten. Vor Ibras Tor im Zentrum alleine, übersah da den Schweden im Rücken. Bei Lustigs Tor kurzzeitig ohne Orientierung und dann zu spät dran, bei Elmanders Treffer nicht konsequent im Zweikampf. Note 5

Philipp Lahm: Kehrte nach abgesessener Sperre wieder zurück - allerdings auf neuer, alter Position. Lahm rückte mal wieder nach links und bereitete von da aus früh das 1:0 vor, mit einem schlicht durchgesteckten Pass auf Reus. Hatte das "Pech", dass Boateng so emsig war, weshalb seine Seite ein wenig unterrepräsentiert war in der ersten Halbzeit. Danach offensiv eine Spur aktiver, mit seiner besten Szene aber in der Defensive, als er Ibrahimovic im Tackling den Ball vom Fuß spitzelte. Note 3

Toni Kroos: Ersetzte den angeschlagenen Sami Khedira im defensiven Mittelfeld. Hatte ja nach dem Irland-Spiel auf einen Startplatz gepocht und seine Chance jetzt durchaus genutzt. Sehr gut im Verständnis mit Schweinsteiger und auch Özil, ballsicher. Bei seinen Abschlussaktionen diesmal ohne Zielgenauigkeit. Einmal parierte Isaksson, dann streifte sein Schuss den Außenpfosten. Note 3

Bastian Schweinsteiger: Wie schon gegen Irland der große Organisator. Redete viel mit seinen Mitspielern, variierte seine Passfolgen mal von sicher zu riskant. War somit in zentraler Position fast immer der Ausgangspunkt deutscher Angriffe. Bekam in der Phase der Konfusion trotz zahlreicher Kommandos aber sein Mittelfeld aber auch nicht mehr geordnet. Note 3

Thomas Müller: Bewegte sich mal wieder viel, war aber nicht so gut ins Spiel eingebunden wie sonst. Der Spielfluss der deutschen Mannschaft ging einige Male auch ohne Müllers Beteiligung vonstatten. Müller leistete dabei aber wertvolle Laufarbeit, um den Gegner mit ins Laufen zu bringen. Trotzdem mit zwei großen Chancen, als er einmal am Pfosten, ein anderes Mal an Isaksson scheiterte. Bereitete die Tore zum 3:0 und 4:0 stark vor. Nach 67 Minuten ausgewechselt. Note 2,5

Mesut Özil: Sehr cleveres Lauf- und Passspiel. Özil holte sich einige Bälle tief ab, fand eigentlich immer die richtige Balance zwischen Risiko und Sicherheit. Er war es, der meist im Zusammenspiel mit Reus, den Ball durch die Mitte derart schnell machte, dass die Schweden selbst mit dem Zuschauen kaum hinterher kamen. Fand sogar Zeit für ziemlich wahnsinnige Aktionen wie vor Müllers Großchance kurz nach der Pause und erzielte dann doch noch sein Tor. Konnte aber wie der Rest die Bälle Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr so gut halten. Pech bei seinem Schuss knapp über die Latte. Note 2

Marco Reus: Seinem Tempo hatten die Schweden in der ersten Halbzeit kaum etwas entgegenzusetzen. Bereitete die ersten beiden Treffer überragend vor, zog immer mal wieder geschickt zur Mitte, um mit Özil oder Klose den Doppelpass zu spielen. Teilweise ungeheuer spielfreudig. Ließ in der zweiten Halbzeit eine Spur nach, blieb bei seinen seltener werdenden Szenen aber weiter gefährlich. Nach 87 Minuten ausgewechselt. Note 2

Miroslav Klose: In seinem 126. Länderspiel schnell auf Gerd Müllers Spuren, mit den beiden akkuraten Treffern nach nur 15 Minuten. War im Antritt auf den ersten Metern kaum zu halten, arbeitete bis zum eigenen Strafraum mit nach hinten und ergatterte sich so Szenenapplaus. Im zweiten Durchgang stellten sich die Schweden besser auf ihn ein, Klose bekam auch nicht mehr so viele Anspiele. Trotzdem eine starke Leistung. Note 2

Mario Götze: Kam nach 67 Minuten für Müller ins Spiel. Hatte ein paar gute Ansätze im Dribbling, war aber in ein, zwei Szenen auch zu unentschlossen und ging nicht mit Risiko auf den Mann. Keine Bewertung

Lukas Podolski: Kam nach 87 Minuten für Marco Reus ins Spiel und besetzte die linke Außenbahn. Ohne nennenswerte Szenen. Keine Bewertung

Deutschland - Schweden: Daten und Fakten zum Spiel

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