Fussball

Nächste Nullnummer der Favoriten

SID
Italien und Serbien lieferten sich einen harten Kampf. Marco Andreolli und Zoran Tosic im Duell
© Getty

Bei der U-21-EM trennten sich Italien und Serbien - wie schon einen Tag zuvor Deutschland und Spanien - in einem schwachen Spiel in Helsingborg mit 0:0. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Bei einem Pfostentreffer von Kacar waren die Serben dem Sieg am nächsten.

Vier große Chancen gab es im ganzen Spiel - zwei auf jeder Seite. Bezeichnenderweise hatten die Azzurrini ihre besten Möglichkeiten in der ersten Hälfte, in der sie tonangebend waren.

Die Serben beschränkten sich aufs Verteidigen und standen oft mit neun Mann tief in der eigenen Hälfte. Zweimal konnten sie sich beim starken Torhüter Zeljko Brkic bedanken - in der 12. Minute rettete er nach einem platzierten Schlenzer von Sebastian Giovinco. 

In der 40. Minute wusste der Torhüter bei einem strammen Schuss von Inter-Star Mario Balotelli aus spitzem Winkel zu überzeugen - er reagierte stark und verhinderte den Rückstand kurz vor der Pause.

Anderes Spiel nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel ging zunächst auf beiden Seiten nichts. Die Serben ließen die Italiener nicht zu Entfaltung kommen und merketen ab der 70 Minute, dass hier mehr als ein Punkt drin war.

In der 72. und 73. Minute standen die Serben kurz vor dem Siegtreffer. Tomovic kam nach einer Ecke völlig frei aus drei Metern zum Schuss, doch Andrea Consigli rettete mit einem starken Reflex.

Nur eine Minute später setzte sich Gojko Kacar von Hertha BSC in Szene. Eine Flanke von rechts nahm er per Seitfallzieher direkt und traf den rechten Pfosten

Gerechtes Unentschieden

Danach taten auch die Serben wieder weniger und das Spiel verflachte gegen Ende zusehends. Alles in allem ein gerechtes Unentschieden bei dem keiner der beiden Turnierfavoriten glänzen konnte. Vor allem spielerisch ging bei beiden Mannschaften wenig.

Überzeugen konnten hingegen die Abwehrreihen, an denen sich im Turnierverlauf wohl noch der ein oder andere Sturm die Zähne ausbeißen dürfte.

Mehr zur U-21-Europameisterschaft

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung