"Mir fehlen die Worte"

Von Für SPOX in Schweden: Oliver Brandt
Dienstag, 23.06.2009 | 10:45 Uhr
Benedikt Höwedes gehörte bei der deutschen U 21 gegen England noch zu den Besten
© Getty
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
England -
Panama (Highlights)
World Cup
Japan -
Senegal (Highlights)
World Cup
Polen -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Nach dem 1:1 im letzten Gruppenspiel gegen England hat sich die deutsche U 21 bei der EM in Schweden für das Halbfinale qualifiziert - zum ersten Mal seit 27 Jahren. Doch die Jubelstürme nach dem Schlusspfiff blieben aus, es herrschte bestenfalls Erleichterung. Zu schwach war die spielerische Leistung gegen die B-Elf des Gegners.

"Unser Anspruch ist ein anderer", sagte auch der Hoffenheimer Andreas Beck, "solche Spiele kann man sich nicht oft erlauben. Für das Halbfinale ist dringend eine Leistungssteigerung nötig." Auch sein Abwehrkollege Benedikt Höwedes von Schalke 04 war alles andere als zufrieden. Selbst in der sonst so hoch gelobten Defensive der deutschen Mannschaft machte er zu viele Unsicherheiten aus.

Im Interview mit SPOX spricht Höwedes über das Nervenflattern gegen England, die Schwächen im Spiel nach vorne - und die eigene Ratlosigkeit.

SPOX: Warum hat die Mannschaft sich gegen England so schwer getan?

Benedikt Höwedes: Eigentlich waren die Voraussetzungen mit dem frühen Tor optimal. Sonst haben wir immer an Sicherheit gewonnen, wenn wir ein Tor gemacht haben, aber das war am Montag überhaupt nicht der Fall. Wir haben zwar hinten nicht viele brenzlige Situationen zugelassen.

SPOX: Aber bei Standards waren die Engländer immer gefährlich...

Höwedes: Ja, das Tor war typisch dafür. Immerhin haben in der zweiten Halbzeit etwas besser angefangen, aber am Ende ging es nur ums Weiterkommen, und wir haben auf Unentschieden gespielt.

SPOX: Auch eine Frage der Nerven...

Höwedes: Natürlich ist es eine Nervensache. Wir wollten alle ins Halbfinale und haben alles versucht. Die Engländer können auch Fußball spielen und haben mit Theo Walcott noch einen starken Stürmer gebracht, da muss man jederzeit aufpassen.

SPOX: Was muss im Halbfinale nun anders werden?

Höwedes: Das komplette Spiel nach vorne muss schneller werden, wir müssen mit direkten Pässen das Spiel schneller nach vorne tragen. Wir müssen auch hinten wieder kompakter stehen.

SPOX: Vor allem sind zwei Schüsse auf das Tor ein bisschen wenig...

Höwedes: Absolut. Dass wir in so einem wichtigen Spiel mehr Torchancen herausarbeiten müssen, ist klar. Aber mir fehlen im Moment auch die Worte. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat.

SPOX: So eine Leistung reicht nicht, um ins Finale einzuziehen...

Höwedes: Es muss auf jeden Fall eine Leistungssteigerung her, ganz klar.

SPOX: Welche Mannschaft wünschen Sie sich im Halbfinale?

Höwedes: Um Europameister zu werden, müssen wir jeden Gegner schlagen.

News und Infos zu Benedikt Höwedes

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung