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Das DFB-Team in der Einzelkritik

Shkodran, der Libero

Dienstag, 18.11.2014 | 23:09 Uhr
Shkodran Mustafi im Zweikampf mit Gegenspieler Alvaro Morata
© getty
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Shkodran Mustafi glänzt auf ungewöhnlicher Position und lässt Spaniens gefährlichste Waffe ereignislos verpuffen. Im Tor zeigt Zieler seine Stärken, offenbart aber auch, was ihn von Manuel Neuer unterscheidet. Außerdem bewirbt sich ein Hoffenheimer für eine vakante Position und ein Legionär enttäuscht. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.

Ron-Robert Zieler: Dass das Spiel mit dem Ball nicht zu Zielers Stärken gehört, wurde auch gegen Spanien deutlich. Brachte seine Vorderleute in einigen Situationen mit schlampigen Zuspielen in Bedrängnis und konnte sich kaum am Spielaufbau beteiligen. Auf der Linie und in der Strafraumbeherrschung dafür ein gewohnt sicherer und starker Rückhalt. Note 2,5

Shkodran Mustafi: Durfte im Zentrum der Dreierkette ran und löste diese für ihn neue Aufgabe hervorragend. Blieb in den entscheidenden Laufduellen Sieger, war in der Luft nicht zu bezwingen und nahm Spaniens Sturmspitze Morata über 90 Minuten komplett aus dem Spiel. Note 2

Antonio Rüdiger: Besserte immer wieder die Nachlässigkeiten seiner Mitspieler aus und ging energisch in die Zweikämpfe. Probleme offenbarte Rüdiger nur, wenn Spanien Tempo aufnehmen konnte und er schnell auf Rückwärtsbewegung umschalten musste. Insgesamt ein guter Auftritt des Stuttgarters, der die Konzentration hielt und sich keinen Patzer erlaubte. Note 2,5

Benedikt Höwedes: Der mit Abstand erfahrenste Mann in der deutschen Abwehr zeigte einmal mehr, warum Löw auf ihn baut. Agierte unkompliziert und schmucklos, war aber zur Stelle, wenn er gefragt war. Im Spielaufbau nicht so bemüht wie seine Nebenleute. Note 3

Sebastian Rudy: Obwohl Spanien meist über seine Seite kam, hielt Rudy diese im Verbund mit Rüdiger bis auf wenige Ausnahmen dicht. Schaltete sich zudem regelmäßig mit in die Offensive ein und bot sich dort sogar als Flankenabnehmer im Strafraum an. Note 2,5

Erik Durm: In der Vorwärtsbewegung nicht ganz so auffällig wie sein Pendant auf der gegenüberliegenden Seite, dafür defensiv nicht weniger stabil. Traute sich in der zweiten Hälfte mehr zu, verlor aber auch einige Male die Übersicht und ließ seinen Gegenspieler im Rücken ziehen. Note 3,5

Toni Kroos: Erfüllte im Vergleich zu Khedira den defensiveren Part auf der Doppelsechs. Ließ sich oft auf die Flügel fallen, um links Durm und rechts Rudy beim Ballvortrag zu unterstützen. Schuf außerdem mit präzisen Diagonalbällen und cleverer Spielverlagerung Raum für das deutsche Flügelspiel. Avancierte nach Casillas Bock kurz vor Schluss zum Matchwinner. Note 2

Sami Khedira: Kein glücklicher Auftritt Khediras, der die DFB-Elf erstmals als Kapitän auf das Feld führen durfte. War zwar engagiert und laufstark, fand aber kaum Bindung zum Spiel. Die ihm in Madrid fehlende Spielpraxis merkte man Khedira vor allem am oft schlechten Zweikampf-Timing an. Note 4

Thomas Müller: Geriet schon nach 14 Minuten mit Sergio Ramos aneinander, der Müller das Knie in den Rücken rammte. Bevor er das Feld nach mehreren Behandlungsversuchen verlassen musste, setzte er Götze mit einem schönen Lob-Pass gut in Szene. Note 3,5

Kevin Volland: Fand im Angriff zunächst kaum statt, biss sich aber durch emsige Defensivarbeit und weite Wege in die Partie. Wurde mit zunehmender Spieldauer immer präsenter, bereitete Spanien durch sein körperlich intensives Spiel Probleme und sicherte viele Bälle. Seinen Hammer aus 25 Metern konnte der gerade erst eingewechselte Casilla nur mit Mühe klären. Note 3

Mario Götze: Begann in vorderster Reihe und hing dort zunächst ziemlich in der Luft. Wurde nach der Hereinnahme von Bellarabi stärker, weil dieser immer wieder in die Mitte zog und Götze so den Flügel freimachte. Hatte die beste Chance der DFB-Elf in den ersten 45 Minuten. Note 3

Karim Bellarabi: Brachte nach seiner frühen Einwechslung sofort frischen Wind. War auf beiden Flügeln sowie im Zentrum unterwegs und entwickelte dort viel Zug zum Tor. Tauchte in der zweiten Halbzeit allerdings ab und übersah in einigen Situationen den besser postierten Nebenmann. Note 3,5

Max Kruse: Bekam nur rund sechs Minuten Spielzeit, nutze diesen Kurzeinsatz aber immerhin zur Vorlage des entscheidenden Treffers. Keine Bewertung

Lars Bender: Ersetze Khedira wenige Momente vor Schluss. Keine Bewertung

Spanien - Deutschland: Die Statistik zum Spiel

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